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Waldstandorte in Niederösterreich - ein Fall für die Gerichte

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Umfragen bestätigen: Mehrheit gegen Windradbau in Wäldern

Eine von der deutschen Wildtierstiftung beauftragte Umfrage kommt zu dem Ergebnis: 80% der Befragten sind gegen den Ausbau der Windkraft in Wäldern. Bei 67% der Befragten steht der Vogelschutz an erster Stelle. Eine Studie der Boku von Dr. Ulrike Pröbstl-Haider zu "Energie im Tourismus" zeigt, dass Windkraft die am wenigsten geschätzte Quelle Erneuerbarer Energie ist. In aktuellen Umfragen in der NÖN Horn und Zwettl wird die Windkraft in Wäldern mehrheitlich abgelehnt.

Die Entscheidung, die Wälder des Waldviertels für Windindustrieprojekte zu öffnen, führt mittlerweile zum Akzeptanzverlust der Windkraft, nicht nur bei der örtlichen Bevölkerung. Diese erkennt den Wert der Wälder für den Natur- und Klimaschutz und sieht in den Projekten auch eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort. Derzeit laufen mehrere Genehmigungsverfahren für Windparks in ökologisch höchst sensiblen Waldgebieten. Man darf gespannt sein, ob die Behörden die auf teils fragwürdigen und grob mangelhaften Gutachten basierenden Projekte bewilligen.

Erfahrung mit Windkraft im Wald hat das Nachbarland Oberösterreich: Hier dürfen keine weiteren Windkraftanlagen in Wäldern errichtet werden. Dort werden die energiepolitischen Ziele auch ohne Waldzerstörung erreicht.

erschienen am: 2019-02-11 im europaticker



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