europaticker:
Abfallgebühren bleiben auch künftig kreisweit niedrig

..................

Neu Isenburg: Neufassung der Abfallsatzung

Die Gebühren für den Abfall erhöhen sich moderat, dafür sind künftig vier kostenfreie Sperrmülltermine pro Jahr möglich. Die Gebührenkalkulation des DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR endet am 31.12.2019. Deshalb müssen zum 1. Januar 2020 die Abfallgebühren auf Grund gesetzlicher Vorgaben neu kalkuliert werden. Die Neufassung der Abfallsatzung liegt der Stadtverordnetenversammlung am 11. Dezember zur Beschlussfassung vor.

Pro Jahr werden in Neu-Isenburg rund 68 Mio. Liter Müll aus den Müllbehältern entsorgt. Im Vergleich zur Vorperiode (2017-2019) ist das Müllvolumen um 8,1 Prozent gestiegen (von ca. 62,8 Mio. Liter). Die Kosten für die Entsorgung steigen (z.B. für Holz oder Biomüll), die Erlöse zum Beispiel für Altpapier hingegen sinken (rund 108 TEUR pro Jahr weniger). Auch der Kreis Offenbach hat die Entsorgungskosten für Biomüll um ca. 10 Prozent erhöht. Der über die Gebühren zu deckende Betrag in Höhe von 4,7 Mio. Euro (2018) steigt nach der Neukalkulation für 2020 auf 5,2 Mio. Euro.

Um den gesetzlichen Vorgaben zur Kostendeckung im Bereich der Abfallwirtschaft zu entsprechen, wird eine Erhöhung der Gebühren um rund 9,18 Prozent im Vergleich zur Vorperiode (2017-2019) vorgeschlagen.

Damit steigt beispielsweise die Jahresgebühr einer 60 Liter Tonne von 111,12 Euro auf 121,32 Euro (+10,20 Euro/Jahr). Der Verkaufspreis von Müllsäcken (pro 60 Litersack) erhöht sich auf 3,50 Euro (+0,50 Euro) und für Windelsäcke auf 2 Euro (+0,50 Euro).    

Der beliebte „Sperrmüll auf Abruf“ soll künftig für jeden Haushalt viermal jährlich möglich sein, bislang waren nur zwei Termine kostenfrei. Damit sollen noch mehr wilde Müllablagerungen verhindert werden. 

Erster Stadtrat Stefan Schmitt: „Trotz der moderat gestiegenen Gebühren, liegt Neu-Isenburg kreisweit auch künftig im unteren Bereich und hat somit relativ geringe Abfallgebühren. Auch andere Städte in der direkten Umgebung, wie z. B. Dreieich, Langen, Heusenstamm oder Offenbach sowie der Kreis Offenbach sind aktuell gezwungen, ihre Gebühren zu erhöhen.“

Der dargestellte Gebührenvergleich zeigt die derzeit gültigen Gebührensätze (zukünftige Erhöhungen sind nicht dargestellt).

Die Gebührenanpassung soll nach Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung zum 1. Januar 2020 erfolgen.

erschienen am: 2019-11-30 im europaticker



Wir verwenden keine Cookies, weil uns das Surfverhalten von mehr als 1 Millionen Besucher monatlich nichts angeht.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken