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In Österreich gibt es rund 2.300 Lebensmittelgroßhändler. Diese beschäftigen in etwa 27.000 Mitarbeiter
und setzten ca. 12 Mrd. Euro pro Jahr um

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Abfallvermeidung im österreichischen Lebensmittelgroßhandel

Jährlich entstehen in Österreich 577.000 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle entlang der Wertschöpfungskette, wobei noch keine Daten aus dem Lebensmittelgroßhandel und der Landwirtschaft verfügbar sind. Österreich bekennt sich zum Ziel der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bis zum Jahr 2030 vermeidbare Lebensmittelabfälle um bis zu 50 % zu reduzieren, dazu sind valide Zahlen der gesamten Wertschöpfungskette von Lebensmittel notwendig. Einige Lebensmittelunternehmen, insbesondere im Segment des Handels haben eine freiwillige Vereinbarung mit dem BMLFUW unterfertigt und bekennen sich zu diesem Ziel. Eine Maßnahme dabei wäre die Meldung der unternehmensinternen Daten zur Erhebung der Lebensmittelabfälle. Es hat sich allerdings gezeigt, dass es sich bei den Abschreibungen, die die Unternehmen verzeichnen, um monetäre Werte und nicht um Gewichtsangaben handelt. Zur Umrechnung dieser Daten bedarf es Know-How und Zeit.

Das Ziel des vorliegenden Projektes "Abfallvermeidung im Lebensmittelgroßhandel" ist einerseits die Erhebung und Hochrechnung der Lebensmittelabfälle in diesem Segment sowie die Umrechnung von monetären Abschreibungen in tatsächliche Gewichtsangaben und schließlich die Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen zur Abfallvermeidung.

In Österreich gibt es rund 2.300 Lebensmittelgroßhändler. Diese beschäftigen in etwa 27.000 MitarbeiterInnen und setzten ca. 12 Mrd. Euro pro Jahr um. Die meisten Großhandelsunternehmen sind im Segment der Getränke angesiedelt, gefolgt von Obst und Gemüse und verschiedenen Lebensmitteln (Großhandel mit Nahrungsmitteln und Getränken ohne ausgeprägtem Produktschwerpunkt). Der Großhandel lässt sich in acht Segmente unterteilen und umfasst "Obst und Gemüse", "Fleisch und Fleischwaren", "Milch und Eier sowie Speiseöle", "Getränke", "Zucker- und Süßwaren sowie Backwaren", "Kaffee und Tee sowie Kakao und Gewürze", "sonstige Nahrungsmittel" und "verschiedene Nahrungsmittel".

Als Grundlage für eine aussagekräftige statistische Analyse bedarf es einer gezielt gewählten Stichprobe unter Berücksichtigung von Einflussfaktoren, wie beispielsweise der Betriebsgröße, Umsatz, und MitarbeiterInnenanzahl.

erschienen am: 2019-01-10 im europaticker



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