europaticker:
Neu im Umweltausschuss: Anträge betreffend Regenwald und Klimaschutz

..................

Vier-Parteien-Initiative zur Ausrufung des Klimanotstands

Die Liste JETZT will den Verzicht auf die Rodung des Regenwalds durch Ausgleichszahlungen der internationalen Staatengemeinschaft an die Grundeigentümer fördern. ÖVP, SPÖ, NEOS und JETZT wiederum verleihen durch die Forderung nach Ausrufung des Klimanotstands in Österreich dem Anliegen auf nachhaltigen Klimaschutz zusätzlichen Nachdruck.

Erhalt der Regenwälder: JETZT für Ausgleichszahlungen an die Grundeigentümer

Angesichts der globalen Erwärmung und der drohenden Klimakatastrophe werde der Erhalt der letzten bestehenden Regenwälder zur Überlebensfrage für die Menschheit, mahnt Bruno Rossmann. Vor diesem Hintergrund fordert der JETZT-Mandatar in einem Entschließungsantrag (932/A(E)) die Bundesregierung auf, im Rahmen des nächsten UN-Klimagipfels in New York eine Initiative für den Regenwald durch Aufbringung der Mittel für regelmäßige Ausgleichszahlungen an die Grundeigentümer in die Wege zu leiten. Europa habe in den vergangenen Jahrhunderten seine eigenen Urwälder fast vollständig gerodet. Nun werde von den wirtschaftlich weit schwächeren Ländern mit Regenwaldvorkommen verlangt, im Interesse der gesamten Menschheit auf die Rodung zu verzichten. Da sei es nur recht und billig, wenn dieser Verzicht einzelner Grundeigentümer von der internationalen Staatengemeinschaft, die davon profitiert, entgolten wird, argumentiert Rossmann in der Begründung seiner Initiative.

Vier-Parteien-Initiative zur Ausrufung des Klimanotstands

ÖVP, SPÖ, NEOS und JETZT fordern in einer gemeinsamen Initiative (935/A(E)) die Bundesregierung auf, den Klimanotstand auszurufen und damit die Eindämmung der Klima- und Umweltkrise und ihrer Folgen als Aufgabe höchster Priorität anzuerkennen. Den Abgeordneten Johann Schmuckenschlager (ÖVP), Klaus Uwe Feichtinger (SPÖ), Michael Bernhard (NEOS) und Bruno Rossmmann (JETZT) geht es bei ihrem Appell auch darum, im Rahmen der Nachbesserungen zum Nationalen Klima- und Energieplan Maßnahmen vorzubereiten, die den Ausstoß von Treibhausgasen ohne Einsatz risikoreicher Kompensationstechnologien und ohne Ankauf von Emissions-Zertifikaten verringern. Ziel sollte es sein, die Emissionen ehestmöglich, doch noch vor Mitte des Jahrhunderts, und sozial verträglich über die Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens hinaus auf "Netto-Null" zu reduzieren. Auch sollten bei zukünftigen Entscheidungen stets die Auswirkungen auf das Klima dargestellt und berücksichtigt werden, heißt es weiter in dem Entschließungsantrag.

erschienen am: 2019-08-08 im europaticker



Wir verwenden keine Cookies, weil uns das Surfverhalten von mehr als 1 Millionen Besucher monatlich nichts angeht.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken