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Dänemark: Ein neues Pilotprojekt wird untersuchen, ob das derzeitige Nachernteprogramm
umgestaltet und flexibler gestaltet werden kann

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Satellitenmessungen sollen prüfen, dass überschüssige Stickstoffe nicht in Bäche und Fjorde gelangen


Ernährungsminister Mogens Jensen und die Verbände der Landwirtschaft und Ernährung haben sich zu einem neuen Pilotprojekt zusammengeschlossen, in dem zehn Landwirte testen werden, ob Satellitenbiomassemessungen vor Ort künftig genutzt werden können, um Nacherntepläne zu ändern und dem Landwirt mehr Flexibilität zu geben.

Im Februar 2020 haben zehn Landwirte die Möglichkeit, an einem neuen Pilotprojekt teilzunehmen, bei dem eine solide Pflanzendecke im Herbst die Hauptrolle spielen wird. Anstatt den aktuellen Erntebedürfnissen zu folgen oder die bekannten Alternativen anzuwenden, müssen die Landwirte auf ihren Feldern ein festgelegtes Biomasseniveau erreichen. Ziel des Projekts ist es zu untersuchen, ob ein Bedarf an Biomasse besser funktioniert, den Landwirten mehr Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten bietet als der derzeitige Bedarf an Nutzpflanzen.

- Wir konzentrieren uns stark darauf, unsere Umwelt besser zu schützen - sowohl zu Wasser als auch an Land. Wir stellen höhere Anforderungen an die Landwirtschaft, müssen aber auch ständig nach neuen Wegen suchen, wie wir unsere Ziele erreichen können. Mit dem neuen Pilotprojekt werden zehn Landwirte untersuchen, ob der künftige Bedarf an Biomasse die Grundlage für eine flexiblere Stickstoffregulierung sein kann. Ich freue mich darauf, das Projekt und die Ergebnisse zu verfolgen, sagt Ernährungsminister Mogens Jensen.

Im Rahmen des Pilotprojekts wird insbesondere untersucht, ob Satellitenmessungen von Biomasse als Alternative zu Pflicht- und Nutzpflanzen eingesetzt werden können. Zehn Landwirte sind zwei Jahre lang von der allgemeinen Verpflichtung zur Anpflanzung von Nutz- und Nutzpflanzen befreit und müssen stattdessen prüfen, ob ein bestimmter Biomasseanteil verschiedener Nutzpflanzenarten die gleiche Wirkung hat wie Nachkulturen.

Nutzpflanzen und die bekannten Alternativen sollen sicherstellen, dass der in landwirtschaftlichen Flächen vorhandene überschüssige Stickstoff nicht in Bäche und Fjorde gelangt, sondern im Boden verbleibt und das Wachstum der Nutzpflanzen fördert.

Partnerschaft mit der Landwirtschaft
Es ist seit langem ein Wunsch der Industrie, die Möglichkeit zu prüfen, den Landwirten eine größere Flexibilität bei der Stickstoffregulierung zu bieten, mit dem Ziel, im Herbst eine solide Pflanzendecke zu schaffen, anstatt die festgelegten Erntedaten einzuhalten.

Das Pilotprojekt ist Teil der Precision Agriculture Partnership zwischen dem Ministerium für Umwelt und Ernährung sowie für Landwirtschaft und Ernährung. Das Projekt wird voraussichtlich im Februar 2020 beginnen und im Dezember 2021 enden. Auf der Grundlage der Ergebnisse des Pilotprojekts wird die dänische Landwirtschaftsagentur prüfen, ob es eine Grundlage für flexiblere Regeln für Pflicht- und Nutzpflanzen gibt.

Lesen Sie hier mehr über die Precision Farming-Partnerschaft: https://lbst.dk/tvaergaaende/praecisionslandbrug/

erschienen am: 2019-12-02 im europaticker



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