EUROPATICKER aktuell
Donnerstag, 08. November 2018

Hausdurchsuchung bei Greenpeace

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SPÖ Niederösterreich: Umdenken im Einkaufsverhalten soll Plastikverpackungen reduzieren
900.000 Tonnen Plastikmüll fallen jährlich in Österreich an, ein Drittel davon aus Verpackungen. Weltweit werden 400 Millionen Tonnen Plastik im Jahr verbraucht, Europa verbraucht 49 Millionen Tonnen, wovon etwa 40 Prozent für Verpackungen verwendet werden. „Kunststoffverpackungen sind für die Umwelt höchst problematisch. Die meisten Lebensmittelverpackungen sind nicht kreislauffähig und werden nur einmal verwendet. Zudem sind viele Einweg- und Lebensmittelkontaktmaterialen ein Gesundheitsrisiko für KonsumentInnen“, weiß SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender LHStv. Franz Schnabl: „Plastik ist aber nicht nur in Verpackungen, sondern mittlerweile fast überall enthalten – von der Getränkeflasche über die Zahnbürste bis hin zu manchen Duschgels.“ Eine kürzlich beim UEG-Gastroenterologie-Kongress in Wien vorgestellte Studie hat erstmals auch im menschlichen Körper Spuren des hohen Plastikverbrauchs nachgewiesen. Forscher der Medizinischen Universität Wien und des Umweltbundesamts haben dabei Stuhlproben analysiert und bei allen getesteten Personen Mikroplastik (Kunststoffteilchen, die kleiner als fünf Millimeter sind) nachgewiesen.
St. Valentin setzt innovative Projekte für Vermeidung von Plastikabfall

Fortsetzung des nachhaltigen Umsatzwachstums und deutliche Beschleunigung des Ergebnisfortschritts
Veolia hat heute ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis für die ersten neun Monate des Jahres 2018 bekannt gegeben. Die im dritten Quartal erzielten Ergebnisse waren besonders gut, wobei alle operativen Indikatoren beschleunigt wurden. Umsatz- und Ertragswachstum im dritten Quartal ist die stärkste Leistung seit 2014.
Bei konstanten Wechselkursen ergaben sich für die ersten neun Monate folgende Abweichungen: • In Frankreich stieg die Aktivität leicht an (+ 0,7%). Die Wassererlöse waren dank eines heißen Sommers stabil (-0,1%) mit einer Preisindexierung von + 0,7% und einem Mengenanstieg in Q3. Ende September sank die Menge jedoch noch um 0,7%. Der Abfall stieg um 1,7% (nach -0,7% bis Ende Juni) dank einer guten wirtschaftlichen Dynamik und hervorragenden Mengen (+ 4,3%), was teilweise durch den Rückgang der Preise für recycelte Materialien kompensiert wurde.
VEOLIA legt bei den Abfallaktivitäten um 4,6% zu

Montanuniversität bestätigt Verdacht, Abfallentsorger schlagen Alarm:
Lithium-Batterien sind für zahlreiche Brände in Abfallbehandlungsanlagen verantwortlich

Falsch entsorgte Lithium-Batterien sind die Hauptursache von zahlreichen Bränden in Abfallbehandlungsanlagen. Das bestätigen Daten aus dem Forschungsprojekt der Montanuniversität Leoben BatSAFE, das heute präsentiert wurde. Allein in Österreich landen rund 700.000 Lithium-Batterien im Restmüll, statt in den dafür vorgesehenen Sammelstellen. Bis zum Jahr 2025 könnte ihre Zahl auf bis zu drei Millionen steigen – und somit für noch mehr Brände sorgen. Die Abfallentsorger schlagen Alarm und fordern deutlich höhere Sammelquoten, um weitere Brände zu verhindern. „Lithium-Batterien im Restmüll sind für uns eine Katastrophe“, bringt Hans Roth, Präsident des Verbands Österreichischer Entsorgungsbetriebe, das Problem auf den Punkt. „Für unsere Mitgliedsbetriebe sind die Brände abseits von einem finanziellen Desaster auch ein enormes Sicherheitsthema, denn dort arbeiten Menschen, die sich täglich einer großen Gefahr aussetzen. Das kann so nicht weitergehen.“
Lithium-Batterien im Restmüll sind Ursache für gefährliche Brände

Mitteilung zum Umgang mit endokrinen Disruptoren angenommen
In der Mittwoch angenommenen Mitteilung werden auch die derzeit erwogenen Initiativen dargelegt, mit denen die Kommission sicherstellen will, dass bereits bestehende Politikmaßnahmen in vollem Maße umgesetzt werden. Dazu gehören die Identifizierung endokriner Disruptoren, eine bessere Kommunikation entlang der Lieferkette durch Nutzung der Sicherheitsdatenblätter gemäß der REACH-Verordnung und das Vorantreiben der wissenschaftlichen Bewertung endokriner Disruptoren mit Blick auf den Erlass weiterer regulatorischer Maßnahmen.
Kommission legt Strategie für Umgang mit hormonschädlichen Chemikalien vor

Der meiste Müll in der heimischen Natur besteht aus Plastik
Gegenmaßnahmen sind dringend erforderlich

Müll hat in der Natur nichts verloren und kann gefährliche Folgen für Natur, Mensch und Umwelt haben. Um das Ausmaß der Vermüllung festzustellen, sammelte GLOBAL 2000 mit Unterstützung hunderter Freiwilliger über die Sommermonate 2018 mit Hilfe der Citizen Science App „Dreckspotz“ Daten zum Littering-Müll in der heimischen Natur. Unter Littering versteht man das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Abfällen in der Natur und im öffentlichen Raum. Insgesamt wurden im Zeitraum zwischen Mai und September 2018 über 26.500 Stück Littering-Abfall dokumentiert. Dies entspricht knapp einer Tonne sowie rund 12.500 Liter an Abfällen, die im öffentlichen Raum gefunden wurden. Den größten Anteil nach Stück, Masse und Volumen hatte Plastik aller Art. „Die Verantwortung für die Vermüllung der Natur darf nicht auf die KonsumentInnen abgewälzt werden. Die Politik muss das Problem an der Wurzel packen und dafür sorgen, dass endlich weniger Wegwerfplastik in Umlauf ist.“ meint Lisa Kernegger, Ökologin bei GLOBAL 2000.
GLOBAL 2000 veröffentlicht ersten Bericht über Müll in der österreichischen Natur

Ab dem 1. Januar 2019 wird für alle EU-Fischereiflotten die Anlandeverpflichtung in vollem Umfang gelten
Vor der Tagung der EU-Fischereiminister im Dezember hat die Europäische Kommission Mittwoch (07.11.2018) ihren Vorschlag für die Fangquoten in Nordsee und Atlantik für das kommende Jahr vorgelegt. Für 62 Bestände sollen die Fangquoten erhöht werden oder unverändert bleiben, für 22 Bestände werden sie verringert.
Kommission schlägt Fangquoten im Atlantik und in der Nordsee für 2019 vor

Die Öffentlichkeitsarbeit im Wandel

Kommunale Unternehmen stehen in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Die Anforderungen an Kundenfreundlichkeit, Informationspolitik und Bürgernähe sind sehr hoch. Gleichzeitig erwarten Bürger, dass kommunale Betriebe Ressourcen schonen und mit Gebühren maßvoll umgehen. Wer in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing tätig ist, weiß um die Schwierigkeit stets das �richtige� Maß und den richtigen Ton zu finden, um allen Ansprüchen gerecht zu werden.a Dabei fällt es immer schwerer die Adressaten überhaupt noch zu erreichen.
Aktuelle Ansätze der Kundenansprache - Gemeinsamer Erfahrungsaustausch

Ab der Registrierung der Initiative haben die Organisatoren ein Jahr Zeit, Unterschriften zur
Unterstützung ihres Vorschlags zu sammeln
In der Initiative heißt es: „Für Vegetarier und Veganer ist es in der gesamten EU schwierig festzustellen, ob Lebensmittel für sie geeignet sind. Vor dem Kauf eines Lebensmittelprodukts müssen sie die Zutatenliste durchgehen, um herauszufinden, ob ein Produkt in Frage kommt. Dabei ist äußerst genau auf solche Inhaltsstoffe zu achten, die sowohl pflanzlichen als auch tierischen Ursprungs sein können.“ Die Organisatoren der Initiative fordern die Europäische Kommission dazu auf, verpflichtende Piktogramme für alle Lebensmittel vorzuschlagen, durch die diese als „nicht-vegetarisch“, „vegetarisch“ oder „vegan“ gekennzeichnet werden.
Kommission registriert Europäische Bürgerinitiative zur Kennzeichnung von Lebensmitteln

Mit einem Brief an die Bundeskanzlerin haben sich EU-Abgeordnete kritisch über die im
Bau befindliche Gaspipeline Nordstream 2 geäußert

Die Nord-Stream-Pipeline, ehemals North European Gas Pipeline, NEGP, auch Ostseepipeline, ist eine Unterwasser-Gasleitung, die am 8. November 2011 eingeweiht wurde. Sie transportiert russisches Erdgas unter anderem vom Erdgasfeld Juschno-Russkoje durch die Ostsee nach Deutschland. Eigentümer und Betreiber dieser Gasleitung ist die Nord Stream AG. Deren Anteile werden von Gazprom (51 %), Wintershall, E.ON, Gasunie und Engie gehalten.
SPD: Kritik an Pipeline verunsichert die Menschen und schadet Europa

Seit dem Urteil des OVG ist rechtlich klar, dass der Hambacher Wald vorerst nicht gerodet werden darf
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) unterstützt die heute von Bündnis 90/Die Grünen erhobene Forderung  nach Einsetzung eines unabhängigen Schlichters im Hambacher Wald. „Die ständige Eskalationsspirale muss ein Ende haben“, forderte der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht. „Ansonsten gibt es nur Verlierer. Vor allem der kostbare Hambacher Wald wird der Leidtragende sein.“ Wie die unter „fadenscheinigen Begründungen veranlasste, vollkommen unverhältnismäßige Baumhausräumung“ im September gezeigt habe, könne mit solchen Maßnahmen kein sozialer Frieden geschaffen werden. Auch hätten die Räumungen zu schwerwiegenden Eingriffen in den ökologischen Kernbereich des Hambacher Waldes geführt. Dem gegenüber hätten die langjährigen Waldbesetzungen noch keine irreversiblen Auswirkungen auf die Natur gehabt. So sei zum Beispiel die Population der Bechstein-Fledermaus stabil.
Hambacher Wald: BUND unterstützt Forderung nach Schlichter

Laut des Bundesländerindex Mobilität & Umwelt bildet Niedersachsen gemeinsam mit Bayern das bundesweite Schlusslicht beim nachhaltigen Verkehr
Baden-Württemberg (Platz 1), Thüringen (Platz 2) und Rheinland-Pfalz (Platz 3) sind deutschlandweit Spitzenreiter beim Thema nachhaltige Mobilität. Zu diesem Ergebnis kommt ein wissenschaftlicher Ländervergleich, den das Forschungsinstitut Quotas im Auftrag von Allianz pro Schiene, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) erstellt hat. Der „Bundesländerindex Mobilität & Umwelt 2018/19“ spiegelt die mobilitätsrelevanten amtlichen Statistiken und die verkehrspolitischen Weichenstellungen aller 16 Länder. Spitzenreiter Baden-Württemberg erreicht im Vergleich Bestnoten bei Verkehrssicherheit und Lärmschutz – trotz der hohen Stickstoffdioxidkonzentration in den Städten und löst damit Thüringen als Nummer eins im Ländervergleich ab. Hamburg (14), Niedersachsen (15) und Bayern (16) belegen im aktuellen verkehrspolitischen Länderranking die drei letzten Plätze. Im Bundesländerindex 2016/2017 waren Brandenburg (14), Bayern (15) und Hamburg (16) die Schlusslichter gewesen. 
Bundesländerindex Mobilität: Großbaustelle Verkehr

An mehreren deutschen Greenpeace-Standorten fanden heute Hausdurchsuchungen statt
Die Nachwirkung eines friedlichen Greenpeace-Protests im Juni 2018
Bei dem Protest an der Siegessäule handelte es sich um eine friedliche Aktion zum Start der Kohlekommission, die der Bundesregierung ihre Verantwortung für den Schutz des Klimas mit großer Deutlichkeit vor Augen führte. Die Kosten der Reinigungsmaßnahmen hat Greenpeace vollumfänglich beglichen und zu jeder Zeit mit den Behörden zusammengearbeitet. „Fast vier Monate später mit viel Aufwand unsere Büros zu durchsuchen ist völlig unverhältnismäßig“, sagt Greenpeace-Sprecher Christian Bussau.
Nach Protest an der Siegessäule: Hausdurchsuchung bei Greenpeace

„LIFE PEPPCYCLE“ könnte den Kreislauf für Verpackungskunststoffe schließen
Investitionskosten insgesamt 38 Millionen Euro bis 2023

EU fördert Projekt des Grünen Punkts

Untersteller: Wir brauchen klare finanzielle Anreize, um Treibhausgasemissionen zu verringern und
beim Klimaschutz voranzukommen

Mindestpreis für CO2-Emissionen auf Tagesordnung der Umweltministerkonferenz

Stadt Essen veröffentlicht Bilanzbericht 2018 zum "Integrierten Energie- und Klimakonzept"
Klimaschutz: Das "Grüne Hauptstadt"- Jahr zeigt Wirkung

Die Linke im Bundestag zu Räumung in Hessen: Treburger Wald nicht abholzen
Grüne machen sich unglaubwürdig

Räumung des Treburger Waldes durch die Polizei in Hessen

"plan b" im ZDF über "Fisch ohne Reue"
ZDF-Reportage: Schutz der Meere

GLOBALG.A.P., World Banana Forum und REWE Group fordern Kampf gegen Bananen-Erreger
Pilz stellt für die Bananenbeschaffung eine globale Bedrohung da

Zwipe kündigt große technologische Errungenschaft an
Reduzierung des Energieverbrauchs der biometrischen Bezahlkarten um 70%

Verband kommunaler Unternehmen: Positionspapier 6 Punkte zum 5G Leitmarkt
SPD: Will die Bundesregierung einen 5G-Leitmarkt oder nicht

Mobilfunk: Deutschland soll Leitmarkt für 5G werden

BUND, LNV und NABU: Chancen für Hochwasserschutz und Natur beim Polder Bellenkopf/Rappenwört nutzen
Wiederanbindung des Rückhalteraums an den Rhein ist wesentlicher Planungsbestandteil

Zdebel: Zwischenlagerkonzept statt Kartoffelscheunen für hoch radioaktiven Atommüll erforderlich
Positionspapier: Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle

Zweite Fachveranstaltung von dvi und Interseroh Future Resources 2018:
Lösungen für einen umfassenden Verpackungskreislauf vorantreiben

Recyclingfähigkeit von Verpackungen muss weiter verbessert werden

Neue Regeln für Straßenbenutzungsgebühren sollen europaweit fairere Tarife gewährleisten und
dazu beitragen, die CO2-Emissionen von Fahrzeugen zu reduzieren

Straßenbenutzungsgebühren in der EU: Fairness und Umweltschutz

Abfallwirtschaftsbetrieb schaltet Kinowerbespot unter dem Motto #GuteTrennungsGründe
Landkreis Heilbronn will die besten Upcycling-Ideen für Wertstoffe prämieren

Antibiotikaeinsatz bei Masthühnern weiter steigend
Bündnisgrüne fordern Abkehr von Mega-Tierhaltungsanlagen

Umweltministerin Anja Siegesmund: So erhalten wir unseren Naturschatz in der Gipskarstregion
Winkelberg wird Naturschutzgebiet im Südharz

NABU Thüringen erstattet Anzeige
Fischotter durch Schrotkugel getötet

Neue Photovoltaik-Kürzungspläne aus Berlin bedrohen Solarstromausbau
Solar Cluster fordert Änderung am Entwurf zum Energiesammelgesetz


ARCHIV: Mittwoch, 07. November 2018


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.