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Christian Altenweisl neuer Grüner Landessprecher - Petra Wohlfahrtstätter Stellvertreterin

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Tiroler Grüne mit Neuaufstellung und 30 Jahr Feier bei der 47. Landesversammlung

Personelle Neuaufstellung und die 30 Jahre im Tiroler Landtag prägten die 47. Landesversammlung der Tiroler Grünen, die heute auf der Villa Blanka über die Bühne ging. Rund 120 Mitglieder der Tiroler Grünen nahmen an der zweiten Basisversammlung im Jahr 2019 teil. Sie wählten die politische und die organisatorische Führung, den Landessprecher und die Geschäftsführung, nach auslaufen der dreijährigen Funktionsperiode neu. Die bisherige Landessprecherin Barbara Schramm-Skoficz übergab ihr Amt „mit gutem Gefühl und bestem Gewissen“, wie sie in einer herzlichen Abschiedsrede und unter dem Applaus der Mitglieder betonte.


Die Wahl zur Landessprecher*in wurde zu einem Solo für den 33-jährigen gebürtigen Osttiroler Christian Altenweisl. Der Obertilliacher, der mittlerweile in Innsbruck wohnt, ist seit 2009 bei den Grünen aktiv und hatte den sechsten Platz der Landesliste bei der letzten Landtagswahl inne. Die Mitglieder wählten ihn mit 96,25 Prozent  der abgegebenen 114 Stimmen. „Der Grüne Schützenhauptmanns-Sohn“, wie er sich selbst vorstellte, freute sich über den großen Vertrauensvorschuss: „Dieser überwältigende Zuspruch gibt mir Kraft. Es ist mir eine Ehre und Freude die Grünen in den kommenden Jahren als Landessprecher zu vertreten“, so der frischgebackene Landessprecher.

In seiner Rede betonte Altenweisl, dass die Grünen Positionen wichtiger denn je seien. „Wer hat die richtigen Antworten auf die Klimakrise? Wer hat die richtigen Antworten auf die den soziale Gerechtigkeit? Und wer hat die richtigen Antworten in Bildungsfragen? Es sind wir Grüne!Und es ist gut, dass wir die erhobenen Zeigefinger eingepackt haben, um besser gehört zu werden und diesen Antworten zum Durchbruch zu verhelfen. Weil es nur diesen einen Planeten gibt und weil es ohne sozialen Ausgleich kein friedliches Zusammenleben gibt.“

Dass sich Tirol in den letzten Jahren derart gut entwickelt habe, sei ein wesentlicher Verdienst der Grünen Regierungsbeteiligung. „Ich will mir nicht ausmalen wo Tirol stehen würde und wie Tirol aussehen würde, wenn wir in den letzten Jahren nicht mit ganzer Kraft gemeinsam in die Pedale gestrampelt hätten“, so Altenweisl, für den die Grüne Arbeit erst begonnen habe. „Wir haben noch viel vor uns - und darauf freue ich mich.“

Die Ausrichtung der Grünen Partei sowohl auf Landes- wie auch auf Bundesebene bezeichnete er als goldrichtig. „Klar in der Zielsetzung und pragmatisch in der Umsetzung -  das ist der Weg, den ich mit euch weitergehen will.“

Als seine Stellvertreterin wurde die 50-jährige Trinserin Petra Wohlfahrtstätter mit 97 Prozent gewählt. Die ausgebildete Psychologin, Projektentwicklerin und Lektorin freut sich auf die neue Aufgabe. „Die Grüne Bewegung stellt auch Begegnungsorte zur Verfügung, an denen sich Menschen persönlich, aber auch mit ihren politischen Impulsen willkommen fühlen. Dieses gute Gefühl möchte ich helfen weiter zu tragen, denn daraus entsteht, was uns Grüne ausmacht: wir entwickeln Lösungen.“

Als dritte im Bunde wurde die neue Geschäftsführerin Natascha Chmelar von der Landesversammlung bestätigt. Die 48-jährige Innsbruckerin, die aktuell noch das DOWAS für Frauen leitet, wird im Feber ihr neues Amt antreten.

Feierlich wurde es zum Abschluss der Landesversammlung, denn vor 30 Jahren zogen die Grünen erstmals in den Tiroler Landtag ein. Mit einer Fotowand und Redebeiträgen von Eva Lichtenberger, Sepp Brugger und Gebi Mair wurde auf die Entwicklung der Grünen von der außerparlamentarischen Opposition bis hin zur etablierten Regierungspartei zurückgeblickt.

erschienen am: 2019-11-30 im europaticker



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