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Kunststoffe in unseren Abfallströmen zerfallen in winzige Partikel und verursachen potenziell
katastrophale Folgen für die menschliche Gesundheit und unsere Wassersysteme

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Mikroplastik in unserem Trinkwasser ist eine große Herausforderung

Dies haben Untersuchungen der University of Surrey und des Deakins Institute for Frontier Materials ergeben. Unter der Leitung von Dr. Judy Lee und Marie Enfrin vom Department of Chemical and Process Engineering der University of Surrey und Dr. Ludovic Dumée vom Deakin Institute for Frontier Materials wurden Nano- und Mikroplastikprozesse in der Wasser- und Abwasserbehandlung untersucht. Das Team stellte fest, dass winzige Kunststoffteile während des Aufbereitungsprozesses weiter zerfallen, die Leistung der Aufbereitungsanlagen verringern und die Wasserqualität beeinträchtigen. Die Studie wurde im Journal of Water Research veröffentlicht.

Die Umweltverschmutzung durch Mikroplastik wurde eingehend untersucht, aber ihre Wechselwirkung mit Wasser- und Abwasserbehandlungsprozessen war bisher nicht vollständig geklärt.

Jährlich werden weltweit rund 300 Millionen Tonnen Kunststoff hergestellt, von denen bis zu 13 Millionen Tonnen in Flüsse und Ozeane gelangen und bis 2025 zu rund 250 Millionen Tonnen Kunststoff beitragen Die Anhäufung plastischer Verunreinigungen in Gewässern gibt Anlass zu großer Sorge.

Die Forschung hebt die gegenwärtigen Schwierigkeiten beim Nachweis von Nano- und Mikroplastik in Behandlungssystemen hervor. Um sicherzustellen, dass die Wasserqualität die erforderlichen Sicherheitsstandards erfüllt und die Bedrohung unserer Ökosysteme verringert, sind neue Nachweisstrategien erforderlich, um die Anzahl der Nano- und Mikroplastikprodukte in Wasser- und Abwasserbehandlungssystemen zu begrenzen.

Dr. Lee, Projektleiter und Dozent an der Universität von Surrey, sagte: "Das Vorhandensein von Nano- und Mikroplastik in Wasser ist zu einer großen Herausforderung für die Umwelt geworden. Aufgrund ihrer geringen Größe können Nano- und Mikroplastik leicht von lebenden Organismen und von Reisenden aufgenommen werden Sie wirken sich in großen Mengen auf die Leistung von Wasseraufbereitungsprozessen aus, indem sie Filtrationseinheiten verstopfen und den Verschleiß von Materialien erhöhen, die bei der Konstruktion von Wasseraufbereitungsanlagen verwendet werden. "

erschienen am: 2019-09-09 im europaticker



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