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Das Bundeskartellamt hat den Erwerb sämtlicher Anteile an der ETH durch Remex freigegeben

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REMEX Mineralstoff GmbH wird Hamburger ETH Umwelttechnik übernehmen

Einem Bericht eines Wirtschaftsmagazins zufolge soll das Bundeskartellam die Übernahme der Hamburger ETH Umwelttechnik GmbH durch die zur Remondis-Gruppe gehördende Remex freigegeben haben. Die ETH Umwelttechnik gehört zur ETH-OAM-Gruppe. ETH betreibt fünf Standorte in und um Hamburg und ist auf die Entsorgung mineralischer Abfälle sowie von organischen und organisch-mineralischen Abfällen spezialisiert. Beschäftigt werden derzeit 29 Mitarbeiter, die 2017 einen Umsatz von 15,3 Millionen Euro erwirtschafteten. Aufgrund der gewachsenen engen Zusammenarbeit und tiefen Verbundenheit mit der Agrar- und Landwirtschaft in Norddeutschland, verblieben Firmensitz und Entscheidungszentrale immer in Großhansdorf in Schleswig-Holstein.

Als Recyclingunternehmen organisieren REMEX den gesamten mineralischen Stoffkreislauf, indem mineralische Abfälle wie Bauschutt und industrielle Nebenprodukte aufbereitet und als gütegesicherte Ersatzbaustoffe wieder nutzbar gemacht wird. Auf diese Weise leistet die REMEX Mineralstoff GmbH seit mehr als drei Jahrzehnten unter dem Dach des Rethmann-Konzerns einen relevanten Beitrag zum Ressourcenschutz.

Mit Gründung im Jahr 1985 nahm die ETH Umwelttechnik GmbH ihren ersten Geschäftsbetrieb auf einem kleinen Betriebsplatz am ‚HANSAPORT Hamburg‘ auf.

In den Anfangsjahren waren die Verwertung von Kraftwerksrückständen, wie z.B. Flugaschen und Schlacken, sowie die Entsorgung von Industrieschlämmen vorrangige Geschäftsfelder des Unternehmens. In den Folgejahren traten viele neue Geschäftsfelder hinzu, insbesondere die Klärschlamm- und Hafenschlickverwertung sowie die Verwertung von kommunalen Abfällen, wie Straßenlaub und -kehricht. Schwerpunkt waren dabei Abfälle, die in großen Mengen im industriellen und kommunalen Bereich auftraten und einer gesicherten, umweltschonenden und wirtschaftlichen Entsorgung bedurften. 

Aufgrund des kontinuierlichen Geschäftsausbaus wurde in 1989 ein erster eigener Betriebsplatz im Einsiedeldeich in Hamburg-Peute erworben und mit großem Aufwand zum‚ Umweltzentrum Hamburg‘ ausgebaut. Zur Erweiterung des Leistungsspektrums folgte in 1991 ein weiterer Betriebsplatz am Oberwerder Damm in Hamburg-Peute, auf welchem umfängliche Lagerkapazitäten und Behandlungsmöglichkeiten für kontaminierte Böden und Abwässer errichtet wurden.

Zusammen mit einer Vielzahl weiterer Lager- und Betriebsplätze und durch die Nutzung von Synergien und das Fachwissen aus verschiedenen Geschäftsbereichen der ETH/OAM-Gruppe konnte in den Jahren seit Gründung mehr als 15 Millionen Tonnen an Abfallstoffen einer sinnvollen und umweltverträglichen Entsorgung zugeführt werden. Für eine große Anzahl von Abfällen hat ETH Umwelttechnik GmbH dabei in diesem Zeitraum nicht nur innovative Ideen entwickelt, sondern diese in stationären und mobilen Entsorgungsanlagen auch wirtschaftlich umgesetzt, nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch außereuropäisch - sei es in den USA oder in China.

Von der Herstellung handelsüblicher Ziegelsteine aus kontaminiertem Hafenschlick über die Produktion von hochwertigen Düngemitteln aus Gülle, die Substituierung von natürlichen Baustoffen durch Recyclingbaustoffe bis hin zur Herstellung von Biobrennstoffen aus Abfällen haben wir in den vergangenen Jahrzehnten neue und moderne Verwertungsverfahren geschaffen und zur wirtschaftlichen Anwendung gebracht, heißt es in der Darstellung des Unternehmens.

erschienen am: 2019-08-11 im europaticker



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