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Wertvolle Trinkwasserressourcen schonen

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Kommunalbetriebe Ingolstadt fördern den Einsatz von Betriebswasser

Die Kommunalbetriebe unterstützen aktiv mit verschiedenen Fördermaßnahmen die Verwendung von Betriebswasser, wo Trinkwasserqualität nicht unbedingt erforderlich ist. Dadurch schützen die Kommunalbetriebe die wertvollen Tiefenwasserressourcen aus dem Karst mit dem Ziel, die Ingolstädter Trinkwasserversorgung langfristig und nachhaltig zu sichern.

Die Tiefengrundwasservorkommen in der Region Ingolstadt sind begrenzt. Dies bescheinigt ein 1996 erstelltes Gutachten eines renommierten hydro-geologischen Ingenieurbüros. Für die Versorgung mit Trinkwasser fördern die Kommunalbetriebe jährlich circa 11,8 Millionen Kubikmeter Tiefengrundwasser aus dem Karst und aus dem Quartär. Aufgrund von trockenen Wetterperioden und dem anhaltenden Wachstum der Bevölkerung steigt seit einigen Jahren der Bedarf. Hinzu kommt, dass sich in den vorhandenen Wasservorkommen nur circa vier Millionen Kubikmeter Grundwasser jährlich nachbilden können. Durch die Nutzung anderer Wasservorkommen als Betriebswasser können diese Tiefenwasservorkommen geschont werden. Die Kommunalbetriebe schaffen durch Zuschüsse und Gebührenreduzierungen für Bürger und Unternehmen einen Anreiz zum Einsatz in verschiedenen Bereichen. So fördern sie zum einen, mit einem einmaligen finanziellen Beitrag den Bau von Gartenbrunnen für die Gartenbewässerung. Zum anderen reduzieren sie die Gebühren bei einem Verbrauch über die Toilettenspülung oder die betriebliche Nutzung. Auch für die Sammlung von Niederschlagswasser über Zisternen verzichten die Kommunalbetriebe auf den Aufschlag für das Frischwasser und ermöglichen den Haushalten damit finanzielles Einsparpotential. Ferner versorgen sie in Baugebieten ohne oberflächennahen Grundwasserzugang, wie in Etting-Westerberg und zukünftig in Etting-Steinbuckel, mit Hilfe eines zentralen Betriebswassersystems die angeschlossenen Haushalte. Bei dieser Win-Win-Situation sparen die Haushalte bei den Gebühren und es wird wertvolles Karstwasser substituiert. Außerdem werden die Audi AG und der Interpark jährlich mit 1,3 Millionen Kubikmeter Betriebswasser versorgt.

Wasser als Betriebswasser muss keine Trinkwasserqualität aufweisen. Es ist aufgrund seiner physikalischen, chemischen und hygienischen Güteeigenschaften für häusliche, gewerbliche, industrielle, landwirtschaftliche oder ähnliche Zwecke geeignet. Als Betriebswasser können Regenwasser, Grundwasser aus oberflächennahen Grundwasserleitern oder Quellen genutzt werden.

Die Kommunalbetriebe informieren alle Ingolstädter Bauherren und Bürger über die Möglichkeiten der Betriebswassernutzung. Gerne im persönlichen Gespräch unter Tel. 0841/305-35 01 oder unter www.in-kb.de/betriebswasser.

erschienen am: 2019-09-10 im europaticker



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