EUROPATICKER aktuell
Montag, 12. August 2019

Stierkampf auf Mallorca wird wieder blutiger

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Das Bundeskartellamt hat den Erwerb sämtlicher Anteile an der ETH durch Remex freigegeben
Einem Bericht eines Wirtschaftsmagazins zufolge soll das Bundeskartellam die Übernahme der Hamburger ETH Umwelttechnik GmbH durch die zur Remondis-Gruppe gehördende Remex freigegeben haben. Die ETH Umwelttechnik gehört zur ETH-OAM-Gruppe. ETH betreibt fünf Standorte in und um Hamburg und ist auf die Entsorgung mineralischer Abfälle sowie von organischen und organisch-mineralischen Abfällen spezialisiert. Beschäftigt werden derzeit 29 Mitarbeiter, die 2017 einen Umsatz von 15,3 Millionen Euro erwirtschafteten.
REMEX Mineralstoff GmbH wird Hamburger ETH Umwelttechnik übernehmen

Testbohrungen zur Vorbereitung der 3D-Seismik im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen
Im Rahmen der 3D-Seismik sind in den bewaldeten Bereichen des Messgebietes kurze Bohrungen erforderlich. In den Bohrungen werden kleine Sprengungen erzeugt, um seismische Wellen auszusenden. Mit Hilfe von 12 Bohrungen soll die Bohrausrüstung sowie der Bohrfortschritt bei unterschiedlichen Untergründen getestet werden. Die Schachtanlage Asse II liegt bei Remlingen im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen. Das Bergwerk ist eines von ehemals drei Anlagen, die auf dem Asse-Höhenzug zur Salzgewinnung errichtet wurden. Von 1967 bis 1978 wurden im Auftrag des Bundes rund 47.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle eingelagert. Seit 2009 wird das Bergwerk nach Atom- und Bergrecht betrieben. Der gesetzliche Auftrag lautet, die Anlage unverzüglich stillzulegen. Dies soll nach Rückholung der radioaktiven Abfälle erfolgen.
Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Asse werden vorbereitet

Der größte Teil des Stroms in der Tschechischen Republik wurde im vergangenen Jahr in
Braunkohlekraftwerken erzeugt, was 43% entspricht
Die Regierung stimmte der Einrichtung einer Kohlekommission zu. Dies basiert auf dem gemeinsamen Material des Ministeriums für Industrie und Handel und des Umweltministeriums. Die Kommission wird neunzehn Mitglieder haben, Vertreter von Schlüsselgruppen, die etwas mit Kohle und dem künftigen Energiemix der Tschechischen Republik zu tun haben. Das Hauptziel der Arbeit des neuen Regierungsbeirats wird es sein, den zukünftigen Bedarf an Braunkohle zu bewerten und weitere Schritte vorzuschlagen. Damit sollen Expertenempfehlungen erarbeitet werden, wie die Tschechische Republik an eine Zeit angepasst werden kann, in der der Verbrauch von Energie aus fossilen Brennstoffen abnimmt und zunehmend und schnell auf emissionsfreie Quellen umgestellt wird. Die Ergebnisse der Arbeit der Kommission sollten der Regierung bis Ende 2020 zur Verfügung stehen.
Tschechiens Kohlekommission wird sich mit dem Rückgang des Bergbaus befassen

Pilotgemeinden Rosenberg, Hardheim und Buchen: Jeder Kunde erhält eine schwarze Restmülltonne
Die KWiN möchte sich auf diesem Weg nochmals bei den Bürgerinnen und Bürgern der Pilotgemeinden für die Teilnahme am Pilotprojekt „Restmüllarme Abfallwirtschaft“ bedanken. Das Pilotprojekt wird nicht fortgeführt: Aufgrund völlig veränderter Rahmenbedingungen ist der ökologische und ökonomische Mehrwert für die Bürger nicht mehr sichergestellt. Deshalb wird dieses Pilotprojekt in ein abfallwirtschaftliches Standardsystem überführt.
Neckar-Odenwald-Kreis beendet Pilotprojekt "Störstofftonnen"

Unions Wirtschaftssprecher: Umwelthilfe führt sich zunehmend auf "wie ein Staat im Staate"
Der Streit um Fahrverbote in Stuttgart gewinnt deutlich an Schärfe. Nachdem die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Beugehaft gegen Mitglieder der baden-württembergischen Landesregierung beantragt hat, regt sich großer Unmut in der Politik, berichtet das "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU) .plädiert dafür, "dass die Umwelthilfe keinerlei staatliche Gelder mehr erhält, die bisherige staatliche Förderung ist umgehend einzustellen"sagt Pfeifer. "Außerdem sollte ihr sehr zeitnah die Gemeinnützigkeit aberkannt und bestehende Klagebefugnisse entzogen werden, um ihren dubiosen Praktiken im Abmahn- und Klagegeschäft einen Riegel vorzuschieben."
Attacke auf Deutsche Umwelthilfe

Tierproduktion ist einer der Hauptverursacher - sie treibt die Entwaldung an, mindert die Wasserqualität und erhöht die Luftverschmutzung
Die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren, verbrauchen und entsorgen, ist nicht mehr nachhaltig. Dies geht aus dem kürzlich veröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen über den Klimawandel hervor, in dem gewarnt wird, dass wir überdenken müssen, wie wir unsere Lebensmittel produzieren - und zwar schnell -, um die verheerendsten Auswirkungen der globalen Lebensmittelproduktion zu vermeiden, einschließlich massiver Entwaldung, schwankendem Verlust an biologischer Vielfalt und beschleunigtem Klimawandel.
Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, müssen wir unser Nahrungsmittelsystem überdenken


Nachhaltiges Handeln in der Abfallwirtschaftsbranche konzentriert sich auf die Verwertung gebrauchter Materialien zur Schonung natürlicher Ressourcen auf einem möglichst hohen Niveau. Im Projekt wurden die einzelnen Wertschöpfungsketten auf Möglichkeiten für Schritte in Richtung nachhaltigeren Handelns analysiert. Prozesse und Wertschöpfung im Unternehmen können daran ausgerichtet werden einerseits durch Ressourcenschonung als Baustein der Nachhaltigkeit, andererseits mit dem Ziel, das Unternehmen für die Zukunft aufzustellen. Die Rahmenbedin­gungen von Globalisierung und Digitalisierung spielen hier eine wesentliche Rolle. Aus dem Projekt ergeben sich interessante Chancen für nachhaltigeres Handeln; auf der anderen Seite stehen aber auch Hindernisse u.a. in Folge des Rechtsrahmens bzw. dessen Vollzug.
Abfallwirtschaftsbranche konzentriert sich auf die Verwertung gebrauchter Materialien

In ihrer vierten Ausgabe des Berichts forderte die polnische Regierung den UN Global Compact Poland auf, sich auf die Abfallwirtschaft zu konzentrieren
SUEZ wurde vom UN Global Compact ausgewählt, um einen Beitrag zu seinem Jahresbericht an die polnische Regierung über die Auseinandersetzung mit Grauzonen der polnischen Wirtschaft zu leisten. Für seinen Bericht über die Auseinandersetzung mit Grauzonen der polnischen Wirtschaft wählte der UN Global Compact SUEZ in Polen als alleinigen Vertreter der Abfallwirtschaft aus, um zur Diagnose beizutragen und Empfehlungen abzugeben.
SUEZ erstellt Diagnose über die polnische Abfallwirtschaft

Zweckgesellschaft zur Sicherung der Bergbaufolgelandschaft wird vorfristig eingerichtet
Eineinhalb Jahre vorfristig, bis zum 31. Dezember 2019, wird die Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) die mit dem Land Brandenburg vereinbarte Zweckgesellschaft zur Sicherung der Wiedernutzbarmachung der Bergbaufolgelandschaften und etwaiger Nachsorgeverpflichtungen in Bezug auf die Tagebaue Jänschwalde und Welzow-Süd einrichten. Die am 1. Juli 2019 abgeschlossene Vorsorgevereinbarung hatte dafür ursprünglich eine Frist bis zum 30. Juni 2021 gesetzt. Gleichzeitig wird das Bergbauunternehmen eine erste Tranche in Höhe von 10 Millionen Euro vom vereinbarten Sockelbetrag (insgesamt 102,9 Millionen Euro) bis zum Ende dieses Jahres in die Zweckgesellschaft einbringen und die Einlage in den kommenden Jahren schrittweise weiter aufbauen. Darüber informierte am Freitag, 9. August 2019, der LEAG-Vorstandsvorsitzende Dr. Helmar Rendez.
Lausitz: Bergbaubetreiber gibt Eckdaten zu Rekultivierungskosten bekannt

Ein heißes Thema: Kunstoff
Dass es Alternativen braucht, ist längst klar. Eine neue Umfrage des Gallup-Instituts, die für die ARGE Österreichischer Abfallwirtschaftsverbände durchgeführt wurde, zeigt nun, dass sich die ÖsterreicherInnen mehrheitlich Lösungen wünschen, die über ein einfachen Plastiksackerlverbot hinausgehen. Mehrweg- und Pfandsysteme sind dabei hoch im Kurs.
Gallup-Umfrage zeigt: Mehrheit der Österreicher wollen Pfand auf Einwegflaschen und Dosen

Neue Zahlen belegen, dass der Absatz von Einwegbeuteln bei den sieben größten Einzelhändlern in England im Jahr 2018/19 weiter zurückging
Die Verkäufe von Plastiktüten der sieben größten Einzelhändler in England sind seit Einführung der 5-Pence-Gebühr im Jahr 2015 um 90% gesunken, wie neue Zahlen vom 31. Juli belegen. Asda, Marks und Spencer, Morrisons, Sainsburys, The Co-operative Group, Tesco und Waitrose haben 2018/19 490 Millionen weniger Einweg-Plastiktüten verkauft (549 Millionen) - ein Rückgang um fast die Hälfte gegenüber dem Vorjahr.
Großbritannien: Plastiktütenverkäufe seit Einführung der Gebühr von 5p um 90% gesunken

Urlauber sollten „Spektakel“ auf Kosten von Tieren meiden
Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an deutsche Urlauber, einen Bogen um Veranstaltungen und Attraktionen zu machen, bei denen Tiere vorgeführt werden und leiden müssen. Erstmals seitdem das spanische Verfassungsgericht 2018 das Verletzungs- und Tötungsverbot beim Stierkampf auf den Balearen gekippt hat, wird etwa am 9. August auf Mallorca wieder eine „Corrida“ – ein blutiger Stierkampf - stattfinden. Aber auch andere tierische Attraktionen gehen in der Regel auf Kosten der Tiere – egal ob ein Souvenirfoto mit einem Wildtier, der Ritt auf einem Elefanten oder die Vorführung von Tieren in Shows.
Stierkampf auf Mallorca wird wieder blutiger

Die vierte nationale Finanzierungsrunde für den Countryside Stewardship Facilitation Fund kann beantragt werden
Zusätzliche Mittel in Höhe von 2,5 Mio. GBP für Landwirte, die bei Umweltprojekten zusammenarbeiten

Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie schließt zweites Quartal 2019
mit starkem Umsatz ab und hält an Jahresausblick fest

GEA Ergebnis im zweiten Quartal 2019 durch Sondereinflüsse belastet

Nach Oberösterreich, Graz und Steiermark:
Niederösterreich startet eigene Reparaturförderung

Das Umweltministerium gab eine befürwortende Stellungnahme zurUVP ab
Tschechien: Verlängerung des Kohlebergbaus in der Mine Bílina um fünf Jahre

Illegale Müllentsorgung kann teuer werden
Kreis Segeberg: Aktueller Fall von Müllfrefel in Stipsdorf

Bau eines Dükers zwischen dem Falkensteiner Ufer und der Insel Neßsand
Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe

RP stellt hessisches Pilotprojekt vor
Blühende Deiche am Rhein

Sulfatbelastung und Strategien zur Verminderung dieser in der Spree im Fokus
Länderübergreifendes Wassermanagement zwischen Sachsen und Brandenburg

Vor allem in Kurven oder Wendehammern abgestellte Fahrzeuge bereiten große Probleme
Mecklenburgische Seenplatte: Parkende Autos behindern die Müllabfuhr

Kein Zusammenhang zwischen Aufsuchungserlaubnis und Fracking?
Raum Unterweser: LBEG verlängert Erlaubnis zur Suche nach Erdöl und Erdgas

Landkreis Nordhausen: Dank an Einsatzkräfte
Thüringen: Dürreschäden an Bäumen nehmen zu

Abbaubare Blumentöpfe und umweltverträgliches Granulat
Landkreis Landshut: Biofibre GmbH aus Altdorf erhält Umweltpakt-Zertifikat

Bundesfachzeitschrift lobt Leader-Region „Wesermarsch in Bewegung“
überregionale Erfolge mit Erfahrung aus 18 Jahren partizipativer Regionalentwicklung

Wesermarsch Vorreiter für gute Zusammenarbeit in ländlicher Entwicklung

Beitrag einer täglichen Abfallverarbeitungskapazität von 5.250 Tonnen
Everbright International unterzeichnet fünf Waste-to-Energy-Projekte

Der hohe Anteil Brandstiftungen offenbart neben mangelhafte Anlagensicherung
erhebliche kriminelle Energie

25 Brände in 12 Monaten: Keine Trendwende bei der Häufigkeit von Abfallbränden in Sachsen

Land fordert höheres Engagement der Landkreise, der Städte und Gemeinden
300.000 Euro für bauliche Investitionen in Tierheime

Samtgemeinde, Landkreis, NABU und NLWKN setzen auf tierische Landschaftspfleger für
den Erhalt seltener Arten

Fressen für den Naturschutz: Schafe und Ziegen pflegen wertvolles Schutzgebiet bei Badenstedt

Anteil amerikanischer Einfuhren geht zu Lasten der Exporteure anderer Länder
US-Rindfleisch-Deal – (k)ein Grund zur Aufregung?

Neu im Umweltausschuss: Anträge betreffend Regenwald und Klimaschutz
Vier-Parteien-Initiative zur Ausrufung des Klimanotstands

Wesentlicher Schritt zur Abfallvermeidung und ein weiteres Signal für aktiven Umweltschutz
NÖ Festkultur: Umwelt- und klimaschonende Initiative „Sauberhafte Feste“ weiterentwickelt

Wartungsstillstände und zusätzliche Aufwendungen nach Stopp des Projekts Future
Complex Metallurgy belasten Q3-Ergebnis

Aurubis geht von einem Ergebnis deutlich unter dem des Vorjahres aus


ARCHIV: Freitag, 09. August 2019


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.