EUROPATICKER aktuell
Montag, 22. Juli 2019
Kein Bedarf am Ostseetunnel?

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Eignung der Deponie Käseburg zur Aufnahme von freigemessenem Abfall aus dem Rückbau des KKU Unterweser fraglich
Während die Überschrift einer Pressemeldung aus der Wesermarscher Landkreisverwaltung eine "Eignung der Deponie Käseburg zur Aufnahme von freigemessenem Abfall aus dem Rückbau des KKU" signalisiert, wiegelt das Umweltministerium in Hannover mit den Worten: "Ob sich die Deponie Käseburg zur Aufnahme des Abfalls eignet, konnte bislang weder belegt noch widerlegt werden" ab.
Lagerung von Atombauschutt in Brake möglicherweise nicht zulässig

Zentraldeponie Emscherbruch: Erörterungstermin beendet
Der Erörterungstermin zur Erweiterung und Erhöhung der Zentraldeponie Emscherbruch in Gelsenkirchen ist Donnerstag (11.07.2019) mit dem TOP 7 „Weiteres Vorgehen und Abschluss der Erörterung“ am dritten Tag beendet worden. Im Streit um die Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch wirft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), den die Gegner der Deponie auf ihrer Seite wissen, der Abfallgesellschaft Ruhr (AGR) als Betreiber der Lagerstätte „Manipulation“ vor. Konkret geht es dabei um Fotos, die „geschönt worden sind, um das Ausmaß der Veränderung des Landschaftsbildes zu verharmlosen“.
BUND wirft den Betreiber der Lagerstätte „Manipulation“ vor

Kanton will den Bereich Abbau, Deponie und Transport (ADT) aktiver steuern
In den letzten Jahren hat der Bereich Abbau, Deponie und Transporte (ADT) für Schlagzeilen gesorgt: Vorwürfe betreffend Kartellverstössen von Kiesabbau­unternehmen und Forderungen zur Behebung von Deponieengpässen stehen im Raum. Aufträge (Planungserklärungen) des Grossen Rats müssen angegangen werden.
Kanton Bern und der kantonale Kies- und Betonverband setzen «Begleitgruppe ADT» ein

Noch wenige Plätze frei: Weiterbildung zum Servicetechniker für Kommunalfahrzeuge

Den meisten Leitenden von Werkstätten und Servicebereichen ist klar: Um Kommunalfahrzeuge der neuesten Generation verstehen und reparieren zu können, müssen ihre Mechatronikerinnen und Mechatroniker regelmäßig fortgebildet werden. Die Entwicklungszyklen der Fahrzeuge sind inzwischen schneller als die Wandlungsfähigkeit der Betriebe. Deshalb bietet die Akademie für Kommunalfahrzeugtechnik (AKT) in Kooperation mit FAUN einen intensiven Lehrgang an: Innerhalb von sechs Wochen werden die Teilnehmenden zu Servicetechnikern für Kommunalfahrzeuge ausgebildet und erhalten nach erfolgreich bestandener Prüfung einen Abschluss der IHK Stade. Dieses Modell ist bundesweit einzigartig, der erste Kurs findet im September 2019 statt.
In sechs Wochen vom Mechatroniker zum Servicetechniker für Kommunalfahrzeuge

Sehr hohes Verkehrsaufkommen auf A10 - 3.300 Fahrzeuge pro Stunde bei Salzburg
Seit voriger Woche gelten am Wochenende in Salzburg Abfahrtsverbote an den Ausfahrten auf der A10 zwischen Puch und St. Michael im Lungau jeweils von 6 bis 20 Uhr für den Transitverkehr. Mehr als 3.000 Fahrzeuge in der Stunde passierten heute Vormittag phasenweise den Knoten Salzburg. „Perspektive aus der Luft hat gezeigt, die Sperren zeigen Wirkung und Landesstraßen sind entlastet“, sagt Landesrat Stefan Schnöll.
Erkundungsflug zeigte: Abfahrtssperren entlasten Landesstraßen

Klimaschutz durch innovative Deponiegasnutzung und Photovoltaikanlage
Auf den ehemaligen Kreismülldeponien Böblingen und Sindelfingen wurden neue Anlagen zur Schwachgasverwertung installiert. Zusammen mit der Einweihung einer neuen Betriebshalle mit modernen Sozialräumen und einer Photovoltaik-Anlage für den Eigenstrombedarf feierte der AWB die Inbetriebnahme der Sindelfinger Gasbehandlungsanlage am 1. Juli 2019.
Einweihung der neuen Anlage auf der Kreismülldeponie Böblingen

NABU stellt Verkehrsgutachten zur Fehmarnbeltquerung vor
CDU: Gutachten entspricht nicht der Lebensrealität
Hans-Jörn Arp, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, äußerte sich heute zum vom Nabu in Auftrag gegebenen Gutachten zur Fehmarnbeltquerung: „Trotz Digitalisierung steigt das Bedürfnis der Menschen zur mehr Mobilität. Deutschland ist die zentraleuropäische Brücke nach Skandinavien – und Europa wächst durch die Fehmarnbeltquerung definitiv enger zusammen. Eine Verringerung der Verkehrsströme ist schon deshalb entgegen den Ausführungen des Gutachtens nicht zu erwarten. Der Nabu dürfte bei diesem Projekt nun wirklich nicht der richtige Ratgeber sein. Die Ergebnisse des von ihm in Auftrag gegebenen Gutachtens waren absolut vorausschaubar. Das Geld dafür – und davon scheint der Nabu zu viel zu haben – hätte er sich sparen können.“
Kein Bedarf am Ostseetunnel?

BBU: Endfassung des Jahresberichts der Fracking-Kommission entlarvt Öffentlichkeitsbeteiligung endgültig als Farce
Für den Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.) zeigt die nun veröffentlichte Endfassung des Jahresberichts der Fracking-Kommission deutlich, dass die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bericht eine Farce war. Der Jahresbericht blieb trotz massiver Kritik fast unverändert. Die Expertenkommission Fracking hat zum 30. Juni 2019 den ersten Bericht über ihre Tätigkeit vorgelegt. Der Bericht der Kommission enthält neben allgemeinen Geschäftsgrundlagen der Kommissionsarbeit einen Ausblick auf die Arbeitsplanung für die kommenden zwei Jahre. Da Anträge auf Erprobungsbohrungen zurzeit nicht vorliegen, besteht die wesentliche Aufgabe der Kommission zunächst darin, den Stand der Technik im internationalen Umfeld zusammenzufassen.
Erster Bericht der Expertenkommission Fracking in der Kritik

SPD-Anfragen zeigen extrem hohe Kälbersterblichkeit
Tierschutz- und Verbraucherschutzexperten sind entsetzt: Völlig unbegreiflich, dass die Behörden nichts unternommen haben - Kontrollstrukturen funktionieren offenbar nicht. In der riesigen Milchvieh-Massentierhaltung im Allgäu, bei der jüngst ein Tierquälereiskandal aufgedeckt wurde, hat es in den vergangen zwei Jahren eine sehr hohe Kälbersterblichkeit gegeben. Das hat eine Anfrage der BayernSPD-Landtagsfraktion an die Staatsregierung ergeben. Dazu die SPD-Tierschutz-Expertin Martina Fehlner: „2017 und 2018 sind dort rund ein Viertel aller Kälber verendet. Es liegt nahe, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Warum die Kontrollbehörden hier nicht frühzeitig eingegriffen haben, ist völlig unverständlich. Hier hätte man unbedingt früher reagieren müssen."
Tierschutz-Skandal im Unterallgäu?

Der neue Betreiber der Lkw-Maut, das tschechische Unternehmen CzechToll, hat am Freitag sein Konzept dem Verkehrsministerium vorgestellt
Das neue Mautsystem wird komplett in der Tschechischen Republik entwickelt. Seit der Unterzeichnung des Liefervertrags im September 2018 hat CzechToll fast 1,9 Mrd. CZK investiert und mehr als 100 Unternehmen aus der Tschechischen Republik sind an der Umsetzung beteiligt. Auch die On-Board-Einheiten - von der technischen Konstruktion über die Kunststoffpräzision, die Elektronikmontage und die Softwareprogrammierung bis hin zur kompletten Baugruppenmontage - werden hier vollständig entwickelt.
CzechToll wird am 31. Juli 2019 ein neues Mautsystem einführen

Kritik: Bündnisgrüne verlangen vom Minister Auskunft
Pläne Polens zur umstrittenen Oder-Vertiefung ohne ausreichende deutsche Beteiligung

Durch Nutria und Bisam verursachte Schäden sollen deutlich verringert werden
Im Kreis Gütersloh nehmen sogenannte invasive Arten spürbar zu

Aluminium mit einem zertifizierten Anteil von mehr als 75 Prozent recyceltem Altmetall geliefert
Økern Portal in Oslo wählt Aluminium mit einer Weltklasse-CO2-armen Oberfläche

Geruchsbelästigende Schweinehaltungsstandorte, deren Eigentümer die Einstellung erwägen,
können eine Subvention erhalten

Niederlande: Subventionsregelung für die Sanierung von Schweinehaltungsbetrieben wird verschoben

Bürger übergeben Ergebnisse an Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Umweltminister Franz Untersteller
Vorgezogene Öffentlichkeitsbeteiligung zur künftigen Klimaschutzpolitik des Landes abgeschlossen

Netze der 5. Generation (5G) werden künftig die grundlegenden digitalen Infrastrukturen
für unsere Gesellschaften und Volkswirtschaften bilden

EU-Mitgliedstaaten schließen nationale 5G-Risikobewertungen ab

EU-Kanada-Gipfel: Stärkung der regelbasierten internationalen Ordnung
Europäische Union und Kanada gaben eine Gemeinsame Gipfelerklärung ab

Neues Projekt zur Finanzierung des ländlichen Raums zur Förderung des ländlichen
Unternehmenssektors in Mosambik

IFAD fördert Maßnahmen in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei und ländliche Entwicklung

Stadt beteiligt sich an Pilotprojekt des Umweltministeriums zur Verbesserung der Bioabfallqualität
Biotonne – Karlsruhe macht mit

Das Matterhorn ist seit jetzt weltweiter Botschafter für ein neues Plastikbewusstsein
Integration von Plastik- und Müllvermeidung im Alltag voranbringen

Bei der Produktion von Biodiesel aus Rapsöl fällt ein Kuppelprodukt an:
Glycerin, das in Zahnpasta, Shampoo oder in der Pharmaindustrie Verwendung findet

Mit Rapsbiodiesel aus Mannheim weniger CO2 emittieren

Tschimpke: Ministerin setzt mit ihrer Tatenlosigkeit Akzeptanz für Landwirtschaft aufs Spiel
NABU: Klöckners Berater empfehlen radikalen Umbau der EU-Agrarpolitik

Verwaltungsgericht setzt gegen das Land ein weiteres Zwangsgeld in Höhe von 10.000 Euro fest
Weitere "Vollstreckungsmaßnahme" zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans Stuttgart

Für knapp drei Jahrzehnte prägte das Bretton-Woods-System nach 1944 die
internationalen Finanzwirtschaftsbeziehungen

Entwicklungsminister Müller zum 75. Jahrestag: Mit der Weltbank Weichen für Reformen in Afrika stellen

KWK-Systeme auf Basis Erneuerbarer Brennstoffe und umweltneutraler Wärmequellen fit
für die Zukunft machen

BBE: KWK-Systeme werden auch langfristig eine wichtige Rolle spielen

CDU Politiker Ploß will Klagerecht einschränken – Unwissenheit oder Populismus?
NABU-Kommentierung zum Verbandsklagerecht

Kurvenreiche Strecken zum Ziel: Viele Eisenbahnstrecken, die stillgelegt wurden, gehen wieder in Betrieb
Reaktivierung der Wriezener Bahn – Grüne drängen auf systematische Untersuchung


ARCHIV: Freitag, 19. Juli 2019


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.