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Landkreis Nordhausen: Dank an Einsatzkräfte

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Thüringen: Dürreschäden an Bäumen nehmen zu

Durch die anhaltende Trockenheit nehmen die Dürreschaden an Bäumen im Landkreis Nordhausen zu. Gerade bei Wanderungen im Wald kann dies gefährlich werden. Deshalb weisen jetzt das Forstamt Südharz Bleicherode, das Amt für Grünordnung der Stadt Nordhausen und die ehrenamtlichen Kreiswegewarte des Landkreises Nordhausen insbesondere Veranstalter von Wanderungen in Waldgebieten darauf hin, dass die Wanderführer die geplanten Routen unbedingt im Vorfeld begehen und dabei insbesondere auf Dürreschäden im Kronenbereich von Buchen achten sollten. Denn durch die Trockenheit sind Kronenteile stark geschädigt und drohen abzubrechen. Schwerwiegende Gefahren in diesem Zusammenhang können den Städten und Gemeinden sowie dem Forstamt Bleicherode-Südharz gemeldet werden.

Sollten Gefahren festgestellt werden, müssen die Wanderouten entsprechend verlegt werden. Denn aufgrund der flächendeckenden Schädigungen, besonders bei der Baumart Buche, ist eine zeitnahe Beseitigung der Gefahrenquellen nicht immer möglich, was es unbedingt zu beachten gilt. An alle sonstigen Wanderer wird die dringende Bitte gerichtet, keine Wanderungen in Buchenbeständen in der nächsten Zeit im Interesse der eigenen Gesundheit zu unternehmen. Da die Absterbeerscheinungen Bestandteil eines fortwährenden Prozesses sind und das endgültige Ausmaß noch nicht absehbar ist, kann derzeit auch noch nicht abgeschätzt werden, wann ein „normales“ Wandern insbesondere in Buchenbeständen wieder möglich sein wird.

Nach dem verheerenden Feldbrand bei Ellrich am Wochenende dankt die Landkreisverwaltung allen Einsatzkräften für ihr schnelles Eingreifen, das ein Übergreifen des Feuers auf die Stadt Ellrich verhindert hat. „Unser großer Dank geht an alle Feuerwehrleute, die bei den hohen Außentemperaturen unermüdlich gegen die Flammen gekämpft haben“, sagt Stefan Nüßle, 1. Beigeordneter des Landkreises Nordhausen. „Auch Kameradinnen und Kameraden aus benachbarten Kommunen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben die Einsatzkräfte aus unserem Landkreis unterstützt. Das war eine wichtige Hilfeleistung, denn gerade der starke Wind machte die Brandbekämpfung schwierig. Für diese Unterstützung bei den Löscharbeiten und der Versorgung der Kameraden im Einsatz bedanken wir uns ausdrücklich, ebenso bei allen Landwirten und Einwohnern, die mitgeholfen haben, und natürlich bei der Stadt Ellrich für die Einsatzleitung, die der Ellricher Wehrführer Maximilian Schulze den gesamten Einsatz über inne hatte.“

In diesem Jahr gab es bereits 15 Flächenbrände im Landkreis Nordhausen, davon allein fünf Brände in der vergangenen Woche. Die drei neuen Tanklöschfahrzeuge des Landkreises mit ihrer erhöhten Ladekapazität von jeweils 4000 Litern Wasser haben sich hier bereits mehrfach bewährt und die Wasserversorgung bei den Löscharbeiten abgesichert. „Die Anschaffung der Tanklöschfahrzeuge für unserer Stützpunktfeuerwehren hat sich damit schon jetzt ausgezahlt“, so Nüßle. Nun werden wie nach jedem Einsatz auch die Abläufe beim Feldbrand in Ellrich ausgewertet. „Insbesondere nach größeren Einsätzen wie jetzt in Ellrich arbeiten wir hinterher das Einsatzgeschehen im Einzelnen auf, um zu schauen, was beim nächsten Mal noch besser laufen kann.“ Bei dem Großbrand am Wochenende waren insgesamt mehr als 150 Einsatzkräfte aus über 20 Wehren vor Ort. „Sie haben mutig und fachlich versiert Ellrich vor Schlimmeren bewahrt. Vielen Dank“, so Ellrichs Bürgermeister Henry Pasenow.

erschienen am: 2019-08-10 im europaticker



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