EUROPATICKER aktuell
Mitwoch, 24. Juli 2019
EU plant kein Verbot von Kunstrasenplätzen

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RDF Industry Group fordert das Vereinigte Königreich und die Behörden auf, Maßnahmen zum Export von Abfällen zu ergreifen
Boris Johnson wurde von den Mitgliedern zum Vorsitzenden der britischen Tories gewählt und wird damit auch Premierminister von Großbritannien werden. In der Vergangenheit hat Boris Johnson sich immer wieder für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ohne Vertrag ausgesprochen, für einen sogenannten No-Deal-Brexit. Die RDF Industry Group hat unterdessen die britische Regierung und die EU aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, damit der RDF-Export nach Europa nach dem Brexit ungehindert fortgesetzt werden kann.
Harter Brexit mit Premier Johnson wahrscheinlicher

Neue App der Stadtreinigung hilft bei Müllvermeidung
Immer mehr Menschen möchten ihren Alltag nachhaltiger gestalten, klimafreundlicher konsumieren, auf unnötige Verpackungen und besonders auf überflüssiges Plastik verzichten. Dieser Trend hat einen Namen: Zero Waste. Eine neue App der Stadtreinigung Hamburg (SRH) hilft, dem Ziel einer abfallarmen Lebensführung ein wenig näher zu kommen. Und das ohne Verzicht auf Lebensqualität. Nutzerinnen und Nutzer, aber auch Einzelhandelsgeschäfte, können neue abfallarme Angebote direkt und kostenlos in der Zero-Waste-Map bekannt machen.
„ZERO WASTE MAP“ – Die neue App der Stadtreinigung Hamburg

Umweltverbände: Hamburger Hafen und der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven sollen enger miteinander kooperieren
Scheuer: Mehr Flexibilität und Sicherheit für Großschiffe

Heute beginnt, worauf Wirtschaft und Schifffahrt so lange warten mussten: Die Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe startet! Den Anfang machen die Nassbaggerarbeiten für die Begegnungsbox und die Verbreiterung der Fahrrinne in der Elbe – das Kernprojekt dieses Vorhabens. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat dafür nun den offiziellen Startschuss gegeben, der Baggerhub beginnt.
Hamburg: Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe beginnt

Auch im täglichen Umgang mit Trinkwasser gibt es ein erhebliches Sparpotenzial, ohne dass man hygienische Einschränkungen hinnehmen muss
Durch die anhaltende Wärme und Trockenheit führen die oberirdischen Gewässer in Bremen derzeit wenig Wasser. So liegt der Abfluss der Weser in Bremen bereits jetzt unter dem mittleren langjährigen Niedrigwasserabfluss. Die Grundwasserstände liegen aktuell noch im natürlichen jahreszeitlich bedingten Schwankungsbereich. Hält die Trockenperiode weiter an, kann dies allerdings zum Absinken der Grundwasserstände führen. Aus diesem Grund rät der Umweltsenator zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Ressource Wasser, insbesondere bei der Nutzung zur Bewässerung des eigenen Gartens, die auf ein absolut notwendiges Maß beschränkt werden sollte.
Bremer Umweltressort und swb raten zu sorgsamem Umgang mit Wasser

Maßnahme darf höchstens sechs Monate lang gelten
Ab sofort gilt für alle gewerblichen Fischer ein Fangverbot für Dorsch in weiten Teilen der Ostsee. Das hat die Europäische Kommission Dienstag (23.07.2019) beschlossen. Der Dorschbestand in der östlichen Ostsee schrumpft laut aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen dramatisch; ihm droht der Zusammenbruch. Das Verbot tritt sofort in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2019.
Bestand in Gefahr: Sofortiges Fangverbot für Dorsch in der Ostsee


Mehr als ein Dutzend Unternehmen aus der Abfall- und Recyclingwirtschaft haben über zwei Jahre lang ihre aktuellen Aktivitäten diskutiert und über zukünftige Lösungen nachgedacht. Drei Wertschöpfungsketten standen im Mittelpunkt:

- Getrennte Erfassung, Wiederverwendung und Verwertung von Alttextilien
- Getrennte Erfassung und Sortierung von Bauabfällen mit dem Ziel hochwertiger Verwertung möglichst im Hochbau
- Wiederverwertung bzw. Wiederverwendung von Batterien und Akkumulatoren sowie Elektroaltgeräte (EAG) mit Akkubetrieb

Nachhaltiges Handeln in der Abfallwirtschaftsbranche konzentriert sich auf die Verwertung gebrauchter Materialien zur Schonung natürlicher Ressourcen auf einem möglichst hohen Niveau.
Abfallwirtschaftsbranche konzentriert sich auf die Verwertung gebrauchter Materialien

Kunststoffabfälle: eine europäische Strategie zum Schutz unseres Planeten und unserer Bürger und zur Stärkung unserer Industrie
Die Europäische Kommission plant kein Verbot von Kunstrasenplätzen und arbeitet auch nicht an einem solchen Vorschlag. Entgegen anderslautenden Medienberichten prüft die Kommission derzeit, wie umweltschädliches Mikroplastik in unserer Umwelt verringert werden kann. Die Chemikalienagentur (ECHA) führt dazu aktuell eine öffentliche Konsultation durch, bei der jede Bürgerin und jeder Bürger noch bis 20. September 2019 eine Stellungnahme abgeben kann. Ziel der Konsultation ist es festzustellen, wie sich eine mögliche Beschränkung des Einsatzes von Mikroplastik-Granulat auswirken würde, zumal das Granulat unter anderem als Füllmaterial für Kunstrasen genutzt wird.
EU plant kein Verbot von Kunstrasenplätzen

Wälder beherbergen 80 Prozent der Artenvielfalt an Landlebewesen
Die Europäische Kommission verstärkt ihr Engagement zum Schutz der Wälder weltweit und hat dafür Dienstag (23.07.2019) eine umfassende Strategie beschlossen. Durch nachhaltigeren Konsum innerhalb der EU, gezielte internationale Zusammenarbeit, bessere Informationen und eine Neuausrichtung von Finanzmitteln will sie die Gesundheit der bestehenden Wälder schützen und die Dichte der Flächen erhöhen, die von nachhaltigen Wäldern mit großer biologischer Vielfalt bewachsen sind.
EU-Kommission verstärkt Engagement für Aufforstung und Schutz der Wälder weltweit

Nicht nur der Straßenverkehr, auch Schiffe tragen zur Luftbelastung durch Dieselruß und Stickstoffdioxid bei
Der Dienstag (23.07.2019) vom Berliner Senat beschlossene Luftreinhalteplan ist eine angemessene Reaktion auf das Verwaltungsgerichtsurteil, das dem Land weiterführende Maßnahmen zur Absenkung der Stickoxydgrenzwerte auferlegt hat. Mit diesem ausgewogenen Maßnahmenkonzept können die Grenzwerte bald überall in Berlin eingehalten werden, auch ohne flächenhafte Fahrverbote. Der Luftreinhalteplan ist das Ergebnis eines intensiven Erarbeitungs- und Beteiligungsprozesses auf der Basis des Urteils des Berliner Verwaltungsgerichts vom Herbst 2018. Er enthält sowohl eine Reihe von Maßnahmen zur Emissionsminderung öffentlicher Fuhrparks als auch Anforderungen und Anreize für private Fahrzeugnutzer.
Senat beschließt neuen Luftreinhalteplan für Berlin

Biokunststoffe lösen die großen Versprechen an Umweltverträglichkeit noch nicht ein, könnten auf längere Sicht für Landwirte aber zu einem zusätzlichen Absatzmarkt heranreifen
Ein Problem: der Begriff Bioplastik ist nicht definiert. „Es kann heißen, dass er biologisch abbaubar ist. Oder auch einfach, dass er aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurde“, so Sven Sängerurlaub vom Fraunhofer-Institut in Freising. Doch: „Kunststoffe aus Pflanzen sind nicht automatisch leichter abbaubar als solche aus Erdöl. Sogenannte Bio-PE und Bio-PET verrotten genauso schlecht wie ihre Pendants auf Erdölbasis“, berichtet Dr. Neus Escobar, Forscherin der Universität Bonn, die die Auswirkungen von Bioplastik auf die Umwelt analysiert.
agrarheute: Bioplastik klingt besser, als es ist

Strikte Mülltrennung bei Lithium-Batterien erforderlich
DEKRA warnt vor Brandgefahren durch unsachgemäß entsorgte Lithium-Batterien. Schätzungsweise wöchentlich kommt es aus diesem Grund in Recycling-Unternehmen zu Bränden, beobachten DEKRA Experten. Einzige Lösung: strikte Mülltrennung durch die Verbraucher sowie wirksame Kontrollen.
Zeitbomben im Recyclinghof

Unterschiedliche Rückstandssituation bei Pflanzenschutzmitteln – Tiefkühlbeeren stärker belastet
Ob frische Erdbeeren, tiefgekühlte Himbeeren in sommerlichen Getränken oder Mischungen verschiedener Beeren auf Kuchen und Desserts – gerade im Sommer wird Beerenobst besonders häufig verzehrt. Beeren schmecken nicht nur lecker, in ihnen stecken auch viele Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Beerenobst kann aber auch Träger von Krankheitserregern sein sowie Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthalten, wie Ergebnisse aus verschiedenen Untersuchungsprogrammen der Lebensmittelüberwachung zeigen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) empfiehlt, frisches Obst stets gründlich zu waschen und Tiefkühlware vor dem Verzehr zu erhitzen. 
Lebensmittel im Blickpunkt: Beerenobst kann auch Träger von Krankheitserregern sein

Plattform Erneuerbare Energien fordert gemeinsame Ausbauoffensive der südlichen Bundesländer
Kretschmann und Söder sollen Initiative für Erneuerbare ergreifen

Meyer-Gluche: Saarland soll sich in Berlin für eine Förderung einsetzen
Grubengas-Verwertung fortführen, Pumpspeicherkraftwerk realisieren

IG Windkraft und Kleinwasserkraft Österreich hoffen auf eine klare Entscheidung
von Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek für mehr Ökostromkraftwerke 

84 MW mehr Windkraft und Kleinwasserkraftwerke heuer möglich

Faszinierende Einblicke in die Welt der Geowissenschaften: Ministerialdirektor und
Regierungspräsidentin schalten Internetportal für Baden-Württemberg frei

„LGRBwissen“ Zugang zu aktuellen Daten, Karten und Informationen aus den Geowissenschaften

Solaranlagen auf den Dächern von Wohnhäusern produzieren oft genau dann Energie,
wenn die Bewohner sie nicht nutzen können

Ist Einsatz stationärer Batterien für die Verbraucher wirtschaftlich sinnvoll?

Umweltverbände: Gründe für einen Stopp der Elbvertiefung gibt es neben
explodierenden Kosten reichlich

Offizieller Start der Elbvertiefung

Bambusbecher, Waschnüsse und -kastanien: Vermeintlich ökologische Produkte taugen nichts
Bambusbecher im Test - Hohe Mengen an Schadstoffen

Erste Ökobilanz nach den neuen Vorgaben des Umweltbundesamtes 
Getränkekarton mit klarem Vorteil beim Klimaschutz 

Studie bestätigt ökologische Vorteilhaftigkeit des Getränkekartons

Forscher nannten ihre Methode COMPetition Enabled Imaging Technique with Super-Resolution oder COMPEITS
Neue Bildgebungsmethode unterstützt die Dekontamination von Wasser

In Mittelböhmen werden Hunderte von Dürreprojekten durchgeführt, die vom Staat und der EU finanziert werden
In den letzten 100 Jahren wurde eine Million Hektar Feuchtgebiete trockengelegt

Begünstigt werden Algenmassenentwicklungen durch die Wiederfreisetzung von Nährstoffen – insbesondere Phosphor
Starke Blaualgen-Blüte in der zentralen Ostsee

Klima- und Energiefonds forciert Vorreiterrolle Österreichs bei Grünem Wasserstoff
F&E: Multitalent Wasserstoff

In Mecklenburg-Vorpommern startet in den kommenden Wochen ein Verbundprojekt zu
„Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration“

MV forscht an Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration

ERZ ist künftig mit vierzig weiteren Elektro-Fahrzeugen im Einsatz
Zürich: Weniger Treibhausgase dank E-Lieferwagen

Minister Brabec in Südböhmen: Wir geben Wasser an Gemeinden und Land zurück
Tschechien: Gemeinden haben in den letzten Jahren unter Trinkwassermangel gelitten

BEE begrüßt die Aufhebung des Mischpreisverfahrens am Regelenergiemarkt durch das OLG Düsseldorf
BEE: Branche will mehr Verantwortung in der Energieversorgung übernehmen


ARCHIV: Dienstag, 23. Juli 2019

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.