EUROPATICKER aktuell
Mittwoch, 07. August 2019
Umwelthilfe will Ministerpräsidenten Kretschmann in den Knast bringen 

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Räumung der Freilagerfläche hat neben der Gefährdung von rund 180 Arbeitsplätzen auch zur Folge,
dass die Wahrnehmung des Sicherungsauftrags verzögert werden kann
Die Grube Teutschenthal hat nach einem Gerichtsurteil ihr umstrittenes Freilager geräumt. Jahrelang hatte es Streit um die Lagerung der Industrieabfälle und Aschen aus Müllverbrennungsanlagen gegeben. Der Betreiber war bereits vor 15 Jahren aufgefordert worden, eine Lagerhalle zu bauen. Auf dem Gelände der Grube Teutschenthal im Saalekreis ist das Lager für Industrieabfälle unter freiem Himmel beräumt worden. Das Landesamt für Geologie und Bergwesen hat die Räumung am Dienstag vor Ort kontrolliert. Unterdessen reklamiert die AfD den Erfolg zur Durchsetzung der Räumung des Freilager der Grube Teutschenthal für sich.
Lager für Industrieabfälle in Teutschenthal geräumt

Geografischer Fokus der Sammlung liegt auf der Schweiz, Deutschland und Österreich,
Die TEXAID-Gruppe umfasst die TEXAID Textilverwertungs-AG, mit Hauptsitz in Schattdorf, Kanton Uri, sowie deren Tochtergesellschaften. Der geografische Fokus der Sammlung liegt auf der Schweiz, Deutschland und Österreich, wo TEXAID jeweils ein flächendeckendes Netz von Alttextilsammelcontainern bereitstellt und bewirtschaftet. Darüber hinaus betreibt TEXAID eine lokale Sammlung in Südspanien. Sortierbetriebe unterhält TEXAID in der Schweiz, Deutschland, Bulgarien, Ungarn und Marokko. Neben der klassischen Textilsammlung bietet TEXAID verschiedene Dienstleistungen für den internationalen Modeeinzelhandel an. Diese umfassen u.a. die Verwertung und Vermarktung von Restanten und Rückläufern (Pre-Consumer) sowie die Konzeption und den Betrieb von Take-back-Systemen (Post-Consumer). Weiter betreibt TEXAID in Deutschland eine Ladenkette für Secondhand-Kleidung mit 49 Filialen unter dem Namen ReSales sowie diverse Online-Shops für den Vertrieb gebrauchter Bekleidungsstücke.
Textilverwerter TEXAID veröffentlicht erstmals ihren Geschäftsbericht

Neun von zehn Stallbauten werden besonders tiergerecht ausgeführt
Die Tiroler Landwirtschaft hat im vergangenen Jahr stark in besonders tiergerechte Ställe investiert. Das zeigt die Bilanz des Landeskulturfonds für das Jahr 2018. Neun von zehn neuen Ställen wurden als Laufstall ausgeführt. Vor zehn Jahren betrug der Anteil noch 50 Prozent. Der Landeskulturfonds hat letztes Jahr den Bau von 79 tiergerechten Ställen für Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine oder Hühner mit zinsgünstigen Krediten unterstützt.
Tirols BäuerInnen investieren in Tierwohl

Erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung abgeschlossen
Mit den nun vorliegenden Ergebnissen sollen lärmmindernde Maßnahmen erhoben werden. Bei Bundesautobahnen werden von den Bürgern Lärmschutzwände, lärmarme Fahrbahnbeläge und Geschwindigkeitsreduzierungen als lärmmindernde Maßnahme bevorzugt. Bei Bundes- und Staatsstraßen werden Geschwindigkeitsreduzierungen, Geschwindigkeitskontrollen und Lärmschutzwände favorisiert.
Bayernweite Aktionsplanung zum Schutz vor Lärm


Die Landesfachtagung NRW findet in diesem Jahr am 24. und 25. September 2019 in Duisburg statt. Das Thema lautet "Kommunalwirtschaft Kreislaufwirtschaft Klimaschutz". An beiden Tagen sieht die Tagesordnung wieder interessante Fachbeiträge vor, aber auch über Praxiserfahrungen wird berichtet. So wird z. B. über den praktischen Umgang der neuen Sammelgruppen des Elektroaltgerätegesetzes informiert. Wir erfahren wie im kommunalen Fuhrpark alternative Antriebsverfahren eingesetzt werden können und was es neues zur Abfallvermeidung und- wiederverwendung zu berichten gibt.
Landesfachtagung Nordrhein-Westfalen des VKU e.V. Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS

Althusmann: Konstruktiver Austausch zwischen niedersächsischen Unternehmen des Agrar- und Lebensmittelsektors mit der Bundesregierung
Niedersachsen ist deutschlandweit durch Hightech und digitale Methoden bei der Produktion hochwertiger, sicherer Lebensmittel führend. Die Ernährungswirtschaft ist der zweitwichtigste Wirtschaftszweig des Landes und hat somit eine herausragende Bedeutung für die wirtschaftliche Struktur und den Arbeitsmarkt. 2017 waren in Niedersachsen im sogenannten „Cluster Agribusiness" rund 392.000 Menschen beschäftigt. Dieses Cluster umfasst eine eng verflochtene Wertschöpfungskette: Sie reicht von den der Landwirtschaft vorgelagerten Bereichen, über die Land- und der Ernährungswirtschaft mit den industriellen Lebensmittelherstellern bis hin zum Agri-Handel. Zahlreiche mittelständische Unternehmen sind Teil dieses Clusters.
Runder Tisch zu Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der niedersächsischen Ernährungswirtschaft

Kriterien für die Modulation der Gebühren müssen auf EU-Ebene harmonisieren
Durch eine Neufassung ihrer Abfallgesetzgebung im Jahr 2018 fördert die EU die Idee, dass die finanziellen Beiträge (oder Gebühren), die die Hersteller an Organisationen zahlen, die das Prinzip der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) umsetzen, öko-moduliert werden sollten. Mit anderen Worten, die für die Entsorgung von Elektronikschrott gezahlten Gebühren sollten so angepasst werden, dass die Hersteller für ihre Bemühungen bei der Gestaltung ihrer Produkte belohnt werden, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern (Bonus) oder Anreize für die Vermarktung weniger umweltfreundlicher Produkte (Malus) zu schaffen. Die Öko-Modulation von Gebühren wird als Instrument zur Verwirklichung der Kreislaufwirtschaft angesehen.
Branchenverbände fordern Vorsicht bei der Modulation der Gebühren für den elektronischen Sektor

Die Jahresgrundgebühr beinhaltet ab 2020 nur noch 13 Leerungen, also halb so viele wie bisher
Am 1. Januar 2020 führt der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) zur Abfuhr von Restabfall ein Identsystem ein. In Trier und im Kreis Trier-Saarburg erhielten dafür rund 92.000 Restabfallbehälter einen Transponder (Chip). Doch eine Frage blieb noch offen: Wie sind die Kosten des neuen Systems? Steigen die Gebühren? Der A.R.T. erläutert sein Konzept.
Stadt Trier: Anreize zur Müllreduzierung

Verein hatte die Landesregierung aufgefordert, zu erklären, ob man die durch die Gerichte mehrfach
geforderten Änderungen des Luftreinhalteplans vornehmen werde

Im Klageverfahren für die Saubere Luft in Stuttgart hat die DUH einen weiteren Antrag auf Vollstreckung beim Verwaltungsgericht Stuttgart gestellt – Nachdem sich die Landesregierung trotz mehrmals von Gerichten angedrohten bzw. festgesetzten Zwangsgeldern weiterhin weigert, ein höchstrichterliches Urteil zur Sicherstellung der Sauberen Luft umzusetzen, beantragt die DUH nun die Beugehaft gegen Ministerpräsident Kretschmann sowie Vizeministerpräsident Strobl. Damit will der Verein offensichtlich eine Entscheidung zur Frage der Beugehaft gegen Regierungsmitglidern des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) nicht mehr abwarten.
Umwelthilfe will Ministerpräsidenten Kretschmann in den Knast bringen 

GRÜNE fordern von Staatsregierung und MIBRAG Sicherheit für die Menschen in bedrohten Dörfern
Anlässlich des Klimacamps im Leipziger Land (3. bis zum 12. August in Pödelwitz) fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag Sicherheit für die Menschen in bedrohten Dörfern. Etwa 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Klimacamps setzen in friedlicher und gewaltloser Atmosphäre ein kraftvolles Zeichen für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit, aber auch ganz klar für die Solidarität mit dem bedrohten Pödelwitz. Dr. Gerd Lippold, klima- und energiepolitische Sprecher der Fraktion, appelliert an Sachsens Staatsregierung und das Bergbauunternehmen MIBRAG: "Beenden Sie umgehend die noch immer bestehende Bedrohung des 700-jährigen Dorfes Pödelwitz, die von den durch nichts zu rechtfertigenden Planungen für eine Tagebauerweiterung ausgeht! Nehmen Sie die Tatsachen des Jahres 2019 zur Kenntnis! Die MIBRAG und das Oberbergamt müssen sich endlich mit Planungen zur Verkleinerung bereits genehmigter Abbaufelder beschäftigen."
Sachsen: Zweites Klimacamp in Pödelwitz

Verkehrsminister Webel: Endlich freie Bahn bis zur Ostsee
Trotz positiven Maßnahmen hält der BUND an seiner grundsätzlich ablehnenden Haltung zur A 14 fest

Das Land Sachsen-Anhalt und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) haben sich auf einen abschließenden Gesamtvergleich für alle noch zu bauenden Abschnitte der A 14-Nordverlängerung geeinigt. Die künftige A14 Magdeburg-Wittenberge-Schwerin verläuft auf einer Gesamtlänge von 155 Kilometer durch Sachsen-Anhalt (97 km), Brandenburg (32 km) und Mecklenburg-Vorpommern (26 km). Sie schließt eine Lücke im Autobahnnetz, weshalb dem Projekt auch eine große regionalpolitische Bedeutung beigemessen wird. Für die Realisierung des Neubauvorhabens sind insgesamt rund 1,25 Milliarden Euro veranschlagt.
Land und BUND erzielen Einigung zum Weiterbau der A 14-Nordverlängerung in Sachsen-Anhalt

In der Schweiz stehen Moore seit 1987 unter Schutz, und es darf kein Torf mehr abgebaut werden
Der Abbau von Torf schadet dem Klima und der Artenvielfalt. In der Schweiz sind die Moore geschützt und es darf kein Torf mehr abgebaut werden. Es werden aber jährlich bis zu 524‘000 m3 Torf importiert. Um den Einsatz von Torf in der Schweiz zu vermindern, haben Vertreter des produzierenden Gartenbaus, des Gartenhandels und der Erdenhersteller eine Absichtserklärung unterschrieben. Sie verpflichten sich freiwillig, bis 2030 den Torfanteil in der Produktion von Pflanzen auf 5 Prozent zu vermindern.
Torf-Ausstieg: Unternehmen und Verbände verpflichten sich zu weiteren Massnahmen

NaturFreunde Deutschlands: Wir brauchen eine starke Friedensbewegung gegen die neue atomare Hochrüstung
INF-Vertrag: Die Weltmächte spielen Russisch Roulette

Austritt von Lagerstättenwasser bei einer Einpressbohrung im Landkreis Grafschaft Bentheim Emlichheim
Unternehmen liefern Daten fristgerecht

GRÜNE: Ministerium bestätigt Gefahr für Grundwasser in Emlichheim

Klimawandel und seine Folgen sind bereits sichtbar und spürbar
Geothermal gekühltes Rechenzentrum in Fulda trägt zum Klimaschutz bei

Odenwaldkreis verfügt nach Antrag des Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI)
Windrad-Abschaltung im Felgenwald

Windanlagen im Felgenwald laufen trotz Verbot weiter

Kommission stellt 20 Städten Finanzmittel für innovative Projekte zur Verfügung 
EU fördert in den Bereichen Sicherheit, Digitalisierung, Umwelt und Inklusion

Immer mehr Handelshemmnisse, der Brexit oder Sanktionen erhöhen die Unsicherheiten für hiesige Betriebe
EMI: Industrieproduktion im Juli dramatisch eingebrochen

Lobbyverband: Die Zeit der Ankündigungen und Konzepte ist vorbei
Ohne sofortigen Zubau Erneuerbarer Energien kein Kohleausstieg

Plattform Erneuerbare Energien BW: Klimaschutz braucht konkrete Maßnahmen und schnelles Handeln

Bericht aus dem Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel 2018
Listerien im Tiefkühlgemüse und Melamin in Bambusgeschirr

Borger: Wald nicht mehr vorrangig ökonomisch betrachten
Daseinsvorsorge und Gemeinwohl stärker in den Vordergrund

Grüne fordern Neuorganisation der Zuständigkeit für die Betreuung des saarländischen Staatswaldes

Neue Studien weisen Ausseerland als Hot Spot gefährdeter Arten aus
Erfreuliche Nachweise von geschützten Krebsen, Insekten und Amphibien – Erstfunde von Pilzen, Flechten, Moosen

In der Waldoase: Bundesforste entdecken Hot Spot der Artenvielfalt

Eisenbahnunternehmen aus Baden-Württemberg arbeiten auf Initiative des Landes zusammen für mehr Lokführer
Bundesweite Premiere: Qualifizierungen von Flüchtlingen zu Lokführern starten im Herbst

SPD: Wer die Werte unserer offenen Gesellschaft nicht teilt, demgegenüber gilt eine Null-Toleranz-Politik
Kassel: Grüne sehen flächendeckende Videoüberwachung kritisch

Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit der WM-Vergabe 2006
Verfahren Beckenbauer aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt

Schweiz: Anklageerhebung gegen Verantwortliche des Deutschen Fussball-Bundes (DFB)

ELER-Projekt des Monats August: Leinen los in der neuen Marina an der Oberhavel-Wasserstraße!
Einer der wohl schönsten Wasserwege Deutschlands

Gefahrenabwehr bereitet sich und andere auf Extremlagen vor
Kreis Groß-Gerau: Gegen Unwetter gewappnet


ARCHIV: Dienstag, 06. August 2019

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF besteht Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG..
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.