europaticker:
Eine umweltfreundliche Reinigungsmethode, die keine chemischen Rückstände hinterlässt

..................

Neue Katalysatortypen können den Weg für mehr Nachhaltigkeit ebnen

Katalysatoren mit einem oder zwei Atomen könnten in Zukunft für den Grünübergang unerlässlich werden. Sie sollen zur umweltschonenden Reinigung von Wasser oder zur Umwandlung von CO2 in Kraftstoff eingesetzt werden können.

Es besteht kein Zweifel, dass Katalysatoren eine wichtige Rolle bei unserem Übergang zur fossilen Produktion von Chemikalien und synthetischen Brennstoffen spielen werden. Bisher lag der Schwerpunkt der Entwicklung auf der Verwendung von Nanopartikeln für Katalysatoren. In einem neuen Projekt wird jedoch ein neuer Katalysatortyp untersucht, der nur auf ein oder zwei Atomen basiert.

„Wir wissen sehr wenig über diese Katalysatoren. Wir hoffen daher, in den nächsten Jahren ein besseres Grundverständnis zu erlangen und Katalysatoren zu finden, die Reaktionen hervorrufen können, die heute nicht möglich sind “, sagt Associate Professor Jakob Kibsgaard von der DTU Physics, der das Projekt leitet.

Der Effekt kann erhöht werden
Katalysatoren mit einem oder zwei Atomen sind besonders interessant, weil sie es ermöglichen, die Wirkung des Katalysators so zu isolieren, dass er nur ein einziges Produkt bildet.

„Dies könnte beispielsweise eine elektrochemische Reaktion sein, die es ermöglichen würde, Wasserstoffperoxid für die Reinigung von Wasser zu erzeugen. Dies wäre eine umweltfreundliche Reinigungsmethode, die keine chemischen Rückstände hinterlässt und zur Entwicklung kleiner Reinigungsanlagen führen könnte, die überall auf der Welt, auch an sehr abgelegenen Orten, eingesetzt werden könnten “, sagt Professor Kibsgaard.

Jakob Kibsgaards größere Vision ist es, mit den neuen Katalysatoren CO2 zu reduzieren, indem es beispielsweise in den Kraftstoff Methanol umgewandelt wird.

„Es wäre fantastisch, wenn wir an diesen Punkt gelangen - oder zumindest die ersten Schritte in diese Richtung unternehmen würden“, sagt Jakob Kibsgaard.

Das Projekt wird von der Carlsberg Foundation Distinguished Fellowships unterstützt. Es begann am 1. September und läuft drei Jahre.

erschienen am: 2019-09-10 im europaticker



Wir verwenden keine Cookies, weil uns das Surfverhalten von mehr als 1 Millionen Besucher monatlich nichts angeht.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken