EUROPATICKER aktuell
Mittwoch, 17. Juli 2019

BMU plant eine Änderung des Batteriegesetzes

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Peter Liese: Kompetente Kandidatin mit Visionen
Ursula von der Leyen wurde am Dienstagabend zur neuen Präsidentin der Europäischen Kommission gewählt. Sie erreichte 383 Stimmen bei 327 Gegenstimmen und 22 Enthaltungen. Der CDU-Europaabgeordnete und umweltpolitische Sprecher der christdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, Dr. Peter Liese, zeigte sich beeindruckt von ihrer Vorstellungsrede. „Natürlich sind wir Christdemokraten mit gemischten Gefühlen in die heutige Abstimmung gegangen.
Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin gewählt

Novelle des Batteriegesetzes: Umwelthilfe rät zu ehrgeizigere und verbindliche Sammel- und Recyclingziele für ausgediente Batterien
Ausschlaggebend für die Entscheidung war - laut des Gemeinsamen Rücknahmesystems (GRS) -, dass „strukturelle Vollzugsdefizite im Bereich des Batteriegesetzes (BattG) zu teilweise erheblichen Wettbewerbsverzerrungen“ für Unternehmen führen. Wesentliche Elemente der Gesetzesänderung sollen die Einführung einer zentralen Stelle zur Registrierung von Herstellern. Die Stelle soll außerdem Batteriemengen erfassen, die auf den Markt gebracht werden bzw. zurückgenommen werden. Voraussichtlich wird diese Aufgabe von der stiftung ear übernommen, die bereits ähnliche Aufgaben im Zuge des Elektrogesetzes durchführt. Die Fokussierung des GRS auf die Erfüllung sogenannter Solidaraufgaben, wie z. B. Sicherstellung der flächendeckenden Rücknahme von Batterien, Kommunikation mit den Verbrauchern sowie  Forschungs- und Entwicklungsaufgaben. Sowie die zukünftige Verpflichtung für alle Hersteller sich zur Erfüllung ihrer Rücknahmepflichten sogenannter herstellerindividueller Rücknahmesysteme zu bedienen.
Das Bundesumweltministerium (BMU) plant eine Änderung des Batteriegesetzes

DHL Supply Chain realisiert für den Kunden Tetra Pak den ersten Digitalen Zwilling eines Lagerhauses in der Region Asien-Pazifik
DHL Supply Chain hat erfolgreich eine integrierte Lieferkette für Tetra Pak in Singapur implementiert. Das Lager in Singapur ist eines der größten Tetra Pak-Lager weltweit und zudem das erste Smart Warehouse für DHL im asiatisch-pazifischen Raum, das auch als digitaler Zwilling existiert.
DHL Control Tower koordiniert den 24-Stunden-Betrieb im Tetra Pak Werk in Singapur

Bundesministerin betont Notwendigkeit einer ergebnisorientierten Agrarumwelt- und Klimaschutzpolitik
Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) ist ein interdisziplinär besetztes Gremium, das das BMEL bei der Entwicklung seiner Politik in diesen Bereichen berät. Der Beirat umfasst 19 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, arbeitet unabhängig auf ehrenamtlicher Basis und erstellt Gutachten und Stellungnahmen zu selbst gewählten Themen. Zu den Aufgaben des Beirats gehört es, die Ziele und Grundsätze der Agrar- und Ernährungspolitik zu überprüfen, gesellschaftliche Anforderungen sowie Entwicklungen des Agrar- und Ernährungssystems zu analysieren und zu bewerten und Vorschläge für die Weiterentwicklung der Agrar- und Ernährungspolitik zu machen.
Wissenschaftlicher Beirat übergibt Stellungnahme zu Agrarumwelt- und Klimapolitik 

Fachverbandsobmann Günther Reder: Mit Lang-Lkw können bis zu 25% an CO2-Emissionen und rund 600.000 Lkw-Transit-Fahrten eingespart werden
Notwendig wäre nur einen grenzüberschreitenden Korridor für solche Lang-Lkw zwischen Deutschland – Österreich – Italien zu schaffen. „Diese Lösung wäre eine schnelle und effektive und wirkungsvoller als sämtliche Lkw-Fahrverbote“, hält Reder fest.
Tiroler Fahrverbote: Transporteure fordern Zulassung von „Lang-Lkw“

DKG zur Krankenhausstruktur-Studie der Bertelsmann-Stiftung: Kahlschlag in der Gesundheitsversorgung
In Deutschland gibt es zu viele Krankenhäuser, so die Position der Experten der Bertelsmann-Stiftung. Eine starke Verringerung der Klinikanzahl von aktuell knapp 1.400 auf deutlich unter 600 Häuser, würde die Qualität der Versorgung für Patienten verbessern und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal mildern. „Wer vorschlägt, von ca. 1.600 Akutkrankenhäusern 1.000 platt zu machen und die verbleibenden 600 Kliniken zu Großkliniken auszubauen, propagiert die Zerstörung von sozialer Infrastruktur in einem geradezu abenteuerlichen Ausmaß, ohne die medizinische Versorgung zu verbessern, erklärt der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft dagegen.
Eine bessere Versorgung ist nur mit halb so vielen Kliniken möglich


Die Betriebe warten zurzeit auf die Wunder der Digitalisierung. Einige Personen können es kaum erwarten, was künftig alles möglich sein wird. Andere fühlen sich jedoch mit dem, wie es heute zugeht, pudelwohl. Die einen ziehen die anderen bremsen. Es mangelt an einer nüchternen und vorurteilsfreien Auseinandersetzung mit den Chancen wie auch mit den Risiken der Digitalisierung. Diese beginnt damit, die Zauberworte zu entschlüsseln: Warum ist Blockchain für die Kommunalwirtschaft interessant? Wie genau funktioniert eine Maschine-zu-Maschine-Kommunikation? Benötigen Abfallsammelbehälter künstliche Intelligenz?
Logistik 4.0. Vernetzte Steuerung von Betrieb, Vertrieb und Kunden

Kein Risiko für die Lebensmittelsicherheit bzw. Verbraucher
Nach Niedersachsen wurde das nicht zugelassene Biozid „Dutrirock Bedding Powder" zum Einsatz in Mastgeflügelhaltungen geliefert. Darauf weist das Niedersächsische Verbraucherschutzministerium hin. Das Produkt wird gegen Salmonellen-Infektionen in die Einstreu gemischt. Das Biozid tauchte zunächst in den Niederlanden auf. Im Zuge ihrer Ermittlungen stellten die Behörden dort fest, dass das aus China stammende Mittel auch in andere deutsche Bundesländer geliefert wurde. In Niedersachsen wurde das Produkt über eine Brüterei an einen Hähnchenmastbetrieb abgegeben. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.
Niedersachsen: Biozid in Einstreu gefunden

Das Programm zur Außerbetriebnahme von Sellafield wurde nach dreijährigem Erfolg verlängert
Die Decommissioning Delivery Partnership (DDP) wurde 2016 gegründet und umfasst 17 Lieferkettenunternehmen, die in 3 Losen mit Sellafield Ltd zusammenarbeiten. Gemeinsam zerstören sie überflüssige Gebäude, räumen Land auf und bringen Abfälle aus den alten Teichen und Silos des Standorts. Die Partnerschaft wurde nun bis 2026 verlängert. Bisher wurden Projekte im Wert von 385 Mio. GBP durchgeführt und 4,5 Mio. Stunden ohne Ausfallzeit verzeichnet.
Sellafield Cleanup-Vertrag gewinnt Verlängerung nach Erfolg

Bis 2020 Ersatz durch umweltfreundlichere Alternativen in allen Eigenmarkenprodukten im Kosmetik- und Körperpflegesortiment
Einzelne Partikel sind kleiner als fünf Millimeter, befinden sich im Wasser, an Land, in der Luft und haben gravierende ökologische Auswirkungen: Der Einsatz von festem Mikroplastik steht regelmäßig in der Diskussion. Seit Jahren beschäftigt sich Lidl intensiv mit der Reduzierung von Mikroplastikemissionen aus unterschiedlichen Quellen und verfolgt das Ziel, bis 2020 in allen Lidl-Eigenmarkenprodukten im Kosmetik- und Körperpflegesortiment auf festes Mikroplastik zu verzichten. Mit einem jetzt veröffentlichten Positionspapier macht Lidl die dafür notwendigen Maßnahmen transparent. Gleichzeitig fordert das Unternehmen eine dringend benötigte einheitliche Definition, was genau unter die Bezeichnung Mikroplastik fällt
Lidl will auf festes Mikroplastik verzichten

LKW-Fahrverbote rund um Tankstellenareale als weitere Bausteine im Kampf gegen Transitverkehr
Aufgrund der enorm hohen Anzahl an LKW, welche die Tankstellen bei Fritzens/Wattens und Innsbruck-Süd anfahren, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Situationen und massiven Beeinträchtigungen der Verkehrs- und Versorgungssicherheit. Mit 1. August 2019 treten deshalb Verordnungen in Kraft, welche es LKW über zwölf Meter Länge samt Anhänger untersagen, von der Autobahn ab- und über die Landesstraßen zu den Tankstellen zuzufahren. Für Fritzens/Wattens gelten die Verbote von Montag bis Samstag in der Zeit von 6 bis 10 Uhr, in Innsbruck-Süd von Montag bis Samstag von 7 bis 18 Uhr. Ausgenommen ist lediglich der Ziel- und Quellverkehr.
Tiroler Fahrverbote: WKÖ-Klacska begrüßt Arbeitsgruppen, Einbindung der Wirtschaft aber nötig

Der Copernicus Atmosphere Monitoring Service untersucht über 100 Feuer in der Polarregion,
die in nie dagewesener Schwere und Dauer brennen

Brände in der Polarregion: Copernicus beobachtet schwere Feuer in der Arktis

Abfallvermeidung, Mülltrennung und Abfallverwertung sind die Voraussetzungen einer
zukunftsfähigen Abfallwirtschaft in Hamburg

SRH veröffentlicht Konzern- und Nachhaltigkeitsbericht

Naturschutzorganisation wird rechtliche Schritte gegen etwaige Entnahme prüfen und kritisiert fehlende Präventionsmaßnahmen
Büchse statt Herdenschutz ist der falsche Weg

WWF Österreich kritisiert Wolfs-Abschussforderungen in Salzburg

Biotopkartierung als Fachgrundlage des Naturschutzes wird ausgebremst
Schlichtungsverfahren verstoßen gegen Bundesrecht

LBV: Dem Naturschutz wird eine Basis entzogen

Bericht kommt zum Schluss, dass in der Schweiz ein erhöhtes Geldwäschereirisiko aus
internationaler Korruption existiert

Bericht über Korruption als Geldwäschereivortat

Trotz zunehmendem Einsatz von Biotreibstoffen und Elektromobilität
CO2-Statistik 2018: Emissionen aus Treibstoffen unverändert hoch

Untersteller: Die herausragenden Produkte, die wir mit dem Umwelttechnikpreis auszeichnen, zeigen wieder einmal,
wie innovativ und zukunftsorientiert baden-württembergische Unternehmen aufgestellt sind

Verleihung des Umwelttechnikpreises Baden-Württemberg 2019

Binnenwanderung: Mehr Zuzüge in die neuen Länder als Fortzüge
Zuwanderung 2018: Deutschland wächst um 400 000 Menschen

Grosse Holzernte 2018 wegen Borkenkäfern, Trockenheit und Stürmen
Schweizerische Forststatistik 2018

Sachsen-Anhalt hat sich zu einem Zentrum der Algenbiotechnologie entwickelt
Algen: Grüne Multitalente

SBT und A26: Gewässerverunreinigung und Fehlsprengung systematisch für Verfahrensmängel
VIRUS: Zwischenfälle bei Staatsbetrieben zeigen Systemfehler in UVP

Keine andere Substanzklasse ist so stabil und wird zugleich so häufig in Alltagsprodukten
eingesetzt wie perfluorierte Verbindungen

Toxisch, extrem persistent und häufig verwendet

Ein windiger Geschäftsmann erhielt 2012 Ölbohr-Lizenzen im Senegal
Warum, bleibt unklar - nun hat BP die Rechte übernommen

Wie BP einen undurchsichtigen Gas-Deal im Senegal finanziert

US-Behörde EPA fand giftige Stoffe in Fisch, Fleisch und Schokoladenkuchen
Aus der Welt werden diese Chemikalien nie sein

Wie giftige Chemikalien ewig im Nahrungszyklus bleiben

Problem entwickelt sich zu einem Gesundheitsrisiko, da die stinkende Abfallmassen Ratten und Mücken anlocken
Italiens Hauptstadt versinkt im Müll

Die mineralischen Düngerreserven insbesondere für Phosphor sind endlich
Projektstart: Biobasierte Dünger sollen künftig Mineraldünger ersetzen

Jährlich mehr als 5000 Tonnen Plastik in die Umwelt freigesetzt
40-mal mehr Plastik gelangt in den Boden als in die Gewässer

Die Weltbevölkerung wird voraussichtlich 2050 9,7 Milliarden erreichen
aber wie werden wir all diese Menschen ernähren?

Ein neuer Anbau von Feldfrüchten in Randböden könnte dazu beitragen, die Welt zu ernähren

Wissenschaftler am Leibniz-Institut in Dummerstorf erweitern ihr Forschungsspektrum auf Insekten
Soldatenfliegen künftig im Einsatz für den Klimaschutz?

GeoSEA-Sensoren belegen Spannungsaufbau unter dem Marmarameer
Istanbul: Erstmals beweisen Unterwasser-Messungen Erdbebengefahr

GEOMAR Forscher mahnen dennoch zu weiteren Anstrengungen
Kieler Woche Kampagne „Haltet Kiel und Förde kippenfrei“ war ein Erfolg

Die Bleiverunreinigung im arktischen Eis zeigt die wirtschaftlichen Auswirkungen von Kriegen,
Seuchen und Hungersnöten vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Spuren im Eis

ARCHIV: Dienstag, 16. Juli 2019

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.