EUROPATICKER aktuell
Freitag, 12. Juli 2019
Bundeskartellamt untersagt Fusion Remondis/DSD

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Stuttgart: Stadt richtet nach Weisung durch das Land eine Busspur am Neckartor ein
Oberbürgermeister Fritz Kuhn schlägt für die Landeshauptstadt Stuttgart ein Aktionsprogramm Klimaschutz "Weltklima in Not - Stuttgart handelt" vor. Dafür sollen 200 Millionen Euro aus den Haushaltsüberschüssen des Jahres 2018 in einen neu einzurichtenden Klimaschutzfonds eingebracht werden. Das Geld ist für die schnellere Umsetzung der Energie- und der Verkehrswende vorgesehen. Zugleich soll das Programm für mehr Grün und für mehr Wasser in der Stadt sorgen, für nachhaltiges Nutzerverhalten werben. Der Gemeinderat wird sich im Rahmen der Beratungen zum Jahresabschluss 2018 damit befassen.
Klimaschutz: OB Kuhn schlägt Aktionsprogramm "Weltklima in Not - Stuttgart handelt" vor

Der steirische Agrarlandesrat Johann Seitinger trifft den Südtiroler Kollegen Arnold Schuler:
Bei Produktion und Vermarktung, bei Förderpolitik und Großraubwild suchen die beiden den Schulterschluss

Der steirische Landwirtschaftslandesrat Johann Seitinger war gestern (Mittwoch, 10. Juli) zu Besuch bei seinem Südtiroler Amtskollegen Arnold Schuler. Zentrales Thema der Steirischen Delegationsreise nach Südtirol war die Entwicklung der Landwirtschaft unter dem Einfluss des Großraubwilds. Am Beispiel des Großraubwildmanagements zeigt sich, dass diese und ähnlich komplexe Themen immer öfter zu einem Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft führen. Aufgrund ihrer Komplexität sind sie auch schwierig zu kommunizieren. Die beiden Landwirtschaftslandesräte Seitinger und Schuler waren sich einig: Hier ist mehr Aufklärungsarbeit nötig!
Südtirol und Steiermark einig bei EU-Agrarpolitik und Großraubwild

Österreich: Transit bleibt während der Reisewochenenden auf A10
„Zwischen 13. Juli und 18. August werden jeweils am Samstag und Sonntag alle Ausfahrten der A10 Tauernautobahn von Puch-Urstein bis St. Michael im Lungau gesperrt. Für den Zielverkehr ist die Abfahrt jedoch auch dann möglich“, informiert Landesrat Stefan Schnöll. So will das Land unerwünschten Ausweichverkehr auf das Landesstraßennetz zu den Spitzenzeiten im Sommerverkehr vermeiden, die Anrainer entlasten und wichtige Verkehrsverbindungen bei Stau für Einsätze offenhalten.
Nach Tirol macht jetzt auch Salzburg Ausweichrouten dicht

FPÖ-Kritik: "Sperrstunde" für die heimische Beislkultur und Einschränkung der persönlichen Freiheit
Mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und Grünen wurde heute im Bundesrat das Ende des "blauen Dunstes" in der Gastronomie besiegelt. Dem ab 1. November geltenden umfassenden NichtraucherInnenschutz in allen Lokalen steht somit nichts mehr im Wege. Heute sei ein politischer Freudentag, da es eine eindeutige Entscheidung für die Gesundheit und keine faulen Kompromisse mehr gebe, erklärten Günther Novak (SPÖ/K) und David Stögmüller (Grüne/O). Auch die ÖVP-Redner begrüßten die Novelle, hätten sich aber eine finanzielle Entschädigung für die betroffenen Betriebe gewünscht. Massive Kritik am Rauchverbot kam abermals von Seiten der FPÖ, die darin eine Einschränkung persönlicher Freiheiten sah und ein Wirtshaussterben prophezeite.
Mehrheit in der Länderkammer für Rauchverbot in der Gastronomie ab November 2019


Lehrgang gemäß VDI 2700a

Ein Wechsel aus Theorie und Praxis gestaltet die beiden Seminartage, sodass genügend Zeit verbleibt, sich mit dem komplexen Thema zu beschäftigen. Die Teilnehmer erfahren, welche rechtlichen Rahmenbedingungen bestehen und welche Anforderungen an die eingesetzten Fahrzeuge gestellt werden. Sie können die verwendeten Hilfsmitteln beurteilen, Mängel aufzeigen und die Vorspannkräfte ermitteln sowie die praktische Ladungssicherung durchführen. Nach bestandener Erfolgskontrolle erhalten die Teilnehmer den "Ausbildungsnachweis Ladungssicherung" gemäß VDI 2700a.
Ladung durch geeignete Methoden und Zurrmittel sichern

Bestätigung der Aufführung von Bisphenol A als besonders besorgniserregendem Stoff aufgrund
seiner reproduktionstoxischen Eigenschaften

Die Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail (französische Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umweltschutz und Arbeitsschutz, ANSES, Frankreich) legte der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) nach dem entsprechenden Verfahren ein Bisphenol A betreffendes Dossier vor, in dem darauf hingewiesen wird, dass dieser Stoff als Nichtzwischenprodukt verwendet werde, es sich dabei jedoch nicht um die einzige Verwendung dieses Stoffes handele. Der Ausschuss der Mitgliedstaaten der ECHA beschloss im Anschluss an eine Sitzung einstimmig, Bisphenol A als die Kriterien des Art. 57 Buchst. c der REACH-Verordnung2 erfüllenden besonders besorgniserregenden Stoff einzustufen. Am 4. Januar 2017 erließ der Direktor der ECHA einen Beschluss, mit dem Bisphenol A in die Liste der für eine Aufnahme in das Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe nach Art. 59 Abs. 1 der REACH-Verordnung in Frage kommenden Stoffe aufgenommen wurde.
EU-Gericht: Bisphenol A bleibt auf REACH-Kandidatenliste

Schutz der öffentlichen Trinkwasserversorgung, Plastiksackerlverbot und neue Haftungsregeln
für die Almwirtschaft passieren Länderkammer

Gleich zu Beginn seiner Plenarsitzung nahm der Bundesrat heute in der Öffentlichkeit viel diskutierte Themen in Verhandlung. Zum einen ging es um den verfassungsrechtlichen Schutz der öffentlichen Trinkwasserversorgung und das Verbot von Plastiksackerln, zum anderen um das Verbot von Glyphosat. Etwas später debattierten die LändervertreterInnen auch die neuen Haftungsregelungen für Weidetiere auf der Alm – ein Thema, das nach einem tödlichen Unfall einer Touristin mit einer Kuh zu großer Unsicherheit in der Almwirtschaft geführt hatte. Die jeweiligen Beschlüsse des Nationalrats wurden auch vom Bundesrat bestätigt und erlangen somit Gesetzeskraft. 
Bundesrat bestätigt generelles Glyphosat-Verbot

Ausweisung muss nach naturschutzfachlichen Kriterien erfolgen und forstwirtschaftliche Nutzung dauerhaft ausschließen
Umweltverbände begrüßen die Ankündigung des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder ein 2.000 Hektar großes Schutzgebiet in den Donauauen zwischen Neuburg und Ingolstadt auszuweisen. Darüber hinaus freuen sich die Naturschützer ebenfalls über die Aufgabe des Profitziels im Staatswald.
Freunde über neues Großschutzgebiet an der Donau

Ein Messcontainer steht nach aktuellem Maßstab etwas zu nah am Rand der nächstgelegenen verkehrsreichen Kreuzung
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat den in seinem Auftrag erstellten Bericht des TÜV Rheinland zur Begutachtung verkehrsnaher NO2-Messstellen in Deutschland vorgestellt. In Berlin wurden alle sechs Verkehrsstationen begutachtet, an denen die Einhaltung der Grenzwerte gemäß 39. BImSchV in Multikomponenten-Messcontainern mit automatischen Messgeräten überwacht wird.
Einschätzung des Berliner Senates zu Verkehrsmessstellen bestätigt

Wirtschaft und Staat investierten im Jahr 2017 gut 5,6 % des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung – ein internationaler Spitzenwert
Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes stiegen im Jahr 2017 die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) in den Forschungsstätten der Wirtschaft, an den Hochschulen und in den öffentlich geförderten FuE-Einrichtungen außerhalb der Hochschulen (Staatssektor) in Baden-Württemberg auf ein neues Rekordniveau von insgesamt rund 27,9 Mrd. Euro. Gegenüber dem Jahr 2015 entspricht dies einem nominalen Zuwachs von rund 5,2 Mrd. Euro bzw. einer Steigerung der FuE-Ausgaben um beachtliche 23 %. Die Mittel wurden für Sachaufwendungen, Investitionen und personelle FuE-Ressourcen eingesetzt. Dabei wurde das Forschungspersonal, gemessen in Vollzeitäquivalenten (VZÄ), im betrachteten Zeitraum um rund 20 000 auf 171 100 VZÄ ebenfalls weiter aufgebaut, der Anstieg gegenüber 2015 betrug damit rund 13 %.
Forschungsintensität in Baden-Württemberg erreicht neuen Rekordwert

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt die Sieger der 26. Auflage bekannt
Die Entscheidung ist gefallen. Am heutigen Donnerstag hat die Jury die Gewinner des 26. Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gekürt: Mit Gold ausgezeichnet werden die Dörfer Basberg, Bollstedt, Bötersen, Dissen, Gestratz, Lückert, Rumbach und Schaephuysen.
Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“  prämiert

Das Bundeskartellamt hat bekannt gegeben, dass es den Kauf von Duales System Deutschland (DSD) durch das Entsorgungsunternehmen Remondis untersagen wird
Das Bundeskartellamt hat heute, Donnerstag (11.07.2019) das Vorhaben der REMONDIS SE & Co. KG, sämtliche Anteile am dualen System DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG zu erwerben, untersagt. Remondis ist das mit Abstand größte deutsche Entsorgungsunternehmen. Es ist auf fast allen Märkten der Entsorgungswirtschaft tätig. Hierzu zählen insbesondere die Sammlung, Sortierung und Aufbereitung von Verkaufsverpackungen sowie die anschließende Vermarktung bzw. Verwertung. DSD ist das größte duale System in Deutschland.
Bundeskartellamt untersagt Fusion Remondis/DSD

Sauberes Stuttgart: Öffentlichkeitskampagne startet mit Aktionstag
In Stuttgart wird zu viel Müll achtlos weggeworfen. Um bei den Bürgerinnen und Bürgern für mehr Eigenverantwortung im Umgang mit Müll zu werben, hat die Stadt jetzt die Öffentlichkeitskampagne "Stuttgart machts rein - Weniger Müll. Mehr Stuttgart." gestartet. Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Technikbürgermeister Dirk Thürnau haben die Kampagne zusammen Dr. Thomas Heß, Geschäftsführer des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Stuttgart AWS, am Dienstag, 9. Juli, bei einem ganztägigen Aktionstag auf dem Schlossplatz vorgestellt.
In Stuttgart wird zu viel Müll achtlos weggeworfen

Acht Mitarbeiter treten nach zum Teil mehreren Jahrzehnten im Unternehmen in den wohlverdienten Ruhestand
HEINZ Entsorgung: Ausscheidende Mitarbeiter bringen es zusammen auf 212 Jahre Betriebszugehörigkeit

Ministerin Otte-Kinast begrüßt Wissenschaftler der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Mehr Tierschutz für Schweine - Niedersachsen investiert 360.000 Euro in die Forschung

Verwaltung ist beauftragt, einen Aktionsplan für Klima und Energie (Sustainable Energy and Climate
Action Plan = SECAP) zu erstellen

Rat entscheidet über Klimaschutz in Essen

Staatsekretärin Dorit Kuhnt: Wir haben uns ein Verfahren überlegt, mit dem wir möglichst
schnell möglichst viele Schafe schützen

Schleswig-Holstein startet mit der Finanzierung wolfsabweisender Herdenschutzzäune

Mehr als die Hälfte der jungen Erwachsenen in Österreich sind von der Trennung des Hausmülls genervt,
das zeigt eine aktuelle Studie von immowelt.at

Trotz Fridays for Future: 58 Prozent der jungen Österreicher nervt die Mülltrennung

Ein Großteil der jährlich in Deutschland produzierten Biokraftstoffe kommt aus Sachsen-Anhalt,
genauer gesagt aus Bitterfeld und Zörbig

Maximale Nachhaltigkeit in der Biokraftstoffproduktion

Entgegen der landläufigen Ansicht sind dafür aber nicht die örtlichen Feuerwehren zuständig,
sondern spezielle Schädlingsbekämpfer

Fachdienst Natur- und Landschaftsschutz informiert zum Umgang mit Wespen

Dachdeckerhandwerk Schleswig-Holstein: Sommerlicher Wärmeschutz spart im Winter Heizkosten
Klimaerwärmung ohne Dach-Erwärmung

Extraktionstätigkeit mit Genehmigung seit 2015 abgelaufen
Carabinieri del Catania Noe beschlagnahmt Sandsteinbruch von 80 Tausend Quadratmeter

Wettbewerb des BMNT gegen Lebensmittelverschwendung
VIKTUALIA Award 2019 ist ausgeschrieben

Executive Director Karl-H. Foerster verlässt PlasticsEurope
Neuer Kommunikationschef bei PlasticsEurope Deutschland, dem Verband der Kunststofferzeuger

Matthias Müller übernimmt die Leitung des Geschäftsbereiches Information und Kommunikation

Das Abfallaufkommen in Österreich lag bei knapp 60 Mio. Tonnen
Davon waren gut 57 Mio. Tonnen Primärabfälle, der Rest (Sekundärabfälle)

Größtes Abfallvermeidungspotential bei Lebensmitteln und im Bau

Einsatz von modernsten E-Staplern löst verbrennungsmotorische Stapler ab
ein Meilenstein in der Agrarfrost Nachhaltigkeitsstrategie – Vorreiter nachhaltiger Intralogistik

Agrarfrost schont Umwelt mit neuer Elektro-Staplerflotte

Mode als Wegwerfware: Preis ist ausschlaggebend, Umweltbelastung kaum
Greenpeace-Konsumenten-Umfrage zu Bekleidung


ARCHIV: Donnerstag, 11. Juli 2019

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.