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Heimischer Quaderkalk hilft, klimaverträglicher zu bauen

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Neue Naturstein-Vorkommen im Raum Würzburg entdeckt

Mehrere neu entdeckte Naturstein-Vorkommen im Raum Würzburg haben das Potenzial, die heimische Bauindustrie mit hochwertigem Quaderkalk zu versorgen und damit zugleich klimabelastende Übersee-Importe zu vermeiden. Dies gab der Leiter des Geologischen Dienstes am Landesamt für Umwelt, Roland Eichhorn, heute nach Abschluss der mehrjährigen Erkundungsarbeiten bekannt. Eichhorn: „Quaderkalk spielt für die Bauindustrie aufgrund seiner Langlebigkeit eine wichtige Rolle. Sogar im Berliner Olympiastadion und am U-Bahnhof am Brandenburger Tor ist dieser Stein verbaut. Inzwischen werden zwei Millionen Tonnen Naturwerksteine pro Jahr nach Deutschland importiert.“ Die langen Transportwege verschlechtern die eigentlich gute Klimabilanz drastisch: Beim Transport von einer Tonne Gesteinsmaterial beispielsweise aus Fernost entstehen bis zu 265 Kilogramm CO2; bei der Verwendung heimischer Naturwerksteine würde sich diese Menge auf knapp 5 kg verringern. „Die Entdeckung heimischer Naturstein-Vorkommen stärkt die regionale Wirtschaft und hilft, klimaverträglicher zu bauen“, so Eichhorn.

Wegen der hohen wirtschaftlichen Bedeutung haben die Rohstoffgeologen im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums schon lang bekannte Quaderkalk-Vorkommen zwischen Würzburg und Bad Mergentheim von Neuem erkundet. Dazu wurden 16 Bohrungen in diesem Gebiet durchgeführt und rund 400 Proben hinsichtlich gesteinsphysikalischer Parameter untersucht. Für Architekten und Bauherrn ist von besonderem Interesse, wie frostbeständig und druckfest der Stein ist. Im Zuge dieser Rohstofferkundung konnten sechs neue, höffige Quaderkalk-Vorkommen mit einer Gesamtfläche von mehreren hundert Hektar ermittelt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.lfu.bayern.de/geologie/rohstoffe/rohstoffprogramm/quaderkalk/index.htm

erschienen am: 2019-10-08 im europaticker



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