EUROPATICKER aktuell
Freitag, 30. November 2018

Deutschlandwetter im Herbst 2018

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Lawinen führten im Alpenraum zu neuen Formen des kollektiven Umgangs mit Risiken
Donnerstag (29.11.2018) hat die Unesco den Umgang mit der Lawinengefahr in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit eingetragen. Die kollektiven Kenntnisse, Erfahrungen und Strategien zum Umgang mit dieser Naturgefahr bilden ein lebendiges Kulturerbe der alpinen Regionen, das ständig erneuert wird. Seine Anerkennung durch die Unesco unterstreicht das Zusammenspiel von traditionellem Wissen, Technologie und Volkskultur im immateriellen Kulturerbe.
Unesco anerkennt den Umgang mit der Lawinengefahr als immaterielles Kulturerbe

Auch der November wieder warm, trocken und sonnenscheinreich
Der November reihte sich nahtlos in die im April begonnene Serie zu warmer, erheblich zu trockener und ungewöhnlich sonnenscheinreicher Monate ein. Ursache dafür war der meist vorherrschende Hochdruckeinfluss, wodurch sich Tiefdruckgebieten nur selten die Gelegenheit bot, nach Mitteleuropa vorzudringen. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Deutschlandwetter im November 2018

Erben: Innenminister muss Klarheit für Bürger und Abwasserzweckverbände schaffen
Bereits am 12. November diesen Jahres hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass Eigentümerinnen und Eigentümer, deren Grundstücke bereits vor der Wiedervereinigung an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen waren, heute und damit Jahrzehnte später nicht mehr rückwirkend zu Abwasserbeiträgen herangezogen werden können. Den Entscheidungen der Karlsruher Verfassungsrichter lag zwar die Rechtslage des Nachbarlandes Brandenburg zugrunde, doch auch in Sachsen-Anhalt gibt es zehntausende sogenannte Alt-Anschließer, die in den letzten Monaten mit rückwirkenden Beitragsforderungen konfrontiert worden waren.
Urteil zu Abwasserbeiträgen für Alt-Anschließer

Gebäudewirtschaft Minden stellt Energiebericht 2018 vor – Einsparungen bei Wasser und Heizung am größten
Weniger Verbräuche, damit weniger Emissionen und stabile Kosten – das sind die wichtigsten Aussagen des jetzt von der städtischen Gebäudewirtschaft vorgelegten Energieberichtes 2018 für die Stadt Minden. Bei den Preisen für Strom, Wasser, Gas und Nutzwärme gab es zwischen 2005 - das ist das Referenzjahr - und 2017 insgesamt nur eine geringe Kostensteigerung von ca. 6 Prozent, berichtete Diplom-Ingenieur Jörn Schunk, Leiter der Gebäudewirtschaft, im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss. Zu beobachten sei aber, dass die Strompreise noch stärker anziehen. Obwohl weniger Strom in den mehr als 100 städtischen Liegenschaften verbraucht wurde, stiegen die Kosten stetig und liegen aktuell 58,8 Prozent über den Kosten des Jahres 2005.
Energieverbräuche merklich gesenkt, Kosten dennoch gestiegen


Am 20. Februar 2019 laden wir Sie herzlich zu unserer Veranstaltung Chemikalienrecht außerhalb der EU ein, auf der Sie wertvolle Informationen zum Chemikalienrecht von verschiedenen Handelspartnern erhalten.
Seminare: Internationales Chemikalienrecht und Chemikalienrecht in Asien

Rekordherbst mit viel Wärme und Sonnenschein – und erneut zu trocken
Bis weit in den Herbst hinein setzte sich die deutlich zu warme, viel zu trockene und überaus sonnenscheinreiche Witterung fort. So folgten dem heißen Spätsommer im September ein ausgeprägter Altweibersommer und ein goldener Oktober sowie ein markanter Martinsommer im November. Kältere oder feuchtere Abschnitte blieben selten und waren nur kurz. So kam es vielerorts auch zu neuen Herbstrekorden. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Deutschlandwetter im Herbst 2018

Erweiterungspläne im OT Vetschau liegen seit des erstinstanzlichen erfolgreichen Widerspuchverfahrens
des NABU Brandenburg nun schon über ein Jahr auf Ei

Die größte Schweinemast Brandenburgs in Tornitz verseucht immer noch das Grundwasser. Das bestätigte gestern das Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL). Die erhöhten Konzentrationen von Nitrat, Nitrit und Ammonium seien auf den Eintrag von Gülle zurückzuführen. Noch im September bestand nach Anhaben des MLUL, der unteren Wasserbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (uWB OSL) und dem Landesamt für Umwelt (LfU) keine akute Gefahr für das Grundwasser. Einträge hätten in der Vergangenheit stattgefunden. Allerdings sieht das Ministerium auch jetzt keine aktuelle Gefährdung des Grundwassers durch die Schweinemastanlage.
Umweltministerium bestätigt permanente Grundwasserverseuchung durch Tornitzer Schweinemastanlage

Trotz bereits bestehender freiwilliger Vereinbarung bislang kaum Gegenmaßnahmen
Umweltschutzorganisation fordert Ende des Plastik-Wahns und gesetzliche Regelung

Kurz vor dem ersten Weihnachtseinkaufssamstag im Jahr kritisiert Greenpeace die Summe an Wegwerfsackerl aus Plastik, die jährlich von der Bekleidungsbranche ausgegeben wird: Laut Berechnungen der Umweltschutzorganisation wandern in Österreich rund 80 Millionen Sackerl pro Jahr über den Ladentisch. Teilweise sogar kostenfrei. Im Vergleich zum Lebensmitteleinzelhandel wurden hier bislang noch kaum Gegenmaßnahmen getroffen um die Plastikflut einzudämmen. Greenpeace fordert jetzt von Umweltministerin Köstinger eine gesetzliche Regelung.
Greenpeace: 80 Mio. Wegwerfsackerl aus Plastik pro Jahr in Textilbranche

Buletten mit Fleisch aus dem Labor, Insekten-Snacks, Soldatenfliegenmehl
Lässt sich das im großen Maßstab produzieren und vermarkten?
Kann so die Agrarproduktion der Zukunft nachhaltig gesichert werden? Diese Fragen stellte das Strategische Forum der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA), das am 13. November 2018 in Berlin unter dem Titel „Lebensmittel von morgen: Science and Fiction?“ stattfand. Mehr als 120 Personen aus Forschung, Verbänden, Ministerien und Behörden diskutierten angeregt und kontrovers mit den eingeladenen zehn Experten aus dem In- und Ausland.
Noch ein weiter Weg bis zu Kunstfleisch-Buletten für alle

Nördlich von Dessau soll ein von der Mulde abgekoppelter Seitenarm so wieder angebunden werden, dass bei erhöhten Wasserständen Wasser in die Aue einströmen kann
Das Flussauenprojekt ‚Wilde Mulde‘ wird heute, am 29. November, als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet, da es sich für den Erhalt der Biodiversität besonders stark macht. Ziel des seit Ende 2015 laufenden Vorhabens ist es, einen Flussabschnitt der Mulde und ihrer Auen wissenschaftlich begleitet zu revitalisieren. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) koordiniert das Forschungskonsortium, an dem vier weitere wissenschaftliche Einrichtungen beteiligt sind – und steuert selbst seine Expertise der Naturschutzforschung und der Fließgewässerökologie bei. Der WWF Deutschland verantwortet die Gesamtkoordination des Projekts und setzt die Revitalisierungsmaßnahmen um.
Wilde Mulde – Revitalisierung einer Flusslandschaft in Mitteldeutschland

Investitionslücken bei Spitzentechnologien, Innovationen und beim Klimaschutz erschweren es der EU, ihrer globalen Rolle gerecht zu werden
EU droht bei Innovationen gegenüber den USA und China an Boden zu verlieren
Die Investitionslücke lastet weiterhin schwer auf der europäischen Wirtschaft: Es fehlt nach wie vor an Investitionen in den Klimaschutz. Und EU-Unternehmen investieren weiterhin zu wenig in Forschung und Entwicklung, sonstige immaterielle Vermögenswerte oder Maschinen und Anlagen, um weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Anteil von Investitionen und anderen wachstumsfördernden Ausgaben an den Gesamtausgaben der Länder ist immer noch gering, vor allem in den Peripherieländern. Insgesamt ziehen die Investitionen jedoch an und erreichen in den meisten EU-Ländern historische Durchschnittswerte. Das gilt insbesondere für den Unternehmens- und den Bausektor. Dieser positive Trend muss sich verstärken und auch auf hoch innovative Bereiche ausweiten, wenn Europa die Dekade der Unterinvestitionen hinter sich lassen und seinen Rückstand gegenüber den USA und China aufholen will.
Neuer Investitionsbericht der EIB

Generalstaatsanwalt Jürgen Konrad: Das Ermittlungsverfahren wegen des Todes von Ouri Jallow bleibt eingestellt
Mit Verfügung vom Donnerstag (29.11.2018) Tage hat der Generalstaatsanwalt des Landes Sachsen-Anhalt über die Beschwerde gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens wegen des Todes von Ouri Jallow befunden. Er hat die Beschwerde der Hinterbliebenen des Ouri Jallow gegen die Verfahrenseinstellung der Staatsanwaltschaft Halle vom 12. Oktober 2017 als unbegründet zurückgewiesen. Denn ein Tatverdacht gegen benannte oder unbenannte Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau oder gegen sonstige Dritte besteht nicht. Oury Jalloh (* 2. Juni 1968 in Kabala; † 7. Januar 2005 in Dessau) war ein in Deutschland lebender Sierra-Leoner. Er kam in einer Gewahrsamszelle im Keller des Dienstgebäudes Wolfgangstraße 25 des Polizeirevier Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt ums Leben. Der in diesem Zusammenhang wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagte Dienstgruppenleiter des Polizeireviers und ein weiterer, wegen fahrlässiger Tötung angeklagter Polizeibeamter wurden am 8. Dezember 2008 vom Landgericht Dessau-Roßlau freigesprochen.
Ermittlungsverfahren wegen des Todes von Ouri Jallow bleibt eingestellt

S&D Fraktion will raschere Umsetzung von sichereren Vorschriften für medizinische Implantate und andere Medizinprodukte
Medizinprodukte werden in der EU durch drei Richtlinien aus den 1990-er Jahren geregelt

Covestro erhöht Beteiligung von 50 % auf 80 % / Partnerschaft mit DIC Corporation wird fortgesetzt
Übernahme ist Teil der globalen Wachstumsstrategie von Covestro

Covestro wird Hauptanteilseigner am Joint Venture DIC Covestro Polymer in Japan

Entwurf der EU-Kommission für langfristige Emissionsreduzierung greift viel zu kurz
Verbände sehen EU-Klima-Langfriststrategie bis 2050 kritisch

Mit rund 110 festangestellten Mitarbeitern ist die ALBA Metall Nord in Wilhelmshaven einer der wichtigsten Arbeitgeber
ALBA Metall Nord für Umweltmanagement zertifiziert

BMZ und private Stiftungen starten gemeinsame Initiative TEAM UP
Neue Lebensperspektiven für junge Menschen in Ostafrika

Die ECS Energieconsulting und Service GmbH ist ein deutschlandweit tätiges Unternehmen
im Bereich Energie-Contracting

GETEC erwirbt ECS von Howard Energy Co.

50 Prozent CO2-Reduzierung bis 2030!
ADV-Verkehrsflughäfen versprechen neue Maßstäbe beim Klimaschutz zu setzen

Auslöser für das Verfahren sind zahlreiche Beschwerden von Händlern über die
Geschäftspraxis von Amazon

Einleitung eines Missbrauchsverfahrens gegen Amazon

Wirtschaftsausschuss debattiert über aktuelle Energiestrategie der Bundesregierung
Bundesministerin Köstinger: Umbau des Energiesystems auf Nachhaltigkeit ist Herausforderung und Chance

Beschleunigtes Verfahren für standortrelevante Projekte
Beratungen auf Initiative der SPÖ auf 7. Dezember vertagt

Standortentwicklungsgesetz: Wirtschaftsausschuss holt weitere Stellungnahmen ein

Wachstumsdynamik in allen Index-Ländern rückläufig – insbesondere in Asien
Indien wächst weiterhin am schnellsten, Großbritannien mit schwächster Wachstumsprognose

DHL Global Trade Barometer: Welthandel mit schwächerer Dynamik, aber fortgesetztem Wachstum

WKÖ begrüßt langfristige Vision einer ganzheitlichen europäischen Klima- und Energiestrategie:
„Wir sind bereit anzupacken

EU-Strategie auf dem richtigen Gleis unterwegs – Wirtschaft ist Partner der Energiewende

Stadt Essen ist an 67 Gesellschaften in Form des privaten Rechts beteiligt
Beteiligungsbericht der Stadt Essen liegt vor

Landesstraßendienst geht neue Wege in der Salzstreuung
Tirol ist für den Winter gerüstet; Straßenmeisterei Vomp startet Pilotversuch mit Sole

223 Abgeordnete des Europäischen Parlaments fordern die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses
Tiertransporte: Grüne/EFA verklagen Europäisches Parlament


ARCHIV: Donnerstag, 29. November 2018


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.