europaticker:
Staubarmes Arbeiten – Landesamt für Arbeitsschutz überprüft Baustellen

..................

Staub bei der Arbeit lässt sich nicht immer vermeiden

Zuviel Staub kann aber die Gesundheit der Beschäftigten gefährden. Seit 2019 gelten strengere Arbeitsplatz-Grenzwerte. Ein Grund für das Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG), in diesem Jahr schwerpunktmäßig auf Baustellen und in Betrieben die Einhaltung von Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik zu überprüfen. Arbeitsministerin Susanna Karawanskij: „Für viele Handwerker gehört Staub zur Arbeit dazu. Diese Gefahr darf nicht unterschätzt werden. Wer häufig großen Mengen Staub ausgesetzt ist, gefährdet seine Gesundheit. Pro Jahr sind deutschlandweit mehrere hundert Fälle staubbedingter Berufskrankheiten zu verzeichnen. Es gibt viele Möglichkeiten, Staub bei der Arbeit wirksam zu reduzieren.“

Das LAVG überprüft in den kommenden Monaten schwerpunktmäßig auf über 50 Baustellen und in 50 Betrieben in Brandenburg, ob bei staubenden Tätigkeiten die erforderlichen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten ergriffen wurden.

Seit dem 1. Januar 2019 gilt in Deutschland auf allen Baustellen und für alle Gewerke ein verbindlicher Grenzwert von 1,25 mg/m³ für sogenannten alveolengängigen Staub. Darunter wird der Teil des einatembaren Staubes verstanden, der so fein ist, dass er bis in die kleinsten Verzweigungen der Lunge, in die Alveolen (Lungenbläschen), vordringen kann. Bis Jahresende 2018 lag dieser Grenzwert unter bestimmten Voraussetzungen noch bei 3,0 mg/m³.

Besonders gefährlich sind alveolengängige Quarzstäube, die bei den verschiedensten Tätigkeiten auf Baustellen entstehen. Dieser kann in der Lunge Entzündungen verursachen, die zu Lungenkrankheiten wie Silikose und auch Lungenkrebs führen können.

Um diesen Gesundheitsrisiken entgegenzuwirken, ist der Arbeitgeber verpflichtet, wirksame Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik zu ergreifen. Dazu zählen: staubarme Arbeitsverfahren und Maschinen anwenden, Staub unmittelbar an der Entstehungsstelle absaugen, staubarme Materialien und Produkte verwenden, Arbeitsräume ausreichend lüften, Abfälle sofort und staubfrei beseitigen, Arbeitsplätze regelmäßig reinigen sowie Arbeitskleidung sauber halten.

erschienen am: 2019-04-15 im europaticker



Wir verwenden keine Cookies, weil uns das Surfverhalten von mehr als 1 Millionen Besucher monatlich nichts angeht.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken