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Strategien für die Entgelt-/ Gebührenberechnung

Die unterschiedlichen rechtlichen Vorgaben für die Bildung von Rückstellungen für Deponien nach Kommunalabgabenrecht, Handelsrecht und Steuerrecht stellen für viele Deponiebetreiber eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar. Die Finanzierung von Deponien ist über einen sehr langen Zeitraum zu gewährleisten. Die rechtlichen Vorgaben zur Bildung von Rückstellungen aber auch zur Abzinsung unterscheiden sich zum Teil erheblich. So kommt es z. B. zu Konstellationen, in denen der handelsrechtliche den steuerrechtlichen Rückstellungsbetrag unterschreitet. Die Finanzverwaltung vertritt die Auffassung, dass die handelsrechtliche Bewertungshöhe die Obergrenze für den steuerlichen Rückstellungsbetrag darstellt. Werden somit die handelsrechtlichen Werte auch in der Steuerbilanz ausgewiesen, führt dies dazu, dass die (eigentlich höheren) Rückstellungswerte gewinnerhöhend aufgelöst werden müssten, was Steuermehrbelastungen zur Folge hätte. Für kommunale Deponiebetreiber stellt sich in vielen Fällen die Frage, in welcher Höhe eine Abzinsung der Rückstellungen zu erfolgen hat und in welchem Verhältnis die insoweit geltenden Vorgaben zum kalkulatorischen Zinssatz stehen.

Die Auswirkungen der kommunalabgabenrechtlichen, handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Auswirkungen auf die Deponiebetreiber werden anhand von praktischen Beispielen erörtert und mit den Teilnehmern diskutiert. Herausgearbeitet werden die je nach Rechtsform des Deponiebetreibers sinnvollen Strategien für den anstehenden Jahresabschluss und für die Gebührenkalkulation.

Die Fachkonferenz richtet sich an Vorstände und Geschäftsführer sowie an kaufmännische Führungskräfte von Deponiebetreibern.

Termin und Ort: 07.05.2019 in Berlin Novotel Berlin Am Tiergarten
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erschienen am: 2019-04-15 im europaticker



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