EUROPATICKER aktuell
Freitag, 23. November 2018

Neue Studie über elektronische Behördendienste in der EU

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Handelsverband gratuliert Gewinnern des Verpackungs-Staatspreises. Österreich bei Recycling EU-weit führend. Mehrweg-Quote steigt weiter.
In Zusammenhang mit der Verpackung von Getränken wird auch das Thema Einweg- oder Mehrwegverpackungen immer wieder Evaluierungen unterzogen. Die Fachmeinungen über die Ökobilanzen und das CO2-Einsparungspotenzial durch Mehrwegverpackungen sind geteilt, da diese von verschiedensten Faktoren abhängig sind. Das Engagement des Handels fokussiert daher insbesondere auf das Recycling von PET-Flaschen. Die österreichischen Händler prüfen gemeinsam mit der Industrie fortlaufend, wie sie Produktverpackungen verbessern, das Gewicht und den Materialverbrauch reduzieren und damit Rohstoffe und CO2 einsparen können.
Österreichischer Verpackungstag: Handel und Industrie leisten Beitrag für starke Kreislaufwirtschaft

Statt 8,84 Euro soll der Landesmindestlohn in Bremen künftig 10,93 Euro betragen
Derzeit laufen Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband KAV, Verdi und der Geschäftsführung der Abfalllogistik Bremen GmbH (ALB). Die ALB ist ein mehrheitlich privatwirtschaftliches Logistikunternehmen und führt in Bremen die Entsorgungsleistungen für die kommunale Abfallwirtschaft durch. Ziel der Verhandlungen ist der Abschluss eines Haustarifvertrages für die Beschäftigten. Dabei soll der Bremer Landesmindestlohn zur Anwendung kommen. Der Landesmindestlohn umfasst alle Beschäftigten von Arbeitgebern, die direkt unter kommunalem Einfluss stehen, sowie Firmen und Unternehmen, die im Auftrag der Stadt Dienstleistungen erbringen. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 27. November 2018 statt.
Bremen: Tarifverhandlungen Müllabfuhr

Ergebnisse der 2. Stakeholder-Konferenz in Brüssel
Eine Strategie um Plastik und Mikroplastik in der Umwelt zu reduzieren kann nur im Rahmen eines Kreislaufwirtschaft-Konzeptes und in Zusammenarbeit aller Stakeholder erfolgreich sein. Darüber waren sich VertreterInnen aus Politik, Verwaltung, Industrie und Umwelt bei der Konferenz am 20. November in Brüssel im Rahmen der österreichischen Ratspräsidentschaft einig. Die Veranstaltung wurde von Umweltbundesamt, der Weltnaturschutzorganisation IUCN und dem Netzwerk der Direktoren der Europäischen Umweltagenturen organisiert.
Kreislaufwirtschaft als Schlüssel zur Reduktion von Plastik und Mikroplastik in der Umwelt

5. Politische Konsultationen zwischen Polen und der Tschechischen Republik
Derzeit ist die dominierende Luftverschmutzungsquelle in Polen der Haushalts- und Kommunalsektor. Daher hat die Priorität - nicht nur für den Umweltminister, sondern für die gesamte Regierung der Republik Polen - die Verringerung der sogenannten niedrigen Emissionen, die durch die Zerstreuung einzelner Verbrennungsquellen und Transportmittel verursacht werden.
Luftqualität, Abfallbewirtschaftung und Verringerung der Treibhausgase im Fokus

Tschechisches Umweltministerium will sich jetzt auf die Verschmutzung durch Plastik konzentrieren
Alle Umweltprobleme haben eines gemeinsam, nämlich den übermäßigen Ressourcenverbrauch, der große Mengen an Abfall und Nebenprodukten verursacht, sagt Vladislav Smrž, stellvertretender Minister des Umweltministeriums der Tschechischen Republik in einem Interview auf der UN-Umwelt Webseite.
Vladislav Smrž: Nachhaltiger Umweltschutz lohnt sich immer

Bürgerinitiative BIGG und BUND-Kreisgruppe fordern: Keine Erweiterung der Deponie-Wehofen-Nord in Dinslaken
Seit 1986 werden Industrieabfälle aus der Stahlproduktion von ThyssenKrupp Steel auf der Deponie Wehofen-Nord  im Stadtgebiet Dinslaken abgelagert. Das Bild zeigt den Bauabschnitt 1 der Deponie Wehofen-Nord. Im Vordergrund ist die Trabrennbahn zu sehen. Der Bauabschnitt 1 ist abgeschlossen und befindet sich im Prozess der Oberflächenabdichtung und Begrünung. Hinter dem Bauabschnitt 1 liegt der Bauabschnitt 2 (nahe an Wehofen), der noch bis 2022 verfüllt werden soll. Auf dem Gelände des Bauabschnitts 2 befindet sich auch eine Monodeponie mit erhöhten Schadstoffwerten.
Keine Erweiterung der Deponie-Wehofen Nord

Zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung legt das Thüringer Umweltministerium seine Abfallbilanz 2017 vor
Erneut hat Thüringen einen Spitzenwert bei der Abfallentsorgung: Die durchschnittliche Hausmüllmenge liegt mit 145 Kilogramm pro Einwohnerin und Einwohner unterhalb des bisher gültigen Bundesdurchschnitts von rund 160 Kilogramm. Dazu erklärt Anja Siegesmund: „Es geht auch um wertvolle Rohstoffe, die gesammelt und wiederverwendet werden. Es ist beeindruckend, wie gut Thüringerinnen und Thüringer mitmachen. Das schont knappe Ressourcen und schützt unsere Umwelt. Am besten ist natürlich der Abfall, der gar nicht erst entsteht, durch Mehrweg statt Einweg, Einkäufe ohne Verpackung oder Reparaturen statt Neukauf. Jede und jeder kann da mithelfen“, so Umweltministerin Siegesmund.
Thüringer Abfallbilanz 2017: Immer weniger Hausmüll

Vor zehn Jahren rief die Hessische Landesregierung die Nachhaltigkeitsstrategie ins Leben
„37 Kilo Plastikmüll produziert jede Bürgerin und jeder Bürger in Deutschland durchschnittlich im Jahr. Das sollte uns zu denken geben“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Neben ihm steht ein Gitterwagen, gefüllt mit Verpackungen von Milch, Wurst und vielem weiteren, was der Supermarkt hergibt. Sie veranschaulichen das, worauf das beim RP angesiedelte EU-Informationszentrum auf dem Wochenmarkt an einem Stand hinweisen will: Die zunehmende Belastung der Umwelt mit Plastikabfall.
RP Gießen informiert auf dem Wochenmarkt zur Vermeidung von Plastikmüll

Der Winter kann kommen: Baden-Württemberg nimmt Streuguthalle in Karlsruhe-Durlach in Betrieb
Landesverkehrsminister Winfried Hermann, MdL, hat heute (22. November 2018) die neue Streuguthalle der Autobahnmeisterei Karlsruhe-Durlach mit einem ersten Sattelzug Salz befüllt. Etwa 80 Sattelzüge, beladen mit je 20 Tonnen Salz werden folgen, dann ist die Halle für den kommenden Winter vollständig befüllt. „Die Voraussetzungen für einen modernen, effizienten und umweltverträglichen Winterdienst sind nun mit der neuen Halle gegeben, nachdem die alte Betonhalle undicht war und zu wenig Lagerkapazität hatte“, erläuterte Hermann. Das Salzlager an der Autobahnmeisterei Karlsruhe-Durlach hat ein Fassungsvermögen von 1.650 Tonnen und ist damit eine der großen Streuguthallen in Baden-Württemberg. Die Baukosten betrugen rund 1,4 Millionen Euro.
Umweltverträgliche Technologie für weniger Salz auf den Straßen


Die getrennte Sammlung von Papiermüll ist mittlerweile Standard: Lediglich 2 % der Umfrageteilnehmer erklärten, dass in ihrem Betrieb Altpapier nicht getrennt entsorgt wird. Rund 9 von 10 Unternehmen praktizieren die Trennung von Papier und sonstigem Abfall in vollem Umfang, während dies bei den restlichen 9 % nur teilweise oder gar nicht der Fall ist.
Der durchschnittliche Papierverbrauch pro Kopf beträgt in Deutschland etwa 250 kg

EU-Kommission legt Stand des Europäischen Binnenmarktes, Aktionsplan zur Normung und Bilanz zum Juncker-Plan vor
Wo der europäische Binnenmarkt steht, welche Hindernisse noch bestehen und welche Chancen ein reibungslos funktionierender Binnenmarkt bietet, hat die EU-Kommission Donnerstag (22.11.2018) in einem Überblick dargelegt  und die Mitgliedstaaten aufgefordert, ihr politisches Engagement für den Binnenmarkt zu bekräftigen. Außerdem hat sie einen Aktionsplan zum europäischen Normungssystem vorgelegt und Bilanz nach vier Jahren Juncker-Plan gezogen.
EU-Investitionsoffensive kommt allen Mitgliedstaaten zugute

Bund hat seine Finanzierungsbeiträge für das Projekt "Stuttgart 21" nach oben hin begrenzt
Das Projekt "Stuttgart 21" ist nach Aussage der Bundesregierung ein eigenwirtschaftliches Projekt der Deutschen Bahn AG (DB AG) und kein Projekt des Bedarfsplans für die Schienenwege des Bundes. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/5541) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Der Bund habe seine Finanzierungsbeiträge für das Projekt "Stuttgart 21" nach oben hin begrenzt. Mit der Finanzierungsvereinbarung von 2009 sei zwischen den Projektpartnern (Land, Stadt, Verbund) und der DB AG geregelt worden, dass bei Überschreitung des Kostenrahmens von 4,526 Milliarden Euro Gespräche aufgenommen werden.
Brandschutz beim Projekt Stuttgart 21

Deutschland schneidet gemeinsam mit Belgien, Zypern, der Tschechischen Republik und Italien bei der Einführung
von öffentlichen Online-Diensten unterdurchschnittlich ab

Die Verfügbarkeit und Qualität von digitalen öffentlichen Diensten in der EU insgesamt hat sich verbessert, Deutschland bleibt unterdurchschnittlich. Das zeigt der E-Government-Benchmark-Bericht 2018, den die Europäische Kommission Donnerstag (22.11.2018) veröffentlicht hat. Insgesamt wurden erhebliche Fortschritte in Bezug auf die effiziente Nutzung öffentlicher Informationen und Dienste im Internet, die Transparenz der Operationen staatlicher Behörden, und die Kontrolle der Nutzer über personenbezogene Daten, die grenzüberschreitende Mobilität und die wichtigsten Voraussetzungen, wie die Verfügbarkeit von elektronischen Personalausweisen (eID) und anderen Dokumenten, erzielt.
Neue Studie über elektronische Behördendienste in der EU

EU vertritt seit langem die Auffassung, dass das derzeitige System nicht zweckmäßig ist
Malmström unterstreicht Vorteile eines multinationalen Investitionsgerichtshofs

Luftverkehrsteuer: Wettbewerbsnachteil für deutsche Fluggesellschaften und Flughäfen wird weiter verschärft
BDL legt den neuen Evaluierungsbericht zur Luftverkehrsteuer vor

Hauptansätze bei der Bekämpfung von Müll im Meer sind die Förderung einer geordneten
Müllentsorgung und eines effektiven Abfallmanagementsystems

World Plastics Council informiert zu Marine Litter

Als großen Erfolg bezeichnet das Sozialministerium das heute im Nationalrat beschlossene
geänderte Tierschutzgesetz

Allgemeines Verkaufsverbot von Hunde- und Katzenwelpen in Tierhandlungen

Quarzsand soll mit einem Schwimmbagger im Nassabbau gewonnen werden
Landkreis Grafschaft Bentheim: Firma will Quarzsandabbau erweitern

Hydro Hoogezand ist das weltweit erste Presswerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, bereits 2019 durchgängig zertifiziertes Aluminium von Hydro anzubieten
Hydro macht den ersten Schritt hin zur Zertifizierung ihrer Aluminiumgewinnung

DÖRNER will in Hamburg und Schleswig-Holstein seine Entsorgungsaktivitäten im
gewerblichen Bereich weiter ausbauen

OTTO DÖRNER erwirbt Feddersen & Starke Recycling Service

Was ändert sich konkret und was darf nun rein in die neue Tonne?
Castrop-Rauxel: Die gelbe Tonne wird zur gelben Wertstofftonne

Die Automobilbranche steht nach Überzeugung des Verkehrsausschusses vor der größten
Herausforderung ihrer Geschichte

Landesagentur e-mobil wichtiger Akteur im Transformationsprozess der Auto-Branche

Sachsen-Anhalts Landesverkehrsminister soll auf sofortige Überprüfung der Standorte der Messstationen hinwirken
Diesel-Debatte: Wirtschaftsrat fordert einheitliche Messverfahren und intelligente Verkehrssteuerung

Sinkende Qualität und wenige Ökostromtarife für zukunftsweisende Techniken und Anlagen
Polarstern: Fehlentwicklungen im Ökostrommarkt

NABU Thüringen fordert von politischen Mandatsträgern sachlichen Umgang mit streng geschützten Arten
Illegale Wolfstötungen sind kein Kavaliersdelikt

Gemeinsamer Appell von Umweltverbänden an Bundesländer
Export-Verbot für Brennelemente beschließen

Förderung für das Naturschutzgroßprojekt verlängert
Wertvoller Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland

Naturschutzgroßprojekt Bienwald: Umsetzungserfolge sollen fortgesetzt werden

Im Schnitt verbraucht jede Darmstädterin und jeder Darmstädter 34 Coffee to go-Einweg-Becher pro Jahr.
Mehrwegbecher-System für Darmstadt: h_da, Stadt

GRÜNE: Deponie Ihlenberg wird noch immer aufgrund einer sehr fragwürdigen Genehmigung
aus DDR-Zeiten betrieben

Entwicklungen rund um die Deponie Ihlenberg in Nordwestmecklenburg

Die für Gewerbebetriebe vorgesehene Gebührenerhöhung beläuft sich durchgängig auf zwölf Prozent.
Landkreis Ammerland: Erhöhung der Restmüllgebühr

Aktuelle Auflage der Veranstaltungsreihe „Verwaltung trifft Wissenschaft“ mit den Auswirkungen
einer bestimmten Gruppe von Chemikalien auf die Umwelt

SGD Nord beleuchtet Effekte von PFC auf die Umwelt

Pilotpojekt „Wir für Mehrweg“ geht an den Start
Hansestadt Lübeck beteiligt sich am Kampf gegen die Plastikbecher

Oberbürgermeister Partsch: Wir arbeiten weiter für urbane Mobilität und Gesundheitsschutz
Wir werden die Beteiligung der Stadt bei den Beratungen offensiv einfordern

Verwaltungsgericht Wiesbaden vertagt Urteil zum Luftreinhalteplan für Darmstadt

Die Flatter-Ulme ist ein hochgewachsener Baum (ca. 35 Meter) der Feuchtwälder und Flussauen
Die Flatter-Ulme ist Baum des Jahres 2019

Autofahrer, die regelmäßig ins benachbarte Ausland fahren, können bereits ab 1. Dezember die
Vignetten 2019 für Österreich, Slowenien und die Schweiz nutzen

Vignetten 2019: Österreich und Schweiz erhöhen Preise

Bei rund 65 % der Verkehrsunfälle traten wassergefährdende Stoffe durch die Beschädigung der
Betriebsstofftanks aus

Verkehrsunfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2017: +6 % gegenüber Vorjahr

Die Stadtwerke Neumünster (SWN) beteiligen sich in diesem Jahr bereits zum dritten Mal
an der europaweiten Aktionswoche

SWN macht sich für Abfallvermeidung stark


ARCHIV: Donnerstag, 22. November 2018

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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