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Nordamerikanische Premiere in der Zementindustrie

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HeidelbergCement untersucht die vollständige Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff (CCS)

Die nordamerikanische HeidelbergCement-Tochter Lehigh Cement und das International CCS Knowledge Center gaben jetzt eine Machbarkeitsstudie für ein umfassendes CCS-Projekt (Carbon Capture and Storage) als endgültige Lösung zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in Kanada bekannt.

Die Studie zielt auf die Möglichkeit ab, den größten Teil des CO2 aus dem Abgas des Zementwerks in Edmonton, Alberta, zu gewinnen und dadurch die Treibhausgasemissionen bei der Zementherstellung erheblich zu senken. Die Studie wird Konstruktionsentwürfe, Kostenschätzungen und eine umfassende Business-Case-Analyse umfassen. Emissionsreduzierung Alberta (ERA) unterstützt die Initiative mit 1,4 Mio. CAD (rund 960.000 EUR).

"Dies ist eine nordamerikanische Premiere in der Zementindustrie, die die Machbarkeit von CCS in Originalgröße als endgültige Lösung zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen untersucht", sagt Dr. Bernd Scheifele, Vorsitzender des Vorstands von HeidelbergCement. „Für unser Zementwerk in Edmonton wird eine CO2-Abscheidungsrate von 90 bis 95% angestrebt. Das Projekt ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf unserem Weg, bis spätestens 2050 CO2-neutral in Beton zu werden. “

Anfang des Jahres, am 5. September 2019, unterzeichneten HeidelbergCement und der staatliche norwegische Energiekonzern Equinor eine Absichtserklärung zum CCS von CO2 im norwegischen Norcem-Zementwerk Brevik.

HeidelbergCement wird seine spezifischen Netto-CO2-Emissionen pro Tonne Zement bis 2030 um 30% gegenüber 1990 senken. Dieses Ziel wurde von der Initiative Science Based Target (SBTi) genehmigt und steht im Einklang mit den Zielen des Pariser Übereinkommens. Damit ist HeidelbergCement das erste Zementunternehmen weltweit, das wissenschaftlich fundierte CO2-Reduktionsziele genehmigt hat. HeidelbergCement wird seine Vision von klimaneutralem Beton spätestens bis 2050 verwirklichen.

erschienen am: 2019-12-01 im europaticker



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