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Kreislaufwirtschaft am Tropf?

Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Verknappung von Ressourcen gewinnt die Wiedergewinnung von Wertstoffen und Recyclingmaterialien an Bedeutung. Die Kreislaufwirtschaft ist eine Möglichkeit, um wirtschaftliches Wachstum vom Verbrauch nicht erneuerbarer Rohstoffe zu entkoppeln. Sie verknüpft ökonomische und ökologische Chancen. Im Kreislauf geführte Ressourcen tragen damit länger und häufiger zur Wertschöpfung innerhalb des Wirtschaftssystems bei – ohne dass es dabei zur Belastung der Umwelt durch die Extraktion neuer Rohstoffe kommt.

Doch wenn eine solche Kreislaufwirtschaft mit so vielen Vorteilen verbunden ist, wieso sind wir dann trotzdem noch so weit von ihr entfernt? Nur neun Prozent der globalen Stoffströme verlaufen in Kreisläufen – Tendenz sinkend. Das hat der jüngste Circularity Gap Report gezeigt. Anders gesagt: Die Kreislaufwirtschaft hängt am Tropf. Was aber ist der Grund dafür, was sind die zentralen Hemmnisse? Wie kann es gelingen, unser auf „Produzieren-Nutzen-Wegwerfen“ ausgerichtetes Modell einer linearen Wirtschaft endlich in Richtung geschlossener Kreisläufe zu verändern.

Am 4. und 5. Februar 2020 werden diese Fragen aufgegriffen und Antworten und Lösungen erarbeitet. Namhafte Experten aus Wirtschaft (vor allem Ressourcen- und Energiewirtschaft), Politik und Wissenschaft nehmen daran teil und beleuchten während der zweitägigen Tagung das Thema „Kreislaufwirtschaft am Tropf?“ aus unterschiedlichen Perspektiven.

Jetzt anmelden als Tagungsteilnehmer oder Fachaussteller unter www.hamburgtrend.info

erschienen am: 2019-11-06 im europaticker



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