EUROPATICKER aktuell
Dienstag, 22. Juli 2019
Kommunale Schulden: Gefangen im Teufelskreis

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Team der stiftung elektro-altgeräte register nimmt den Betrieb am neuen Standort auf
Nürnberg beheimatet ab sofort eine bundesweit agierende Behörde mehr: Die stiftung elektro-altgeräte register (stiftung ear) hat ihre Geschäftsräume in den Nordostpark der Stadt verlegt. Bevor Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten ihre Produkte in Deutschland auf den Markt bringen, müssen sie diese bei der stiftung ear registrieren lassen. Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) schreibt das verpflichtend vor.
stiftung ear – eine Behörde zieht nach Nürnberg

BUND und BI GiesenSchacht wollen Umweltbelastung von Gewässern verhindern
Der BUND Niedersachsen hat beim Verwaltungsgericht Hannover seine Klagebegründung gegen die Inbetriebnahme des Kalibergwerkes Siegfried Giesen bei Hildesheim eingereicht. Damit will der Umweltverband das Gericht davon überzeugen, die mit dem Vorhaben verbundenen, gravierenden Umweltschäden zu verhindern. Im Januar hatte das Landesbergamt dem Kasseler Düngemittelkonzern K+S eine Wiederinbetriebnahme des seit 1987 ruhenden Werkes erlaubt.
Klage gegen Kalibergwerk Siegfried Giesen

Industriegebiet in Obernessa bei Teuchern immer wieder Ziel von Feuerteufeln
Brandermittler der Polizei wollen am Montag eine abgebrannte Lagerhalle auf einem Industriegebiet in Obernessa bei Teuchern genauer unter die Lupe nehmen. Dort hatte es am Wochenende gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Es brannte nicht zum ersten Mal in dem Industriegebiet. Allein vorige Woche waren es 3 Feuer. Das Gewerbegebiet in dem Gemeindeteil Obernessa war vor Jahren bereits im Fokus der Öffentlichkeit geraten, als dort der Betreiber einer Reyclinganlage in Deubern den Umschlag von sogenannten "Italo-Müll" organisieren wollte.
Burgenlandkreis: Dritter Brand innerhalb einer Woche in Obernessa

Deutschland hat viel Wald und Holz im Überfluss – letzteres allerdings nur theoretisch
Die Forscher des Thünen-Instituts veröffentlichten die Ergebnisse der Kohlenstoffinventur 2017 und fassen die Ergebnisse wie folgt zusammen: Es gibt mehr alte und dicke Bäume, der Laubbaumanteil wächst, der Holzvorrat ist gestiegen. Der Anstieg des Holzvorrates hat sich beschleunigt, weil deutlich weniger Holz, insbesondere Fichte, genutzt wurde. Dr. Denny Ohnesorge, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V. (AGR), der Rohstoffgruppe der Holzindustrie wirft einen zweiten – kritischen – Blick auf die Ergebnisse der Kohlenstoffinventur.
Der Wald ist zu alt, um auf Klimaveränderungen reagieren zu können


Zum 1. Januar 2019 löst das neue Verpackungsgesetz die bisherige Verpackungsordnung ab. Das neue Recht verlangt umfassende Abstimmungen nicht nur zu LVP und Glas, sondern auch zur Mitentsorgung von PPK-Verpackungsabfällen. Die Ausschreibungsrunde 2018 für den LVP-Leistungszeitraum 2019 - 2021 hat bereits deutliche Auffassungsunterschiede zwischen den örE und den Systembetreibern erkennen lassen. Die Anfangs- und Übergangsphase läuft allerdings aus und nunmehr müssen sich alle mit den neuen Regelungen vertraut machen.
Rechtliche Entwicklungen - Abstimmungsvereinbarungen - Praktische Herausforderungen

Nach Vorlage neuer britischer Zollregelungen schätzt das Thünen-Institut die negativen Effekte geringer ein als bislang befürchtet
Viele Experten haben sich in den letzten drei Jahren mit den wirtschaftlichen Folgen eines Brexit befasst. Seit März 2019 ist klar: Ein No-Deal-Szenario, das aktuell sehr wahrscheinlich ist, wird sich nicht so gravierend auswirken wie bislang angenommen. Zu dieser Einschätzung kommen die Wissenschaftler des Braunschweiger Thünen-Instituts nach neuesten Berechnungen.
Harter Brexit: Das wären die Folgen für den deutschen Agrarmarkt

Moskau bekommt Schweizer Unterstützung im Kampf gegen die Müllberge
In Moskau entstehen vier Energy-from-Waste-Anlagen. Ein Konsortium bestehend aus dem Schweizer Cleantech-Unternehmen Hitachi Zosen Inova und dem russischen Technologieunternehmen ZiO-Podolsk hat vom Kunden, der russischen Betreibergesellschaft Alternative Generating Company, den Zuschlag für das Projekt erhalten. Die Anlagen verarbeiten den Abfall von rund 5 Mio. Einwohnern der russischen Hauptstadt und tragen so massgeblich zur Reduktion und zum Abbau der Abfalldeponien bei. Gleichzeitig liefern sie den Strom für rund 1.5 Mio. Einwohner.
Moskaus Kampf gegen Mülldeponien

Im Natur- und Forstschutz werden überwiegend Sachverhalte wie illegales Motocrossfahren oder illegales Zelten gemeldet
257 Meldungen erreichten das Umweltamt des Burgenlandkreises bis jetzt über "Umweltradar". Eingeführt wurde die mobile Seite vor gut einem Jahr, im Juni 2018. Bei einem Großteil der Hinweise, konkret sind es 154, ging es um illegal entsorgte Abfälle. Das macht einen Anteil von rund 60 Prozent der Gesamtmeldungen aus. "Diese Anzeigen stehen für das hohe Umweltbewusstsein unserer Bürger. Sie werfen aber auch ein Spiegelbild auf die Mitbürger, die ihre Abfälle rechtswidrig entsorgen. Das ist erkennbar nicht weniger geworden", so Dr. Ariane Körner, Leiterin des Umweltamtes. Der illegal entsorgte Abfall reicht vom abgestellten Trinkbecher über Elektronikgeräte bis hin zum Bauschutt. Weitere 53 Meldungen gab es zum Themenbereich Luft, 30 kamen aus dem Bereich Naturschutz. Betrachtet man die Verteilung der Umweltradar-Anzeigen im Kreisgebiet, wird deutlich, dass insbesondere für die Städte Naumburg und Zeitz eine Vielzahl von Meldungen einging.
Burgenlandkreis: Positive Bilanz nach einem Jahr "Umweltradar"

Verschuldung und Investitionen der Kommunen in Deutschland
Um das finanzielle Loch wieder zu füllen, haben zwischen 2012 und 2017 über die Hälfte aller Kommunen ihre Gewerbesteuer erhöht, gerade einmal ein Prozent der Kommunen hat sie gesenkt. Die versprochenen Mehreinnahmen blieben jedoch aus: Stattdessen investierten die Unternehmen weniger in den entsprechenden Kommunen, weshalb diese weitere Kassenkredite aufnahmen.
Kommunale Schulden: Gefangen im Teufelskreis

Der digitale Abfallassistent von Zentek ist im Juli in der Region zwischen Taunus und Main gestartet
Gewerbetreibende aus der Region zwischen Kleve und Köln, Aachen und Essen finden bereits seit vergangenem Herbst ganz einfach den passenden Entsorger für jede Aufgabe: In der Pilotregion, die weite Teile des nördlichen Rheinlands umfasst, vereinfacht Zenteks digitaler Abfallassistent seither das gesamte Prozedere rund um Recycling und Entsorgung. Nun können auch Kunden im Raum Frankfurt die Plattform nutzen. Egal, ob Altholz, oder Aktenvernichtung, Bau-, Gewerbe-, oder Speiseabfälle: Mit empto finden Unternehmen aus Handwerk, Gastronomie und vielen weiteren Branchen schnell, einfach und kostengünstig den passenden Entsorgungspartner.
empto jetzt auch im Raum Frankfurt

Wassertouristisches Nutzungskonzept - Verbände erklären ihren Rücktritt vom Runden Tisch
BUND Leipzig, NABU Leipzig, Ökolöwe sowie der Bürgerverein Pro Leipzig erklären ihren Rücktritt vom Runden Tisch zur Fortschreibung des Wassertouristischen Nutzungskonzepts (WTNK). Begründet wird der Rücktritt durch die fehlende Diskussion zur Gewässerentwicklung mit durchaus auch touristisch und sportlich relevanten Alternativen sowie einer fehlenden Folgenbetrachtung, die die Umsetzung des WTNK mit sich bringt.
Leipzig: Zu starke Konzentration auf Motorboote

Vögel kollidieren mit den Glasscheiben, was man mit einfachen Maßnahmen verhindern könnte
Die Glasscheiben an Wartehäuschen sollen die Menschen vor der Witterung schützen, doch den Vogelschutz hat man dabei vergessen. Denn diese Scheiben sind für die Tiere unsichtbar. Immer wieder findet der NABU Leipzig deshalb tödlich verunglückte Vögel an den Haltestellen der LVB. Vögel können die Glasflächen nicht rechtzeitig als Hindernis erkennen, sie nehmen nur die dahinterliegende Landschaft wahr und kollidieren in voller Fluggeschwindigkeit mit der Scheibe, oft mit tödlichem Ausgang. Die Wildvogelhilfe Leipzig betreut jedes Jahr viele Anflugopfer, nur wenige überleben diese Unfälle. Dieses Tierleid wäre vermeidbar! Deswegen bietet der NABU Leipzig Beratung an. Die Bemühungen, die Scheiben mit wenigen Vogelsilhouetten zu bekleben, bringen leider nichts. Die Silhouetten wirken nicht abschreckend und sie sind in großem Abstand angebracht – die transparenten Freiräume dazwischen sind für die Vögeln weiterhin eine unsichtbare Gefahr. Wenn die Verkehrsbetriebe nichts dagegen unternehmen, wird es immer wieder Todesopfer geben.
Unsichtbare Gefahr an Wartehäuschen

IW-Wohnungsbedarfsmodell: Ist der Wohnungsbau auf dem richtigen Weg?
Seit Ende des letzten Jahrzehnts haben die regionalen deutschen Wohnungsmärkte deutliche Veränderungen erfahren. Flächendeckend wirken die konjunkturellen und finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen positiv auf die Nachfrage nach Immobilien.
Deutschland muss mehr bauen

Verbraucherforschung ist EU-rechtlich die Grundvoraussetzung, um ein System durch den
notwendigen Notifizierungsprozess steuern zu können

Verbraucherbeteiligung zur Nährwertkennzeichnung gestartet 

3,8 Millionen Euro Förderung für den Wald
Niedersachsen verdreifacht Mittel für Waldschutzmaßnahmen

In Regensburg wird die Infrastruktur für Fahrräder ausgebaut und mit dem öffentlichen Nahverkehr vernetzt
Bundesumweltministerium fördert Radverkehr in Regensburg mit 1,1 Millionen Euro

Die österreichische Holzindustrie hat im ersten Quartal 2019 aufgrund der erhöhten Schadholzmengen
die Holzimporte bei sägefähigem Rundholz um rund 10 Prozent reduziert

Holzindustrie steigert Abnahme von Schadholz und senkt Holzimporte

Pernkopf: Wegkommen von der Wegwerfgesellschaft
„Reparaturbonus NÖ“ startet: „Reparieren statt wegwerfen“

Peter Liese: Mikroplastik ist ernsthaftes Problem aber ausreichende Übergangsfrist notwendig
Sportvereine leisten wichtigen Beitrag zur Gesundheit und Integration / Brief an Europäische Kommission

Diskussion über Mikroplastik in Kunstrasen

Stadtluftreiniger weiterhin Teil des städtischen Luftreinhalteplans
Dieselfahrverbote in Kiel vermeiden

Weitere 2.600 Impfungen gegen Polio
Hamm: Grandioser Endspurt für Aktion "Deckel gegen Polio"

Germersheim: Keine immissionsschutzrechtliche Genehmigungspflicht für Gefahrstofflager
Im bestehenden Gebäude soll die Lagerkapazität von 70 auf 1.900 Tonnen erweitert werden

Erweiterung des bestehenden Gefahrstofflagers im US-Depot Germersheim

Deponieplanung: Appenzell Ausserrhoden informierte Grundeigentümer und Gemeinden
In Appenzell Ausserrhoden mangelt es derzeit an verfügbarem Deponieraum

Die erste Käfergeneration fliegt aus - Regelmäßige Kontrollen der Nadelholzbestände notwendig
Keine Entwarnung beim Borkenkäfer

Vier Rehkitz-Rettungsdrohnen des Kantons und des Patentjägervereins sind ständig im Einsatz
Appenzell I.Rh.: Rehkitzrettung mit Drohnen übertrifft Erwartungen

Polizei geht gegen Müllsünder vor
Buchen: Polizei muss immer öfter wegen illegaler Müllentsorgung aktiv werden

Umfassendes Nachbessern des österreichischen Klimaplans
ANSCHOBER: Immer mehr Rückenwind für engagierten Klimaschutz

In beiden Flussgebieten bleibt die Lage sehr angespannt
Arbeitsgemeinschaft trifft Maßnahmen zur Niedrigwassersituation im Spree- und Schwarze Elstergebiet

Bei der Bauberatung konnten Schürfe bereits ausgewertet und das weitere Vorgehen beraten werden
Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: Ehemalige Deponie wird abgedeckt

Verdacht auf Lagerstättenwasseraustritt für Bohrung Em132 bestätigt
Weiterführende Untersuchungen laufen

Korrosion an Einpressbohrungen bei Emlichheim

In den vergangenen anderthalb Jahren haben die Hammer Bürger rund 230.000 Korken gesammelt,
was einem Volumen von fast 6 Kubikmetern entspricht

230.000 Korken für die Umwelt

Abschluss der Bauarbeiten im Rahmen der Brandheide-Sanierung
Castrop-Rauxel: Von der Alt-Deponie zum grünen Naherholungsgebiet


ARCHIV: Montag, 22. Juli 2019
Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.