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Besonders am Herzen liege Ritter die Digitalisierung

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Mainz: Simone Ritter ist neue Leiterin der Abteilung Wirtschafts- und Strukturförderung

Die 31-Jährige trat am 1. August 2019 die im Amt für Wirtschaft und Liegenschaften angesiedelte Stelle an. Diese war seit März 2019 nicht besetzt. Die Abteilung Wirtschaftsförderung kümmert sich unter anderem um die Vermarktung des Wirtschaftsstandortes Mainz, den Breitbandausbau, die Ansiedlung neuer Unternehmen, sie pflegt den Kontakt zu bereits ansässigen Firmen, begleitet Digitalisierungsprozesse, ist Ansprechpartnerin für Gründerinnen und Gründer und organisiert fachbezogene Veranstaltungen. Simone Ritter ist in Solingen aufgewachsen, hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre in Jena und Marburg studiert und lebt seit 2015 in Mainz.

Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz zeigt sich erfreut, dass diese wichtige Position im Dezernat III endlich wieder besetzt ist: „Mainz hat als Stadt mitten im prosperierenden Rhein-Main-Gebiet alle Chancen, um als Wirtschaftsstandort erfolgreich und für Unternehmen aus unterschiedlichen Sparten attraktiv zu sein. Mein Ziel ist es, den Standort positiv weiterzuentwickeln. Dafür müssen wir unter anderem bereits ansässige und ansiedlungswillige Unternehmen, insbesondere aus unseren Schwerpunktbranchen, gezielt ansprechen, Gründerinnen und Gründer durch Networking fördern sowie Investoren aus dem In- und Ausland unterstützen“, so die Beigeordnete.

Um im Wettbewerb mit anderen Kommunen in der Region konkurrenzfähig zu sein, sei gerade auch eine bessere personelle Ausstattung der Wirtschaftsförderung von großer Bedeutung. Mit der Wiederbesetzung der Abteilungsleitung werde die in den letzten Monaten angespannte Personalsituation deutlich verbessert. Dies könne aber nur ein Anfang sein: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Zahl der Stellen in der Abteilung in den nächsten Jahren kontinuierlich erhöht wird“, betont Matz. Sie freue sich sehr auf die Zusammenarbeit mit der neuen Abteilungsleiterin. Simone Ritter habe in den letzten Jahren wichtige Berufserfahrung an der Schnittstelle zwischen freier Wirtschaft, Verwaltung und Politik sowie im IT-Sektor sammeln können, sei motiviert und voller Ideen. Das seien hervorragende Voraussetzungen für die neuen Aufgaben.

Simone Ritter verbindet mit dem Standort Mainz drei Elemente, die sie an ihrer neuen Tätigkeit besonders reizen: „Unsere Stadt liegt in einer der dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands mit einem interessanten Branchenmix und hohen wirtschaftlichen Potentialen, sie ist ein innovativer und intelligenter Forschungsstandort mit spannenden Neugründungen und ist zudem ein attraktiver Wohnort mit einer sehr hohen Lebensqualität und einem einzigartigen Lebensgefühl. Ich freue mich deshalb sehr auf meine Aufgabe und bin voller Tatendrang.“ Ihr Ziel sei es, Mainz als Heimat für Unternehmen zu positionieren. „Die Wirtschaftsförderung der Stadt soll als Brücke zwischen Wirtschaft und Stadtverwaltung mit Kontakten zu den Fachämtern und weiteren Einrichtungen mit Wirtschaftsbezug fungieren. Wir sind Dienstleisterin, Moderatorin, Koordinatorin, Lotsin und Projektinitiatorin auf zahlreichen Gebieten“, so die 31-Jährige. Für eine erfolgreiche Entwicklung der Stadt sei eine stabile Wirtschaftskraft unabdingbar. Man werde alle Hebel in Bewegung setzen, damit sich sowohl die ansässigen als auch neue Unternehmen am Standort willkommen fühlen. Dabei sei auch eine enge Verzahnung von traditionellen und neuen Firmen untereinander sowie mit technologiebasierten Start-Ups sehr wichtig. Zudem setze man auf eine Zusammenarbeit in Netzwerken, etwa mit Behörden des Landes, der Universität und den Hochschulen, mit der IHK, der Handwerkskammer, der ISB, Einzelhandelsinitiativen, kommunalen Arbeitsgruppen, dem IT-Klub oder auch Standortinitiativen in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main.

Besonders am Herzen liege Ritter die Digitalisierung. „Es handelt sich um ein umfassendes Themenfeld und bedeutet aus meiner Sicht für die Wirtschaftsförderung ganz konkret zum Ersten die Bereitstellung von Infrastruktur durch den Ausbau von Breitband, zweitens die Digitalisierung eigener interner Prozesse und Serviceleistungen nach außen und zum Dritten die Förderung der digitalen Wirtschaft und hier insbesondere die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen“, so die neue Abteilungsleiterin.
Um dem Thema mehr Raum innerhalb der Wirtschaftsförderung zu geben, sei konkret geplant, eine Mitarbeiterstelle mit einem Schwerpunkt auf Breitbandversorgung zu besetzen.

Quelle: Stadtverwaltung Mainz

erschienen am: 2019-08-21 im europaticker



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