europaticker:
Anstehende Entwicklungen werden voraussichtlich die Lebenserwartung ständig verbessern

..................

Neue Forschung macht Alkalibatterien wiederaufladbar

Nicht wiederaufladbare Alkalibatterien verwenden üblicherweise Zink und Mangandioxid.
Forscher der Universität Stockholm haben durch eine Modifikation des Mangandioxids entdeckt, dass sie nicht wiederaufladbare Alkalibatterien aufladen können. Eine Diplomarbeit in Materialchemie an der Universität Stockholm präsentiert nun die neuen Ergebnisse.

Prototypen des neuen Akkus haben während der ersten 200 Lade- / Entladezyklen eine konstante Batteriekapazität, verlieren jedoch nach 2.000 Zyklen etwa 50 Prozent ihrer Kapazität.

„Das ist gut im Vergleich zu anderen Batterien. Und wir stehen erst am Anfang der neuen Batteriechemie. Anstehende Entwicklungen werden voraussichtlich die Lebenserwartung ständig verbessern “, sagt Mylad Chamoun, der am 15. Februar seine Doktorarbeit am Department of Materials and Environmental Chemistry der Universität Stockholm verteidigte.

„Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass die Chemie billig ist. Unsere Technologie gewinnt am Ende, wenn Sie mit anderen Techniken vergleichen. Wenn Sie den Preis pro gespeicherter Energie betrachten. Die besten Lithium-Ionen-Batterien liegen bei 200 bis 250 Euro pro Kilowattstunde und Blei-Säure-Batterien bei 100 bis 150 Euro pro Kilowattstunde. Unsere Kostenanalyse lässt vermuten, dass wir voraussichtlich bei 20 bis 40 Euro pro Kilowattstunde landen werden “, so Mylad Chamoun.

Mylad Chamoun ist auch einer der Gründer der Firma Enerpoly, die den neuen Akku kommerzialisieren wird. Er betont, dass die Vorteile der wasserbasierten Batteriechemie Sicherheit und Umweltfreundlichkeit sind. Diese Batterien explodieren nicht und entzünden sich nicht.

"Es gibt bereits Produktions- und Recyclingstrukturen für die Rohstoffe Zink und Mangan, die in unseren üblichen Alkalibatterien verwendet werden", sagt Mylad Chamoun von der Abteilung für Material- und Umweltchemie der Universität Stockholm.

Das Ergebnis war eine Ausgliederung aus einer Zusammenarbeit mit Höganäs AB um die Eisenelektrode in einem von der schwedischen Energieagentur finanzierten Eisen / Luft-Batterieprojekt.

The thesis Rechargeable Aqueous Batteries Based on Available Resources: Investigation and Development towards Efficient Battery Performance is available at DIVA.

erschienen am: 2019-03-12 im europaticker



Wir verwenden keine Cookies, weil uns das Surfverhalten von mehr als 1 Millionen Besucher monatlich nichts angeht.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken