EUROPATICKER aktuell
Dienstag, 13. November 2018

UMK: Unnötig laute Auspuffanlagen sollen verboten werden

(Wählen Sie bitte die untere Zeile zum Lesen des vollständigen Beitrags) 


Forderung nach Hardware-Nachrüstung zur Vermeidung von Fahrverboten für Diesel-Pkw setzt sich durch
VW und Daimler haben ihre Unterstützung zugesagt

Die Baumot Group AG, Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung, meldet, dass sich die von ihr seit langem vertretene Lösung für die Diesel-Nachrüstung nunmehr mit der Unterstützung der großen deutschen OEMs durchgesetzt hat. Die konkrete Umsetzung soll im Rahmen weiterer Gespräche zwischen Politik und Industrie in den kommenden Wochen festgelegt werden. Im Zuge dieser Entwicklungen, beginnt die Baumot Group sich für die Zukunft zu positionieren und verstärkt den Vorstand mit Herrn Stefan Beinkämpen.
Baumot Group hofft auf baldiges Pkw-Nachrüstungsgeschäft

Luftreinhalteplan Stuttgart: Land hat Vorgaben aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts bislang nur unzureichend umgesetzt
Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat mit zwei - heute bekannt gegebenen - Beschlüssen vom 09.11.2018 die Beschwerden des Landes gegen zwei vollstreckungsrechtliche Beschlüsse des Verwaltungsgerichts Stuttgart zurückgewiesen. Auf Antrag der Deutschen Umwelthilfe e. V. hatte das Verwaltungsgericht Stuttgart mit Beschluss vom 26.07.2018 - 13 K 3813/18 - gegen das Land ein Zwangsgeld in Höhe von 10.000,-- EUR angedroht, da das Land seine Verpflichtung aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27.02.2018 - 7 C 30.17 - zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Stuttgart bislang nur unzureichend erfüllt habe. Nachdem die vom Verwaltungsgericht gesetzte Vollziehungsfrist am 31.08.2018 abgelaufen war, wurde vom Verwaltungsgericht mit Beschluss vom 21.09.2018 das angedrohte Zwangsgeld gegen das Land festgesetzt und die Festsetzung eines weiteren Zwangsgelds in Höhe von 10.000,-- EUR angedroht, wenn das Land dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht bis zum 16.11.2018 Folge leiste.
Diesel-Fahrverbote für Euro 5 müssen in Stuttgart noch in 2019 eingeführt werden

AVR Unternehmen im Rhein-Neckar-Kreis starten gemeinschaftlich eine Kampagne zur Verbesserung der Biomüllqualität
Die Ozeane versinken im Plastikmüll und die wertvolle Ressource Bioabfall wird zunehmend durch Plastik verunreinigt. Das Hauptproblem ist bekannt: Plastiktüten. Plastiktüten bestehen hauptsächlich aus Erdöl und benötigen etwa 20 Jahre, um sich zu zersetzen. Damit ist die Tüte aber längst noch nicht biologisch abgebaut. Übrig bleibt sie in Form von Mikroplastik, welches dann in die Nahrungskette, ins Grundwasser und in die Weltmeere gelangt. Auch so genannte „kompostierbare Plastiktüten“ gehören nicht in den Bioabfall. Diese Tüten erfüllen zwar die Euro-Norm und zersetzen sich langsam, können allerdings innerhalb des verfügbaren Zeitfensters beim Bioabfallvergärungsprozess nicht vollständig biologisch abgebaut werden. In den Vergärungsstufen „zerschmelzen“ diese Tüten und sind dann kaum noch im Kompost zu trennen.
#WIRFUERBIO – kein Plastik in die Biotonne

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft und SELEGGT stellen marktreife Methode zur Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei vor
Pro Jahr werden allein in Deutschland rund 45 Millionen männliche Küken getötet, die von Legehennenrassen stammen. Männliche Küken dieser Rassen legen keine Eier und setzen beim Mästen nicht genug Fleisch an. Aufgrund der hohen Kosten werden die männlichen Küken, die so genannten Bruderhähne, oft nicht aufgezogen. Um die Praxis des Kükentötens zu beenden, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit circa fünf Millionen Euro die Entwicklung von Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei gefördert, um männliche Küken nicht erst ausbrüten zu müssen.
Durchbruch: Gemeinsam Kükentöten beenden

Wer die Gelben Säcke falsch füllt oder zu früh bereitstellt, muss mit einem Bußgeld rechnen
Im Rahmen der städtischen Kampagne „Sauber ist schöner. Aus Liebe zu unserer Stadt.“ kontrollieren Außendienstmitarbeiter des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebs (ZKE) am Mittwoch, 14. November, die Sauberkeit in mehreren Straßen in Malstatt. Die ZKE-Mitarbeiter sind um die Mittagszeit in der Lebacher Straße, der Parallelstraße, der Leipziger Straße sowie in den angrenzenden Bereichen unterwegs. Sie ahnden insbesondere Ordnungswidrigkeiten wie das zu frühe Herausstellen oder das falsche Befüllen des Gelben Sacks. In der Woche zuvor informierte der ZKE dort mit Info-Flyern über richtige Entsorgung und verteilte außerdem Gelbe Säcke der privaten Firma RMG.
Saarbrücken: ZKE kontrolliert am Mittwoch Straßen in Malstatt auf Sauberkeit


Kommunale Unternehmen stehen in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Die Anforderungen an Kundenfreundlichkeit, Informationspolitik und Bürgernähe sind sehr hoch. Gleichzeitig erwarten Bürger, dass kommunale Betriebe Ressourcen schonen und mit Gebühren maßvoll umgehen. Wer in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing tätig ist, weiß um die Schwierigkeit stets das �richtige� Maß und den richtigen Ton zu finden, um allen Ansprüchen gerecht zu werden.a Dabei fällt es immer schwerer die Adressaten überhaupt noch zu erreichen.
Die Öffentlichkeitsarbeit im Wandel

LBV erwartet rasche Umsetzung bisheriger Versprechen und mehr Einsatz beim Erhalt der Artenvielfalt
Der oberfränkische Landtagsabgeordnete Thorsten Glauber (Freie Wähler) wurde heute als neuer bayerischer Umweltminister vereidigt. „Insektensterben, Flächenfraß, Klimawandel – nach wie vor verlieren wir in Bayern jeden Tag ein Stück Natur“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. „Der LBV kennt jedoch auch Instrumente und Maßnahmen, mit denen wir den Rückgang der Biologischen Vielfalt schon heute bremsen können. Thorsten Glauber hat als neuer Umweltminister nun die Chance, die negative Entwicklung der letzten Jahrzehnte umzukehren. Dafür braucht es Mut und ein ernsthaftes Engagement für den Erhalt der einzigartigen und vielfältigen Bayerischen Natur.“
Herzlich willkommen Umweltminister Thorsten Glauber

Zahlreiche Bürgermeister und weitere kommunale Vertreter stellen ihre Projekte in insgesamt vier Fachforen vor
„Kommunen aktiv für den Klimaschutz“ lautet der Titel der 12. Klimaschutzkonferenz des DStGB. Am 26. Februar 2019 werden erneut vorbildliche und innovative Praxisbeispiele zur Mobilität, Klimafolgenanpassung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit präsentiert und diskutiert. Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Dortmunds Oberbürgermeister Ulrich Sierau und Professor Joachim Schellnhuber vom Potsdam Institut sprechen auf der eintägigen Fachkonferenz im Forschungszentrum caesar in Bonn.
12. Klimaschutzkonferenz des DStGB

Der WFO präsentiert den ersten Unterstand mit recyceltem Kunststoff aus dem Fluss Po
Die gesammelten und anschließend recycelten Kunststoffabfälle können zu einem nützlichen Hilfsmittel für den Umgang mit Notsituationen werden. Dies war das Ergebnis des experimentellen Projekts, das Waste Free Oceans und Corepla auf der Ecomondo-Messe in Rimini präsentierten. Gemeinsam mit Protomax haben sie einen Prototyp für humanitäre Unterkünfte geschaffen, in dem entlang des Flusses Po in Italien Plastik gesammelt wurde.
Prototyp für humanitäre Unterkünfte geschaffen

BVL veröffentlicht Bericht zum Zoonosen-Monitoring 2017
Die Ergebnisse des repräsentativen Zoonosen-Monitorings 2017, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute veröffentlicht hat, zeigen, dass streichfähige Rohwürste (z. B. Tee- und Mettwurst) eine mögliche Ansteckungsquelle des Menschen mit verschiedenen Krankheitserregern sind. In jeder achten Probe fanden die Untersuchungsämter Listerien. Einige Rohwürste waren zudem mit STEC/VTEC-Bakterien kontaminiert, die beim Menschen eine EHEC-Erkrankung auslösen können. Bei Masthähnchen sind die Untersuchungsergebnisse unverändert. Erneut wurde in mehr als der Hälfte der Fleischproben der Krankheitserreger Campylobacter nachgewiesen.
Rohwürste können Krankheitserreger enthalten

Unnötig laute Auspuffanlagen sollen verboten werden – UMK fordert auch Nachrüstungen für alle Diesel-Fahrzeuge
Viel Lob und Unterstützung für seinen Vorstoß, besonders laute Auspuffanlangen verbieten zu lassen, hat der saarländische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, jetzt beim Treffen mit seinen Amtskollegen in Bremen erhalten. Alle Länderminister stimmten dem Beschlussvorschlag  zur Verbesserung des Schutzes vor Motorenlärm, den das Saarland auf der Umweltministerkonferenz (UMK) vorlegte, zu.
Umweltminister unterstützen Saar-Initiative gegen Motorenlärm

Die Bundeslandwirtschaftsministerin positionierte sich bei der Delegiertenversammlung des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V. in Bad Dürkheim zu aktuellen landwirtschaftspolitischen Fragen. Julia Klöckner machte deutlich, dass eine moderne Agrarpolitik für Wettbewerbsfähigkeit, für Tierschutz, für Umwelt- und Naturschutz, für nachhaltiges Wirtschaften in attraktiven ländlichen Räumen eintritt. Diese auch von der Gesellschaft immer wieder formulierenden Erwartungen seien nicht immer leicht zu erfüllen, aber es sei wichtig, dass die Weiterentwicklung der Landwirtschaft nicht von außen getrieben, sondern von der Branche selbst von innen weiterentwickelt werde.
Klöckner: Ohne Pflanzenschutzmittel gibt es keine Ertragssicherung

Wie die Messungen in Südkorea zeigen, stammen ca. 20‘000 Tonnen der undeklarierten CCl4 -Emissionen aus China
Auf der Spur eines Ozonkillers

Der vom Aussterben bedrohte Hecken-Wollafter (Eriogaster catax) hat sich wieder im Landkreis Mayen-Koblenz angesiedelt
SGD Nord: Rote-Liste-Art kehrt ins Maifeld zurück

foodwatch: Julia Klöckner versagt beim Schutz der Verbraucher vor Täuschung und vor Gesundheitsgefahren
Report will gefährliche Schwachstellen im Lebensmittelrecht  entlarvt  haben

Auszeichnung für besondere Leistungen bei Gewässerrevitalisierungen
Bern: Der «Grüne Baggerführer 2018» heisst Christian Rieder

Abfallzweckverband entsorgt künftig rund 10.000 Tonnen Abfall in Linkenbach (LK Neuwied)
Rhein-Mosel-Eifel: Interkommunale Zusammenarbeit jetzt auch beim Restmüll

Optimale Witterung für die Reben
Berner Weinernte 2018: Ideales Wetter sorgt für sehr gute Weinernte

Intelligente Verkehrssteuerung ermöglicht Busbevorzugung
Erste elektronische Busspur im Aargau im Bau

Viele seltene Tier- und Pflanzenarten finden in der halboffenen Landschaft der
DBU-Naturerbefläche Wesendorf einen Lebensraum

Naturerbefläche Wesendorf jetzt im Eigentum der DBU

Verstoß gegen die Niederlassungsfreiheit und den freien Dienstleistungsverkehr
Deutschland muss den Markt für technische Überwachungsdienste für Kraftfahrzeuge vollständig öffnen

Botschaft des Regierungsrats für kantonale Regelung zur Ahndung von Littering-Verstössen
Littering soll im ganzen Kanton Aargau mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken geahndet werden

Länder haben es versäumt, ihre Gewässer wirksam zu überwachen
Kommission fordert Italien und Spanien zur Einhaltung der EU-Nitratvorschriften auf

Wie sieht es unter dem Schelfeis des abgebrochenen Riesen-Eisbergs A68 aus?
Forschungsschiff Polarstern startet Antarktissaison

Nach der Auswertung historischer Unterlagen ist das Gebiet des Kalkberges und Umgebung
seit Ende des 19. Jahrhunderts durch industrielle Nutzungen geprägt

Köln: Vier weitere Tiefensondierungen zur Probengewinnung

RP Gießen errichtet Zaun für Beweidung in FFH-Gebiet „Wieseckaue und Jossolleraue“
Rinder in der Wieseckaue

Wanderung von Rom zur Weltklimakonferenz in Kattowitz - Pilger durchqueren Österreich
Greenpeace-Event: 1.500 Kilometer zu Fuß für den Klimaschutz

AWI-Forscher überprüfen via Satellit detektierte Unter-Eis-Seen und finden kaum Wasser
Viel weniger Seen unter dem Eisschild der Ostantarktis als angenommen

Produktion mit nachwachsenden Rohstoffen der zweiten Generation
Reduzierung von Treibhausgasen um mindestens 50 Prozent

BASF produziert Methanol nach Prinzip der Biomassenbilanz

Tandemsolarzellen bestehen aus unterschiedlichen, übereinander geschichteten Solarzellen
Tandemsolarzelle aus Perowskit und CIGS erreicht Rekordwirkungsgrad von 24,6 Prozent


ARCHIV: Montag, 12. November 2018


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.