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Mit dem Zukunftsatlas® bewertet Prognos alle drei Jahre die Zukunftsfähigkeit aller 401 Kreise und
kreisfreien Städte in Deutschland

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Der neue Prognos Zukunftsatlas® 2019

Erstmals seit Jahren rückt das Feld der 401 Kreise und kreisfreien Städte wieder etwas näher zusammen. Doch trotz dieser leichten Annäherung zwischen den Top-Standorten und den Schlusslichtern bleiben bekannte regionale Muster bestehen. Wie auch 2016 zeigt sich ein starkes Süd-Nord-Gefälle: 21 der 25 Top-Standorte liegen in Süddeutschland. Außerhalb Süddeutschlands schaffen es nur die vier Städte Wolfsburg, Düsseldorf, Hamburg und Münster in die Top 25 – also die Regionen mit der höchsten Zukunftsfestigkeit.

In Ostdeutschland erreichen nur die Städte Dresden, Jena, Potsdam, Berlin und Leipzig die Gruppe der Regionen, in denen die Zukunftschancen überwiegen. Gebiete, in denen die Zukunftsrisiken überwiegen, gibt es sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland. Erstmals wurde zusätzlich zum bewährten Zukunftsatlas®-Ranking ermittelt, wo Wohnungsangebot und -nachfrage aus der Balance geraten sind und in welchen Regionen Wohnraum fehlt: Der neue Immobilienatlas gibt an, wie hoch die relative Wohnungsbaulücke bezogen auf den Wohnungsbestand einer Region ist. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wohnungsmärkte in einem erblichen Ungleichwicht sind. Sage und schreibe 193 Kreise und kreisfreie Städte sind von einer Wohnungsbaulücke gekennzeichnet. Dabei ist der Anteil der Wohnungsbaulücke in 98 Regionen – also fast einem Viertel aller Kreise und kreisfreien Städte überdurchschnittlich ausgeprägt.

Wie gut sind Deutschlands Kreise und Städte für die aktuellen Wachstums- und Veränderungsprozesse sowie die Zukunft gewappnet? Wie schneiden sie im Standortranking ab?

Der Prognos Zukunftsatlas 2019 ermittelt die Zukunftschancen und -risiken aller 401 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands. Seit dem Jahr 2004 wird alle drei Jahre die Zukunftsfestigkeit der deutschen Regionen einander gegenübergestellt – und zwar anhand ausgewählter makro- und sozioökonomischer Faktoren und in Form eines bundesweiten Rankings. Damit ist der Prognos Zukunftsatlas das einzige deutschlandweite Ranking, das regionale Entwicklungen bereits seit mehr als 15 Jahren konsistent sichtbar macht und eine lange Serie der Entwicklungstendenzen im Sinne eines Monitorings aufspannt.

Deutschlands Städte und Kreise befinden sich in einem starken Standortwettbewerb um Einwohner, Fachkräfte, Investitionen, Erweiterungen und Ansiedlungen sowie den Infrastrukturausbau. Der Zukunftsatlas gibt Orientierung im Standortwettbewerb. Im Vergleich mit anderen Städten und Kreisen werden individuelle Stärken und Schwächen gespiegelt. Dabei geht es beim Zukunftsatlas nicht um kurzfristige Analysen. Es geht darum, Daten über einen längeren Zeitraum zu betrachten. Städten und Kreisen, Wirtschaftsförderern, Industrie- und Handelskammern, Infrastruktur- und Immobilieninvestoren und anderen regionalen

Akteuren gibt der Zukunftsatlas wertvolle Hinweise, wo Risiken zu mindern sind und regionales Handeln erforderlich ist. Der Zukunftsatlas dient damit als zentrales Instrument der Gestaltung zukunftsorientierter Strategieprozesse der Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung sowie von Investor-Entscheidungen.

Die Zukunftsperspektiven der Regionen werden in Anlehnung an zahlreiche Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung anhand eines Zukunftsindex bestimmt. Der Zukunftsindex basiert auf insgesamt 29 makro- und sozioökonomischen Indikatoren, die sich vier großen Bereichen zuordnen lassen:

■■ Demografie

■■ Arbeitsmarkt

■■Wettbewerb und Innovation

■■Wohlstand und Soziale Lage

Die 29 Indikatoren unterteilen sich in Stärke- und Dynamikindikatoren. Die Stärkeindikatoren geben Auskunft über den Ist-Zustand (Standortstärke) eines Kreises/einer Stadt.

Zum Beispiel: Ziehen junge Menschen mehrheitlich zu oder wandern diese mehrheitlich eher ab?

Wie hoch ist die Arbeitslosigkeit?

Wie viele Patente werden in der Region angemeldet?

Die Dynamikindikatoren bilden ab wie sich der Kreis/die Stadt im Zeitverlauf entwickelt hat. Beispielsweise wie hat sich die Bevölkerungszahl in der Region entwickelt? Konnte der Kreis/die Stadt in den letzten Jahren Beschäftigung aufbauen?

Die Indikatoren werden flächendeckend auf der Kreisebene abgebildet, also auf der kleinsten gemeinsamen Aggregationsebene, auf der überhaupt Daten für alle Regionen umfänglich verfügbar sind.

undefinedAlle Infos zum Prognos Zukunftsatlas® 2019 im PDF „Auf einen Blick“ zum Downloaden

Auf einen Blick | Prognos Zukunftsatlas / Immobilienatlas 2019

undefinedZum Zukunftsatlas auf der Seite des Handelsblatts inkl. interaktive Deutschlandkarte

erschienen am: 2019-07-10 im europaticker



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