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Die Technische Universität Bergakademie Freiberg arbeitet gemeinsam mit Firmen verschiedener Branchen an einer
Technologie zum vollständigen Recycling von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen

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Geschlossene Stoffkreisläufe für kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe

Die sehr leichten und gleichzeitig festen Verbundmaterialien kommen vor allem im Automobilbau zum Einsatz. Die Herstellung von Kohlenstofffasern ist jedoch energetisch sehr aufwändig und bisherige Methoden gewinnen nur die Fasern zurück, meist mit einer sehr geringen Qualität. Das macht eine umfassende Recyclinglösung vor allem für die Industrie erstrebenswert.

An dieser arbeiten die Institute für Wärmetechnik, für Technische Chemie und für Aufbereitungsmaschinen der TU Freiberg im Verbundprojekt PyReCA - „Energieeffiziente Pyrolyse zum vollständigen stofflichen Recycling von CFK-Abfällen“. Mit Hilfe eines auf Mikrowellen basierenden Verfahrens, wollen sie auch die Kunststoffe in hoher Qualität zurückgewinnen – und das bei einer deutlich reduzierten Prozesszeit und mit einem geringeren Energieeinsatz. Für die Umsetzung des Verfahrens ist eine neue Demonstrationsanlage geplant. Unterstützt werden sie dabei von den Firmen Linn High Therm, Loser Chemie und Grimm Shirp.

Das Aufgabengebiet der Verbundpartner erstreckt sich von der mechanischen Aufbereitung CFK-haltiger Abfälle über die Gewinnung von recycelten Kohlenstofffasern (rC-Fasern) und chemischer Vorprodukte aus dem Aufschluss des Verbundwerkstoffs bis hin zur mechanisch-chemischen und thermischen Nachbehandlung der Recyclingprodukte zu neuen Rohmaterialien.

Das Projekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit insgesamt über 1 Mio. Euro gefördert.
Bild: Arbeit an kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen. Foto: karrastock

erschienen am: 2019-08-20 im europaticker



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