EUROPATICKER aktuell
Dienstag, 16. Juli 2019

Hersteller von Getränkekartons bauen Recyclinganlage

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BM Reichhardt begrüßt Treffen mit Verkehrsminister Scheuer und LH Platter
„West-Achse“ – Gemeinsam stark für gemeinsame Interessen
Im heute im BMVIT eingetroffenen Brief von EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc wird deutlich, dass auch die Europäische Kommission großes Interesse an einer Lösung des Problems hat. Zudem wird auch Verständnis für die Tiroler Bevölkerung gezeigt, wenngleich die Kommission auch rechtliche Bedenken anmeldet. Letztere werden in enger Absprache mit Landeshauptmann Platter eingehend geprüft und in einem Antwortschreiben des Ministers an die Kommissarin entsprechend kommentiert werden. „Bevor der letzte Schritt – der Gang zum EuGH – getan wird, muss die Kommission sämtliche Akteure an den Verhandlungstisch bringen, um alle Varianten, gemeinsam zu diskutieren“, ist Reichhardt überzeugt. „Im BMVIT werden aktuell bereits Maßnahmen, die im Kompetenzbereich des Bundes liegen, wie etwa die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene, evaluiert und ausgearbeitet. Gangbare Wege sind also durchaus vorhanden, dafür braucht es allerdings die Unterstützung der Kommission und den Willen der Nachbarländer.“
Verkehrssituation in Tirol scheint im wahrsten Sinn des Wortes verfahren

System mit dem normalerweise Fruchtsäfte konzentriert werden adaptiert
und in der Kläranlage Yverdon-les-Bains im Waadtland getestet

Für ihr Semesterprojekt, Océane Hames und Lucas Ott, zwei Master-Studierenden in Ingenieurwissenschaften an der EPFL, wählte am Yverdon-les-Bains Kläranlage zu konzentrieren. Diese Anlage gilt in der Schweiz als Vorreiter, da sie 2016 als erste des Landes ein Strippmembransystem zur Stickstoffrückgewinnung installiert hat. Diese Systeme arbeiten mit einer Polypropylenmembran, um den Stickstoff aus dem Rest des Abwassers zu filtern, nachdem das Abwasser eine anfängliche Aufbereitung durchlaufen hat. Durch das Entfernen des Stickstoffs auf diese Weise können Pflanzen sowohl ihre Stickstoffemissionen in nahe gelegene Ströme reduzieren als auch einen hochwertigen Flüssigdünger produzieren. Der in Yverdon-les-Bains hergestellte Dünger wurde vom Bundesamt für Landwirtschaft zertifiziert. Jährlich werden rund 140 m3 erzeugt und an einen einheimischen Landwirt verkauft, der es auf seinen Feldfrüchten verteilt und so den Stickstoffkreislauf abschließt.
Eine neue Technik zum Konzentrieren und Düngen von Abwasser

Schlüsselelemente der Grünen Architektur müssen verbindlich für alle gelten 
Einsatz für Beibehaltung der Marktorientierung im Zuckersektor, gekoppelte Direktzahlungen sollen überprüft werden
Beim heutigen EU-Agrarrat in Brüssel hat die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, die deutsche Position zur so genannten ‚Grünen Architektur‘ der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) bekräftigt und einheitliche Leitplanken gefordert. Innerhalb der EU müsse es bei den wichtigsten Maßnahmen zum Umwelt-, Natur- und Klimaschutz verpflichtende Vorgaben geben.
Klöckner fordert in Brüssel einheitliche Mindeststandards für die EU-Mitgliedsstaaten

Verpflichtungen für Verpackungen können im Katalog systembeteiligungspflichtiger Verpackungen abgelesen werden
Die Produktverantwortung für Verpackungen existiert seit 1993 in Deutschland. Viele Hersteller haben diese Pflicht nicht oder unzureichend umgesetzt. Ein großes Thema dabei war, dass viele Hersteller oder Händler den Umfang ihrer Pflichten eher unterschätzt haben. Somit griff die Produktverantwortung für einen nennenswerten Anteil an Verpackungen nicht. Die Zentrale Stelle Verpackungsregister hat erstmalig Ende 2018 die Pflichten im Rahmen eines Katalogs systembeteiligungspflichtiger Verpackungen konkretisiert. Dieser Katalog ist nunmehr in der Ausgabe 2019 etwas erweitert und in einigen Punkten überarbeitet worden. Am heutigen Tag beginnt das Konsultationsverfahren der beteiligten Kreise, es endet am 18. August 2019.
Konkretisierung der Produktverantwortung für Verpackungen


Die Rechtsprechung stellt sehr hohe Ansprüche an den Winterdienst. Mit der Organisation und der Durchführung sind haftungsrechtliche Risiken verbunden. Zu beachten sind außerdem arbeitsrechtliche Vorgaben beim Einsatz des Winterdienstpersonals. Wer hinreichende Sicherheit bei der Organisation und Durchführung des Winterdiensts gewährleisten will, sollte sich regelmäßig über die aktuelle Rechtsprechung informieren.

In technischer Hinsicht erlebt der Winterdienst einen tiefgreifenden Wandel. Dies betrifft zum einen die zunehmende vorbeugende Streuung. Auch die Fahrzeuge selbst werden immer sicherer und intelligenter. Die Automatisierungsmöglichkeiten verringern die Umweltbelastungen durch Salze und verbessern gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit. Neue Assistenzsysteme schaffen mehr Sicherheit auf der Straße.
Wetterdienste nutzen und in der Praxis einsetzen

Mit zunehmendem Wohlstand wachsen in China auch die Müllberge
Doch bei der Abfallentsorgung hinkt China um Jahre hinterher

China ist heute der weltweit grösste Verursacher von Abfällen und war bis vor kurzem der grösste Müll-Importeur der Welt. Ungewohnt ratlos fragte schon vor Jahren das Parteiblatt «Renmin Ribao» (Volkstageszeitung), wie den rasant wachsenden Müllbergen beizukommen sei. Fast eine Milliarde Mobiltelefone seien im Abfall gelandet und nur zwei Prozent den Herstellern zur umweltfreundlichen Entsorgung zurückgegeben worden.
Wie China sein Abfallproblem lösen will

Ausgabe im Kundencenter Ingolstadt
Die Kommunalbetriebe Ingolstadt geben künftig im Kundencenter in der Mauthstraße die kostenfreien Biomülltüten in einem geänderten Format an die Ingolstädter Bürger aus. Die neuen Papiertüten haben keine Henkel, sind genauso groß wie die bisherigen Tüten und haben die gleiche Qualität. Sie werden im gebündelten Paket mit je 20 Stück ausgegeben. Damit kann der Kunde einfach jeweils ein Paket mitnehmen und sie sind auch in der Lagerhaltung praktikabler.
Neue Biomülltüten der Kommunalbetriebe

Landesregierung und Oberbürgermeister machen sich lächerlich mit vorgeschlagenen NO2-Staubsaugern
und einem Spurwechsel für Diesel-Pkw direkt an der amtlichen Messstation
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die aktuelle Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Kiel als ungeeignet, um den Bürgerinnen und Bürgern schnellstmöglich das Recht auf „Saubere Luft“ zu gewähren. Der Entwurf des Luftreinhalteplans enthält keine einzige Maßnahme, die so spezifisch, verbindlich und umfassend ist, dass deren Wirkung auf die Luftqualität seriös abschätzbar wäre. Besonders zwei Vorschläge von Stadt und Land sind absurd: Dieselfahrzeuge sollen an der amtlichen Messstelle auf die linke Spur wechseln und in die Nähe des NO2-Messsensors soll ein NO2-Straßenstaubsauger installiert werden. Kiel nennt sich seit 1995 Klimaschutzstadt. Um diesem Anspruch weiterhin gerecht zu werden, habe sich die Landeshauptstadt neue Ziele gesetzt. Bis 2050 wollen die Verantwortlichen den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen um mindestens 95 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren und den Endenergie-Verbrauch halbieren. So trüge Kiel für die Zukunft aller Kieler*innen weiterhin zum Klimaschutz bei und leistet damit einen Beitrag zu den nationalen wie internationalen Klimaschutzzielen.
Umwelthilfe hält Diesel-Fahrverbote in Kiel noch in 2019 für alternativlos

Zusammenarbeit von Sea Shepherd und Gabun wird fortgesetzt
Zwei Jahre nachdem Gabuns Präsident Ali Bongo Ondimba auf der Ozeankonferenz der Vereinten Nationen in New York die Einrichtung von neun neuen Meeresparks und elf neuen Meeresschutzreservaten genehmigt hat, hat sich Sea Shepherd bereit erklärt, die gabunische Regierung für drei weitere Jahre mit Patrouillen in Afrikas größtem Netz von Meeresschutzgebieten bei der Bekämpfung der illegalen Fischerei zu unterstützen.
Kampf gegen illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei

Elopak, SIG Combibloc und Tetra Pak nehmen Recycling von Getränkekartons selber in die Hand
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat die Palurec GmbH den Bau einer Verwertungsanlage zur Rückgewinnung von Kunststoffen und Aluminium aus Getränkekartons begonnen. Ab Mitte 2020 sollen auf dem Gelände des Chemieparks Köln-Knapsack marktfähige Sekundärrohstoffe erzeugt werden, die sich für viele Anwendungen eignen. Damit wird der Rohstoff-Kreislauf für alle Materialien des Getränkekartons geschlossen. Rund 8 Millionen Euro werden die Hersteller Elopak, SIG Combibloc und Tetra Pak in die Anlage investieren. Die jährliche Aufbereitungskapazität liegt bei rund 18.000 Tonnen.
Hersteller von Getränkekartons bauen Recyclinganlage

Covestro und RWTH Aachen University entwickeln Industrie-Prozess für Textil-Industrie
Innovatives CO2-Vorprodukt wird in Dormagen produziert

Meilenstein in der Nutzung von CO2 als alternativer Rohstoff

VBS-Faktencheck quer-Sendung „Handwerk versinkt im Gewerbemüll“
Alles für die Tonne: Handwerk versinkt im Gewerbemüll

Sammelsystem basiert auf der freiwilligen Sammelleistung der Konsumentinnen und Konsumenten.
PET-Recycling Schweiz kontert vermeintlicher Falschaussage

Landrat Manfred Müller mahnt Borchens Bürgermeister Rainer Allerdissen zur
Sachlichkeit und lädt Fraktionsvorsitzende des Rates ein

Kreis Paderborn: Zoff um Bau von vier Windkraftanlagen in Etteln

Elektroschrott-Sammelquote verbleibt bei kläglichen 45 Prozent
DUH fordert verbindliches Pfandsystems für kurzlebige und umweltrelevante Elektrogeräte wie Mobiltelefone

Umwelthilfe sieht Offenbarungseid für die Kreislaufpolitik der Bundesregierung

Neues Kleinwasserkraftwerk an der Taurach eröffnet – Schluchtwald als Natura2000-Gebiet ausgewiesen
Gemeinschaftsprojekt mit Alpin Life Resort Lürzerhof

Bundesforste eröffnen achtes Kleinwasserkraftwerk in Salzburg

Bundesagrarministerium unterstützt Wanderschäfer mit über einer Million Euro
Schutzmaßnahmen gegen den Wolf werden gefördert

Ergebnisse zeigen Nachholbedarf in Ausbildung und Studium auf
Klöckner stellt Studie zur Ernährungsbildung in Schulen und Kitas vor

Chance auf eine europäische Kennzeichnungslösung nutzen
Tiefkühlwirtschaft spricht sich für Nutri-Score aus

Deutsche Flughafenchefs beschließen Reduktion der CO2-Emissionen an deutschen Flughäfen bis 2050 auf "Null"
Luftfahrtbranche: Klimaschutz ist das Top-Thema bei der ADV-Sommertagung

Niedrigwasserereignisse unterbrechen Lieferketten für Sand, Kies, Naturstein und andere Güter
Transportkapazitäten auf den deutschen Flüssen eingeschränkt

CVP fordert Einführung eines Pflichtpfands für Getränkedosen und Getränkeflaschen
PET Schweiz: Das Pfand ist keine Lösung für die Schweiz

IG BCE zum Sondergutachten der Wirtschaftsweisen zur CO2-Bepreisung
Mehr Klimagerechtigkeit geht nur mit mehr sozialer Gerechtigkeit

Schulung von Wasserexperten zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels und der Urbanisierung
Unterstützung durch SUEZ-Mitarbeiter beim Programm "Wasserexperten"

In der Gemeinsamen Erklärung hatten sich beide Seiten darauf verständigt, Hemmnisse abzubauen
und den Handel in einer Reihe von Sektoren zu steigern

EU und USA setzen gegenseitige Anerkennung von Inspektionen im Arzneimittelsektor um

EU-Umwelt- und Klimaminister: EU muss ehrgeizige Politik zur Kreislaufwirtschaft beschleunigen
Materialrecycling eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten

Klimaschutzpotenziale durch Wiederaufforstung in Verbindung mit Holznutzung ausschöpfen
Bundeslandwirtschaftsministerin fordert Millionen neuer Bäume

Mitarbeiterinnen der Firma Arvato sammeln Müll in Gütersloh …
Am »Social Day« für die Umwelt im Einsatz

Schutz für Schafe und Ziegen vor dem Wolf
Kreis Paderborn verleiht Zaun-Sets im Wolfsgebiet Senne

Datensatz ERA5-Land ermöglicht detaillierte Einblicke, unter anderem für die Landwirtschaft,
das Wassermanagement und Dürreprognosen

Copernicus mit neuem Datensatz speziell für Landbeobachtungen

Von den Grundlagen bis zur Produktion: Energieforschung in der Wissenschaftsstadt
Wissenschaftsministerin Anja Karliczek besucht Ulmer Batterieforschung


ARCHIV: Montag, 15. Juli 2019

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.