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Risikobasierte Überwachung und Durchsetzung

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Einstufung unerwünschter Ereignisse in der Bodenbewirtschaftungskette

Bei der Bearbeitung von Böden, beispielsweise für den Straßen- oder Deichbau, kann der Boden unter anderem inspiziert, saniert oder bewegt werden. Diese Aktivitäten können sich negativ auf die öffentliche Gesundheit, die Umwelt und die Wirtschaft sowie auf das Wohlergehen des Menschen auswirken, beispielsweise Stress aufgrund von Lärmbelästigung.

Das RIVM (Nationales Institut für Volksgesundheit und Umwelt) hat 258 solcher Aktivitäten mit negativen Auswirkungen identifiziert. Beispiele für diese „unerwünschten Ereignisse“ sind das Versäumnis zu überprüfen, ob die Sanierungsarbeiten ordnungsgemäß durchgeführt wurden oder ob eine Charge kontaminierten Bodens illegal mit sauberem Boden vermischt wurde, damit er wiederverwendet werden kann. Witterungsbedingungen können auch dazu führen, dass der Boden weggeblasen wird.

Experten zahlreicher Regierungsstellen und des Wirtschaftssektors haben die unerwünschten Ereignisse in der Reihenfolge ihrer Auswirkungen eingestuft. In mindestens einem Drittel der zwanzig unerwünschten Ereignisse wurden die Regeln absichtlich missachtet (Betrug). Die meisten unerwünschten Ereignisse betreffen die Lagerung von Bodenmengen, das Mischen von Partien und die Beurteilung der Qualität von Bodenpartien, um zu entscheiden, wofür sie verwendet werden dürfen.
Dies hat die RIVM-Forschung gezeigt. Zusammen mit seinen Partnern in der Kette kann das Amt für menschliche Umwelt und Verkehr (ILT) dieses Wissen nutzen, um seine Aufsichts- und Durchsetzungspflichten so effizient wie möglich auszuführen.

Schlüsselwörter: Aufsicht, risikoorientierte Durchsetzung, Bodenbewirtschaftungskette

Download Risicogestuurd toezicht en handhaving: Ranking ongewenste gebeurtenissen in de bodemketen

PDF document | 78 paginas | 742 kB Rapport | 05-09-2019 Niederländisch

erschienen am: 2019-09-09 im europaticker



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