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Bereits Mitte September erfolgte der erste Spatenstich zur Biomassevergärungsanlage in Kirchberg

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SGD Nord genehmigt Biomassevergärungsanlage in Kirchberg

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord hat den Bau einer Bioabfallvergärungsanlage in Kirchberg (Rhein-Hunsrück-Kreis) genehmigt. In den vergangenen Monaten war in der Behörde geprüft worden, ob die geplante Anlage mit den Abfall- und Immissionsschutzgesetzen, aber auch mit dem Wasserrecht vereinbar ist. Bereits Ende August konnte der vorzeitige Baubeginn zugelassen werden, weil nach damaligen Verfahrensstand mit einer Genehmigung zu rechnen war.

Inzwischen hat die Rhein-Hunsrück-Entsorgung (RHE) mit dem Bau begonnen. In der Anlage soll aus Küchen- und Gartenabfällen umweltfreundliches Biogas entstehen. Dieses wiederrum kann gespeichert und über ein Blockheizkraftwerk in Strom umgewandelt werden. Die entstehenden Gärreste können zudem in der Landwirtschaft verwertet werden.

SGD-Präsident Dr. Ulrich Kleemann ist überzeugt von dem innovativen Verfahren. „Dieses Konzept hat Zukunft. Die Anlage dürfte für viele andere Kommunen Modellcharakter haben“, so Kleemann. Die Bioenergie sei hinsichtlich der Energiewende ein wichtiger Baustein, da mit ihrer Hilfe zur Netzstabilität beigetragen werden könne.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Land Rheinland-Pfalz für das Projekt eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro gewährt, da mit der geplanten Anlage eine besonders hohe spezifische Gasausbeute erreicht werden soll.

erschienen am: 2019-10-08 im europaticker



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