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Vertreter aus neun EU-Ländern beschließen Arbeitsprogramm im BMWi

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Zweites Projekt zur Batteriezellfertigung steht

Neun europäische Staaten haben am 4. September in Berlin das Arbeitsprogramm für einen zweiten europäischen Batterieverbund beschlossen. Bei einem europäischen Workshop am 4. September zur Batteriezellfertigung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) trafen sich Vertreter von Regierungen und rund 30 Unternehmen aus Frankreich, Polen, Italien, Finnland, Belgien, Schweden, der Slowakei, Spanien und Deutschland. Das Arbeitsprogramm legt fest, welche Aufgaben entlang der Wertschöpfungskette die beteiligten Unternehmen übernehmen sollen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Deutschland und Europa müssen zukünftig auch selbst wettbewerbsfähige, innovative und umweltschonende Batteriezellen entwickeln und herstellen. Diesem Ziel sind wir gestern wieder ein gutes Stück näher gekommen. Innerhalb nur eines Jahres ist es uns gelungen, zwei europäische Großprojekte zur Batteriezellfertigung auf das Gleis zu setzen. Das zeigt, welche Kraft europäische Mitgliedstaaten und Unternehmen in einem komplexen industriellen Umfeld gemeinsam aufbringen können.“

Aktuell stimmt das Bundeswirtschaftsministerium mit der Europäischen Kommission und weiteren EU-Ländern zwei Großprojekte zur Batteriezellfertigung ab. Sie sollen als sogenannte „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI) realisiert werden. Deutsche Unternehmen spielen in beiden Projekten eine tragende Rolle. Um das Verfahren von Anfang an zu begleiten, war auch die Europäische Kommission auf dem gestrigen Workshop vertreten.

Das Ziel der Initiative ist ein funktionierendes Ökosystem für die Batterieproduktion – von der Aufbereitung der Rohstoffe über die Batteriezellfertigung bis zum Recycling. Die Batteriezellen „made in Europe“ sollen auf eigenen Innovationen aufbauen und neue Maßstäbe bei CO2-Intensität und Nachhaltigkeit der Batterien setzen.

Zum Aufbau einer Batteriezellfertigung stellt das BMWi eine Milliarde Euro bereit. Die Förderung soll dazu beitragen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland und Europa zu erhalten und aufzubauen. In Deutschland soll ein besonderer Fokus auf Projekten in Strukturwandel-Regionen liegen. Ein erstes Projekt, an dem ein deutsch-französisches Konsortium beteiligt ist, wurde bereits im Juni der Europäischen Kommission vorgestellt und pränotifiziert.

erschienen am: 2019-09-09 im europaticker



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