EUROPATICKER aktuell
Freitag, 02. August 2019

Feuerwerk-Industrie zweifelt Zahlen der Umwelthilfe an

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Französischer Umweltkonzern verzeichnete im ersten Halbjahr erneut ein solides Umsatzwachstum mit einer Beschleunigung im zweiten Quartal
Antoine Frérot, Chairman und CEO von Veolia, erklärte: Die Aktivitäten und Ergebnisse des ersten Halbjahres 2019 entsprechen voll und ganz unserem nachhaltigen und profitablen Wachstumskurs. Veolia hat in all seinen Regionen ein starkes Umsatzwachstum erzielt, ein Beweis für die Relevanz und Kohärenz unserer Entscheidungen und für unsere Fähigkeit, die besten Chancen für profitables Wachstum zu nutzen. Das wirtschaftliche Momentum ist sehr solide geblieben. Das Wachstum in unseren neuen Geschäftsbereichen war sehr stark, insbesondere im Bereich gefährlicher Abfälle (plus 13%) und Kunststoffrecycling (plus 30%).
Veolia meldet starkes Umsatzwachstum für seine Entsorgungsaktivitäten

Lachgas (N2O) ist als Treibhausgas etwa 300-mal so wirksam wie Kohlendioxid (CO2)
Neben dem Ausstoß von CO2 und Methan sind Lachgasemissionen eine der wichtigsten Ursachen für den Klimawandel und tragen aktuell etwa sechs Prozent zur Erderwärmung bei. Verantwortlich dafür ist vor allem der übermäßige Einsatz von Stickstoffdüngern in der Landwirtschaft. Nur etwa 40 Prozent des heute weltweit mittels Kunstdünger in die Natur eingebrachten Stickstoffs wird tatsächlich von Nutzpflanzen aufgenommen.
Klimaschädliches Lachgas – mögliche Lösungen für Landwirtschaft und Politik

Kommission fordert Irland, Estland, Ungarn und Malta zur Verbesserung innerstaatlicher Vorschriften auf
Die Kommission fordert Estland, Ungarn und Malta nachdrücklich auf, ihre innerstaatlichen Rechtsvorschriften mit dem neuen EU-Recht zur Umweltverträglichkeitsprüfung (Richtlinie über die Umweltverträglichkeitsprüfung, Richtlinie 2011/92/EU) in Einklang zu bringen. Die Richtlinie gewährleistet, dass die Umweltauswirkungen öffentlicher und privater Projekte vor Erteilung einer Genehmigung geprüft werden. EU Mitgliedstaaten haben das neue EU-Recht im April 2014 aktualisiert, indem sie den Verwaltungsaufwand verringert und das Umweltschutzniveau verbessert und gleichzeitig die Entscheidungen über öffentliche und private Investitionen fundierter, besser vorhersehbar und nachhaltiger gemacht haben.
Mitgliedsstaaten unterlaufen Bestimmungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung

47 Jugendliche beginnen ihre Ausbildung beim traditionellen Azubitag
Beim traditionellen Azubitag begrüßte die Nehlsen-Gruppe am 1. August insgesamt 47 Berufseinsteiger im Alter zwischen 17 und 29 Jahren. 34 von ihnen starten an den Bremer Standorten in ihre Ausbildung. Das Traditionsunternehmen bildet sowohl in gewerblichen als auch kaufmännischen Berufen aus, beispielsweise zum Berufskraftfahrer, zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, zum Chemielaborant oder Kaufmann für Büromanagement sowie in dualen Ausbildungsgängen mit Studium.
Bremen: Start ins Ausbildungsjahr bei Nehlsen

Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) hofft auf einen fairen Dialog: 5.000 Tonnen Feinstaub? „Das ist utopisch“
Die Deutsche Umwelthilfe hat ein Thema aufgegriffen, dass seit Jahren höchst kontrovers diskutiert wird. Es geht um das böllern zum Jahreswechsel. Jetzt tritt der Branchenverband der pyrotechnischen Industrie (VPI) den Argumenten der Umweltschützer entschieden entgegen. Die angegebenen Mengen freigesetztem Feinstaub seien "utopisch", heißt es in einer Stellungnahme des Verbandes zur Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe vom 29.07.2019 zur Einschränkung von Silvesterfeuerwerken in Innenstädten. Der VPI ist das Sprachorgan für 21 Mitgliedsunternehmen aus Deutschland. Der VPI betreut Hersteller von Silvester-, Groß- und Bühnenfeuerwerken sowie Hersteller von pyrotechnischer Munition. Diese sind im gesamten Bundesgebiet ansässig. Die Deutsche Umwelthilfe hat ihren Bekanntheitsgrad in den vergangenen Jahren durch den "Dieselskandal" und durch Klagen gegen unvollkommende Luftreinhaltungspläne in einer Reihe deutscher Kommunen wesentlich erhöhen können.
Feuerwerk-Industrie zweifelt Zahlen der Umwelthilfe an

11. Würzburger Verpackungsforum

Mit der Stiftung „Zentrale Stelle Verpackungsregister“ sollen die Transparenz und Kontrolle bei Einsatz und Entsorgung von Verpackungen verbessert und gerechter werden. Darüber hinaus soll die Recyclingfähigkeit der Verpackungen erhöht werden, indem ökologische Aspekte bei der Berechnung der Lizenzentgelte berücksichtigt werden.
9 Monate Verpackungsgesetz – Erfahrungen und Konsequenzen

Materialdaten schneller, sicherer und besser zugänglich machen: Forschungswissen in Datenplattform
Wie werden wir in Zukunft Forschung betreiben und Produkte entwickeln? Wie werden wir gewonnene Erkenntnisse Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellen, die sich vielleicht auf der anderen Seite der Welt befinden? Den Weg zu einer digitalen Infrastruktur für materialwissenschaftliche Forschungsdaten soll das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Verbundprojekt »Innovations-Plattform MaterialDigital« ebnen. Ziel dabei ist, einen virtuellen Materialdatenraum aufzubauen und so den Umgang mit Werkstoffdaten zu systematisieren. Die beteiligten Forschungseinrichtungen haben nun ihre Arbeit aufgenommen.
Weg zu einer digitalen Infrastruktur für materialwissenschaftliche Forschungsdaten gesucht

Kommission fordert von Rumänien Sicherstellung, dass alle industriellen Anlagen über entsprechende Genehmigungen verfügen
Die Kommission hat beschlossen, ein ergänzendes Aufforderungsschreiben an Rumänien zu richten, in dem sie die rumänischen Behörden dazu auffordert, die Umsetzung der EU-Vorschriften über Genehmigungen für gemäß der Richtlinie über Industrieemissionen (Richtlinie 2010/75/EU) tätigen Anlagen zu verbessern. Die Richtlinie regelt die Emissionen von Schwefeldioxid, Stickstoffoxiden und Staub in die Luft und soll zur Verringerung dieser Emissionen und der von solchen Emissionen ausgehenden Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt beitragen.
Rumänische Behörden schummeln bei den Emissionsgrenzwerten

2018 entsorgte der ZKE rund 442 Tonnen illegaler Abfälle von öffentlichen Flächen und entfernte rund 455 Tonnen wilden Müll von Containerstandorten
Im ersten Halbjahr 2019 haben Mitarbeiter insgesamt 562 Bußgeldverfahren gegen illegale Müllverursacher eingeleitet. Die verhängten Bußgelder betragen bis zu 500 Euro für das Ablagern großer Sperrmüllteile auf öffentlichen Flächen. Außerdem haben Mitarbeiter Bürgerinnen und Bürger 310 Mal angesprochen und über richtige Mülltrennung und -entsorgung informiert.
Umweltstreife des ZKE zieht positive Bilanz im Kampf gegen wilden Müll

Entscheidung, das Kraftwerk zu schließen, entspricht der RWE-Strategie, zur globalen Reduktion von CO2 beizutragen
RWE hat beschlossen, das Steinkohlekraftwerk Aberthaw B (1.560 Megawatt Leistung) in Wales zu schließen.Das Kraftwerk Aberthaw ist ein Kohlekraftwerk in Vale of Glamorgan, Wales, Vereinigtes Königreich. Die Stadt Barry liegt ungefähr 5 km östlich des Kraftwerks. Die bestehenden Verpflichtungen des Kraftwerks aus dem britischen Kapazitätsmarkt für 2019/2020 und 2020/2021 werden auf Dritte übertragen. Ein kleinerer Teil geht auf andere Einheiten der RWE-Kraftwerksflotte über. Die durch den Kapazitätsmarkt garantierte verfügbare Leistung für Großbritannien bleibt so unverändert. Die britische Regierung gab 2018 bekannt, dass die letzten acht Kohlekraftwerke im Vereinigten Königreich, die sich derzeit noch in Betrieb befinden, bis 2025 stillgelegt werden sollen
RWE schließt Steinkohlekraftwerk in Aberthaw

NABU rät: Ruhe bewahren und Nester bis zum Herbst möglichst dulden
Umgang mit Wespen und Hornissen: Kein Grund zur Panik

Bundesweiter Waldgipfel mit Weichenstellungen für Wald und Holzverwendung dringend notwendig
Forstministertreffen unionsgeführter Länder in Sachsen

Drei Schleppnetzschiffe flohen über die Grenze in kongolesische Gewässer
Sea Shepherd unterstützt Gabun bei Festsetzung von illegalem Schleppnetzschiff

Testanlage am ZSW erfolgreich in Betrieb gegangen
Phosphor während der Klärschlammverbrennung zurückgewinnen

BMZ-Projekt unterstützt Entwicklungsländer beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft
Landbell Group tritt Abfall-Allianz „PREVENT“ bei

Eine von der NASA finanzierte Studie zielt darauf ab, die Luftverschmutzung vor unseren Augen zu erfassen
Satelliten haben das Wissen der Welt über Luftverschmutzung erheblich verbessert

WSI-Tarifarchiv zieht Zwischenbilanz
Tariflöhne steigen 2019 durchschnittlich um 3,2 Prozent

WIFO-Wirtschaftsbarometer Sommer 2019 – Landwirtschaft
Südtirols Wein- und Milchwirtschaft blicken zuversichtlich auf das Jahr 2019

Terminal wird Gas für das nationale kroatische Leitungsnetz liefern, das mit Slowenien, Italien und Ungarn sowie
über nicht der EU angehörende Länder wie Serbien und Montenegro mit anderen EU-Mitgliedstaaten verbunden ist

Kommission genehmigt öffentliche Unterstützung für kroatisches Flüssiggas-Terminal auf der Insel Krk

Henkel teilt Software-Tool zur Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen
dm-drogerie markt führte das Tool als Standard für seine Lieferanten ein

EasyD4R leistet Beitrag zu einer Kreislaufwirtschaft

Bis einschließlich 2015 in 35 Gebieten die Luftqualität bei PM10-Partikel-Konzentrationen überschritten
Luftqualität: Kommission ermahnt Polen, einem Urteil des Gerichtshofs nachzukommen

Die vom Senat gestellten Anforderungen an Luftreinhaltepläne werden auch für die derzeit noch anhängigen weiteren
13 Verfahren zu Luftreinhalteplänen in anderen Städten in Nordrhein-Westfalen Bedeutung haben

OVG: Luftreinhalteplan für die Stadt Aachen muss überarbeitet werden


ARCHIV: Donnerstag, 01. August 2019

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF besteht Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG..
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.