EUROPATICKER aktuell
Dienstag, 13. August 2019

Hersteller von Wegwerfartikeln sollen Stadtreinigung anteilig bezahlen

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Auch die Stadt geht aktiv gegen Müll vor, etwa mit dem von Oberbürgermeister Thomas Kufen initiierten "Aktionsplan Sauberkeit"
Die Attraktivität einer Stadt hängt von vielen Faktoren ab. Sauberkeit ist einer davon. Aus diesem Grund engagieren sich viele Essenerinnen und Essener in ihren Stadtteilen und tragen somit dazu bei, dass ihr Umfeld an Lebenswert gewinnt. Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Beseitigung von Abfall und wildem Müll einsetzen möchten, finden in ihrer Nähe verschiedene Initiativen und Mitmach-Aktionen.
Essen bleib(t) sauber – engagierte Bürgerinnen und Bürger gesucht

Kampfmittelbeseitigung und Waldbrandschutz: Sozialdemokraten fordern endlich eine Kampfmittelräumung in den Wäldern
In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg toben in den letzten Tagen und Wochen die schwersten Waldbrände seit Jahrzehnten. Auch hat es in Sachsen-Anhalt bereits erste Waldbrände gegeben. So unterschiedlich auch die Bedingungen waren, die Fälle haben eines gemeinsam. Die betroffenen Waldflächen sind großflächig mit Munition und Munitionsresten belastet. Oft wurden die Flächen schon vor dem Zweiten Weltkrieg militärisch genutzt. Nie wurden die Kampfmittel ordnungsgemäß geräumt. Eine Brandbekämpfung vom Boden wie auch aus der Luft ist zu gefährlich. Die meisten dieser Waldflächen befinden sich nicht mehr in Verantwortung der Bundeswehr, sind aber weiterhin Eigentum des Bundes.
Jerichower-Land: ADAC musste erneut Motocross-Rennen absagen

Expandierendes Wiesbadener Entsorgungs- und Recyclingunternehmen wächst in Süddeutschland weiter
Die Unternehmensgruppe KNETTENBRECH + GURDULIC (K+G) hat das süddeutsche Entsorgungsunternehmen Götzfried + Pitzer (G+P) erworben.  G+P ist an den Standorten Ulm/Neu-Ulm sowie Türkheim (Allgäu) in den Wertschöpfungsstufen Erfassung, Sortierung sowie Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen aktiv. Mit rund 60 Mitarbeitern erzielt das bisher zur Mannheimer MVV Umwelt gehörende Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 14 Mio. EUR.
KNETTENBRECH + GURDULIC übernimmt Götzfried + Pitzer

Der größte Regenwald der Erde mit seiner unverzichtbaren Bedeutung für die Weltgemeinschaft
Umweltministerin Svenja Schulze hat Gelder für den brasilianischen Waldschutz gestoppt. Auf die anhaltende Regenwaldrodung machen indigene Frauen mit Protest aufmerksam. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hält indes trotz der zunehmenden Abholzung des brasilianischen Regenwalds vorerst am internationalen Amazonasfonds fest. "Jeder, der die herausragende Klimafunktion des Regenwaldes erhalten will, muss diese Maßnahmen verstärken und nicht beenden", so der CSU-Politiker.
Regenwaldzerstörung wirksam sanktionieren, Soja- und Fleischimporte aus Brasilien stoppen


Im Vortrags-Block »Alternative Antriebe« geht es um emissionsarme Mobilität, Erfahrungen mit Gasantrieben und Wasserstoffverbrennungsmotoren sowie um vollelektrische Sammelfahrzeuge als alternative Technologien. Parallel hierzu präsentieren Hersteller in der Fachausstellung Müllsammel- und andere schwere LKW mit allen alternativen und emissionsarmen Antriebssystemen.
Wie der Stand zu »Assistenzsystemen« ist, erfahren die Besucher von Herstellern, Unfallforschern und Fuhrparkleitern im zweiten Vortragsblock; in Vorführungen können die verschiedenen, zertifizierten Abbiegeassistenten, Rückfahrsysteme und Rundumkameras erprobt werden.
Obendrein gibt’s Unterstützung aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: »Wir freuen uns sehr, dass wir Bundesminister Andreas Scheuer als Schirmherren gewinnen konnten«, sagt WFZruhr-Geschäftsstellenleiter Dr. Hildebrand von Hundt, Organisator der Fachveranstaltung.
Vollelektrische Sammelfahrzeuge als alternative Technologien

BMU und VKU schaffen Voraussetzungen für mehr Herstellerverantwortung und warnen vor Bioplastik
DUH denkt an ein Strafgeld in Höhe von 200 Euro je Kippe
Das Bundesumweltministerium (BMU) will die Kommunen bei den Kosten für die Stadtreinigung zukünftig entlasten. Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) und Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling haben dazu heute in Berlin ein gemeinsames Vorgehen angekündigt – basierend auf der EU-Einweg-Kunststoffrichtlinie, die im Mai 2019 von den EU-Mitgliedsstaaten verabschiedet wurde. Demnach sind Hersteller von Einweg- oder Wegwerfartikeln künftig an Reinigungs- und Entsorgungskosten im öffentlichen Raum zu beteiligen. Diese erweiterte Herstellerverantwortung gilt für Fast-Food-Verpackungen, Getränkebecher, leichte Kunststofftragetaschen sowie für Zigarettenfilter. Daneben steht auch noch die Deutsche Umwelthilfe mit ihrem Kiippenvorschlag zur Verfügung.
Hersteller von Wegwerfartikeln sollen Stadtreinigung anteilig bezahlen

Zehn „Pilotgemeinden“ werden klimafit für die Zukunft!
„Der Klimawandel schreitet im Alpenraum in besonderem Maße voran und auch in Tirol sind die Folgen der veränderten klimatischen Bedingungen zu spüren“, sagt LHStvin Ingrid Felipe und begrüßt die Initiativen in Tirol zur Klimawandelanpassung: Zehn Pilotgemeinden bzw. Regionen haben in einem von der Tiroler Landesregierung mit 114.000 Euro unterstützten Projekt vorausschauende Anpassungsmaßnahmen zum Schutz des Lebens- und Wirtschaftsraums Tirol getroffen.
Klimawandelanpassung in Tirols Gemeinden

Aufenthalt am und auf Rummelsburger See gesundheitlich unbedenklich
Vom Verzehr dort geangelten Fisches wird abgeraten

Der Rummelsburger See weist aufgrund seiner historischen industriellen Nutzungsgeschichte eine starke Belastung des Seegrundes mit Schadstoffen wie Schwermetallen, Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW) auf. Das Ausmaß dieser Belastung ist in den vergangenen Jahren durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und die Freie Universität Berlin (Forschungsprojekt RuBuS) intensiv untersucht worden.
Berlin: Auswirkungen der Schadstoffbelastung des Rummelsburger Sees untersucht

Klimavolksbegehren spricht sich für die Förderung der heimischen Landwirtschaft aus
Tierschutz zur Fleischsteuer: "Klares ja, Steuern sind ein wichtiges Lenkungswerkzeug!
Derzeit wird die österreichische Klimadiskussion von der Einführung einer Fleischsteuer dominiert. Grund des Anstoßes ist eine Stellungnahme des deutschen Umweltbundesamtes, in welcher die Einführung einer Steuer auf den Konsum von Fleisch gefordert wurde, da die Produktion von tierischen Landwirtschaftsprodukten einen Beitrag zur Treibhausemission leiste. „Diese Diskussion über eine Fleischsteuer führt absolut am Thema vorbei. Wir können die Klimakrise nicht über einen ‚Fleckerlteppich‘ aus zusätzlichen Einzelbesteuerungen lösen. Mutiger Klimaschutz bedeutet nicht, dass die alleinerziehende Mutter am Ende die Klimarechnung tragen muss“, ist Katharina Rogenhofer, Sprecherin es Klimavolksbegehrens überzeugt.
Klimavolksbegehren: Eine Fleischsteuer wird unser Klima nicht retten


Die fortschreitende Automatisierung macht auch vor den kommunalen und privaten Entsorgungsbetrieben nicht Halt. Für Online-Blitzlicht Anlass, die Juni-Umfrage des Jahres 2019 diesem Thema zu widmen. Den 32 eingegangenen Antwortbögen konnte Online-Blitzlicht entnehmen, dass die überwiegende Mehrheit der Befragten für ihre Betriebe in den kommenden ein bis drei Jahren mit einer zunehmenden Automatisierung rechnet. Datentransfer und das Erstellen von Rechnungen oder Mahnungen machen derzeit den Hauptteil der automatisierten Arbeitsprozesse aus. Mit einigem Abstand folgen interner und externer E-Mail-Verkehr, Terminvereinbarung und die Anfertigung von Grafiken auf Basis vorliegender Rohdaten.
Thema der Online-Befragung: Automatisierung

Siegesmund: So schützen wir zusammen mit Landwirten und Kommunen unsere Gewässer
„Wenn wir unser Wasser besser vor Nitraten und Pestiziden schützen wollen, brauchen wir gut angelegte  Gewässerrandstreifen. So schaffen wir gleichzeitig mehr Lebensraum für Insekten. Nur wenige Gewässer in Thüringen sind ökologisch intakt. Flüsse wie z. B. die Helme, Wipper oder Unstrut sind durch intensive landwirtschaftliche Nutzung besonders bedroht“, so Umweltministerin Anja Siegesmund. 
Gewässerrandstreifen: Neue Broschüre klärt über die Umsetzung auf

Deutscher Bundestag muss Empfehlungen des Europarats zur Korruptionsbekämpfung umsetzen
Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert den Deutschen Bundestag auf, die Empfehlungen des Europarats für bessere Regeln für Lobbyismus endlich umzusetzen. Die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption (GRECO) kritisiert den Stand der Umsetzung in ihrem 2. Umsetzungsbericht zu ihren Empfehlungen zur Korruptionsprävention in Bezug auf Abgeordnete, Richter und Staatsanwälte aus dem Jahr 2014 als „allgemein unbefriedigend“. Nur drei der acht Empfehlungen wurden bislang umgesetzt.
Transparency Deutschland fordert bessere Regeln für Lobbyismus

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung: Urbane Dörfer
Bislang zeigt sich in vielen entlegenen Landstrichen Ostdeutschlands das gleiche Bild: Dörfer und Kleinstädte erleben einen schleichenden Bevölkerungsschwund und die Bevölkerung altert stark. Doch es tut sich etwas: Auf sogenannten Meetups, in Coworking Spaces und Berliner Hinterhöfen planen Städter, wie sie ihren Traum vom gemeinschaftlichen Wohnen und digitalen Arbeiten auf dem Land umsetzen können. Sie könnten Pioniere einer neuen Bewegung sein, die mit digitalen Innovationen und urbanen Ideen das Leben auf dem Land neu erfinden.
Wie digitales Arbeiten Städter aufs Land bringen kann

Kapferer: Vorgeschlagene Abwrackprämie für Ölheizungen richtiger Ansatz
Steuerliche Abschreibung muss jetzt kommen

BDEW-Studie „Wie heizt Deutschland?“

Am heutigen Weltelefantentag haben die Elefanten wenig zu feiern
Fondation Franz Weber: Stoppt endlich den Elfenbeinhandel

Offtake Agreements werden zwischen Rohstoffunternehmen und Verarbeitern innerhalb der Lieferkette geschlossen
DERA-Chef: Industrie muss sich um die eigene Rohstoffsicherung aktiv bemühen

IPCC Sonderbericht bestätigt weltweiten Temperaturanstieg an Land um 1,53 Grad
IG Windkraft: 88 % spüren den Klimawandel in Österreich

Umwelt- und Naturschutz greifbar und erlebbar
Das Umweltzentrum Fulda wird 25 Jahre alt

Welzower Stadtverordnete bitten Landespolitik um Unterstützung
Gerücht: Neuer Tagebau trotz Erhalt von Proschim?

Eigenkapitalrendite der deutschen Banken von 1,6 Prozent im europäischen Vergleich
als vergleichsweise gering

Höhere Finanzstabilitätsrisiken in Europa

Krainer Steinschafe grasen im Rahmen eines EU-Projekts auf der Donauinsel
Nun hat sich die Herde um sechs Lämmer vergrößert

Wien: Nachwuchs bei den Insel-Schafen

Wahlkämpfender sächsischer Umweltminister Schmidt startet Bau der Entlastungsanlage
Talsperre Malter: Weitere 21 Millionen Euro für besseren Hochwasserschutz

Mehrere zehntausend Schilder werden von Graffiti, Aufklebern und Vergrünungen befreit
„Wegweisende Reinigung“ – SRH bringt Hamburgs Schilder zum Glänzen

Reaktion des Umweltministeriums auf die CISTA-Entscheidung zur Flächenentsorgung
von Wühlmäusen durch das Rodentizid Stutox II

Tschechische Umweltaufsichtsbehörde warnt vor giftigen Schädlingsvernichter

Von linear zu zirkulär: Weg vom Recycling – hin zu echter Kreislaufwirtschaft
Kreislaufwirtschaft als gutes Business-Modell

Im Stadtgebiet Bayreuth ist das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen im bebauten
Innenbereich das ganze Jahr über verboten

Verbrennen pflanzlicher Abfälle: Was ist erlaubt?

Biosphärengebiet Schwäbische Alb von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt
Die Große Lauter ist Deutschlands Naturwunder 2019

Landesumweltreferenten setzen sich ein:
Bundesumweltministerin muss klare Schritte für Mehrweg und Pfand setzen

Unternehmen brauchen keine Verfassungslyrik, sondern konkrete Taten
Klima: Das Grundgesetz nicht als Feigenblatt missbrauchen

Für eine intakte Natur - keine Abfälle in Wald und Flur
Nürnberg: Wilde Abfallablagerungen in Wald und Flur

Siegesmund: Die Lage ist ernst und die Zeit drängt:
Wir brauchen eine neue, klimagerechte Waldpolitik

Thüringer Aktionsplan Wald muss Akzente für die nächsten Generationen setzen

Bundesnetzagentur will mit stringenten Instrumenten die Regeln bei der Bilanzkreis-
bewirtschaftung stärken

BBE: Wichtige Verbesserung der Bilanzkreistreue durch Bundesnetzagentur

Verpflichtung zur zeitigen Abrechnung im Bahnstromnetz
1 Millionen Euro Zwangsgeldandrohung gegenüber DB Energie

IPCC-Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme
Wald und Holz zentrale Instrumente zum Schutz des Klimas weltweit

Verdacht: Asbestplatten könnten von unseriösen Haustürgeschäften vermeintlicher Handwerker stammen
Nürnberg: Mehrere Vorfälle illegaler Asbestentsorgung im Wald

Bundesnetzagentur: Wettbewerbsniveau ist erneut deutlich gesunken
Kommunalverband fordert mehr Windenergieflächen


ARCHIV: Montag, 12. August 2019

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.