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Welttag der Lebensmittelsicherheit:

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EU ist stolz auf Sicherheitsstandards bei Lebensmittel

Als ich meinen ersten Apfel aß, war ich sieben Jahre alt. Ich kann mich noch genau erinnern: er schmeckte saftig und süß und war ganz knackig. Solche Momente vergisst man nicht, denn Essen ist ein wichtiger Teil unseres Lebens: Es berührt unsere Sinne, weckt Erinnerungen und dient manchmal auch als Trostpflaster. Essen ist Teil unseres Alltags: Es enthält wichtige Nährstoffe, erfüllt aber auch eine soziale Funktion. Wir teilen es gerne mit geliebten Menschen, tauschen uns zu dem Thema aus oder probieren neue Rezepte.

Am heutigen ersten Welttag der Lebensmittelsicherheit möchte ich an die Bemühungen erinnern, die erforderlich sind, um sicheres Essen zu gewährleisten, sowie die Menschen würdigen, die für die Sicherheit unserer Lebensmittel sorgen: Landwirte, Köche, Agronomen, Tierärzte, Lebensmittelkontrolleure und unzählige andere, die sich unermüdlich dafür einsetzen, dass Lebensmittel wirklich sicher sind. Dieser Tag ist auch eine Gelegenheit, um sich Gedanken zu künftig notwendigen Maßnahmen zu den Themen Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, Gesundheit von Mensch und Tier, nachhaltige Entwicklung und wirtschaftlicher Wohlstand zu machen.

Als EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit kann ich mit Stolz sagen, dass die Europäische Union dank einer Reihe wirksamer Maßnahmen und Systeme zur Bewältigung der globalen Herausforderungen im Bereich Lebensmittelsicherheit über die höchsten Lebensmittelsicherheitsstandards verfügt. Lebensmittelsicherheit beinhaltet Gesundheitsschutz und Krankheitsprävention und ist somit eng mit der Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung verknüpft.

Die „Sicherheitsnetze“ für Lebensmittel in der EU sind sehr belastbar. Wir verfügen über eine solide Rechtsgrundlage, um Gefahren in der Lieferkette zu kontrollieren. Um sicherzustellen, dass die Rechtsvorschriften um- und durchgesetzt werden, führen wir innerhalb und außerhalb der EU zahlreiche Audits und Inspektionen durch.

Unsere Entscheidungen basieren auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dafür stützen wir uns auf die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), bei der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Mitgliedstaaten ihr wertvolles Fachwissen einbringen. Ich bin froh, dass das Mandat der EFSA während meiner Amtszeit gestärkt wurde.

Außerdem verfügen wir über ein solides Rückverfolgbarkeitssystem, das alle Stufen der Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und -verteilung abdeckt. In den letzten 40 Jahren hat das EU-Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel dafür gesorgt, dass Eil- und Warnmeldungen in Bezug auf Lebens- und Futtermittelrisiken effizient übermittelt und bearbeitet werden und rasch auf diese reagiert wird.

Schließlich können wir auch stolz auf unsere Vorschriften sein, die häufig als nachahmenswerte Standards wahrgenommen werden. Wir setzen uns dafür ein, dass sie auch auf internationaler Ebene angewendet werden und arbeiten daher insbesondere mit internationalen Organisationen wie der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammen. Wenig überraschend wurde der Welttag der Lebensmittelsicherheit im Rahmen des Codex Alimentarius der FAO/WHO initiiert, denn internationale Standards sind beim Thema Lebensmittelsicherheit der Schlüssel zum Erfolg. Die EU engagiert sich auch über die Initiative „Bessere Schulung für sicherere Lebensmittel“, deren Ziel es ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in EU- und Drittländern, die an amtlichen Kontrollaktivitäten beteiligt sind, über den neusten Stand der EU-Rechtsvorschriften in den Bereichen Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, Gesundheit und Wohlergehen von Tieren und Pflanzengesundheit zu informieren.

Ich bin sehr froh, dass es nun einen eigenen Tag gibt, an dem wir an die Bedeutung von Lebensmittelsicherheit erinnern. Für die kommenden Jahre wünsche ich mir, dass wir noch weiter gehen: Wir sollten sicherstellen, dass unser Essen nicht nur sicher, sondern auch gesund ist, die Umwelt nicht unnötig belastet und für alle zugänglich ist.

erschienen am: 2019-06-08 im europaticker



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