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Kunststoffe eignen sich gut für die Herstellung von Brennstoffen und Produkten für die petrochemische Industrie

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Geminor sichert Kunststoffabfälle für eine nachhaltige Kraftstoffproduktion

Das Energieunternehmen Quantafuel und Geminor haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um die Lieferung von Kunststoffabfällen an die Quantafuel-Anlagen für eine emissionsarme Kraftstoffproduktion sicherzustellen. Seit 2007 hat Quantafuel eine eigene patentierte Katalysatorlösung entwickelt und getestet, die Kunststoffabfälle in emissionsarme Kraftstoffe und Produkte für die petrochemische Industrie umwandelt. Das norwegische Unternehmen hat zuvor eine Testproduktionsanlage in Mexiko eröffnet. Im dritten Quartal 2019 wird das erste skandinavische Werk im dänischen Skive für die Dieselproduktion bereit sein. Die neue Kooperation sieht Geminor als Hauptlieferant an, um sicherzustellen, dass das optimale Volumen und die beste Qualität von Kunststoffabfällen in die Quantafuel-Anlagen gelangen.

Kunststoffe eignen sich gut für die Herstellung von Brennstoffen und Produkten für die petrochemische Industrie, erklärt Thomas Steenbuch Tharaldsen, Chief Commercial Officer bei Quantafuel.

- Wir haben eine Technologie entwickelt, bei der wir Chemikalien aus Kunststoffen herstellen - Chemikalien, aus denen neue Kunststoffe hergestellt werden können. Dies könnte die gesamte Branche verändern und zu einem neuen Schwerpunkt der Abfallwirtschaft führen.

- Jedes Jahr muss Europa Millionen Tonnen Plastikmüll entsorgen, so dass der Zugang zu Plastik enorm ist. Unsere Herausforderung besteht darin, ständig hochwertigen, nicht recycelbaren Kunststoffabfall bereitzustellen, so dass das Produktionsvolumen zufriedenstellend ist und das Endprodukt von guter Qualität ist. Es ist wichtig für uns, internationalen Zugang zu gutem Kunststoff zu haben, und Geminor wird in dieser Hinsicht ein wichtiger Partner, sagt Tharaldsen.

Die Produktionsanlage in Skive, die erste von mehreren Anlagen in Europa, wird jährlich bis zu 20.000 Tonnen Kunststoffabfälle in chemische Produkte umwandeln. Die Kapazität wird in den nächsten Jahren planmäßig auf rund 60.000 Tonnen erhöht.

Ralf Schopwinkel, Chief Operating Officer von Geminor, freut sich auf die Partnerschaft mit Quantafuel.

- Die Kraftstoffproduktion von Quantafuel ist bahnbrechend und eine Branche, in der wir ein Teil sein wollen. Es ist unsere Aufgabe, den Abfallverarbeitungsunternehmen in Europa die Anforderungen von Quantafuel hinsichtlich der Qualität und des Umgangs mit Kunststoffabfällen näher zu bringen. Wir freuen uns darauf, einen Beitrag zur Entwicklung eines nachhaltigen Recycling von Kunststoffabfällen zu leisten, sagt Ralf Schopwinkel von Geminor.

erschienen am: 2019-04-14 im europaticker



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