EUROPATICKER aktuell
Mittwoch, 14. August 2019

Mineralik: Entsorgungsproblematik verschärft sich weiter

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Egal ob Handy, E-Bike oder Akkubohrer – allen gemein ist, dass in ihnen sogenannte Lithium-Ionen-Akkus oder -Batterien verbaut sind
Die Hochleistungsenergiespender müssen richtig angewendet und auch entsorgt werden, da ansonsten Selbstentzündungen entstehen können – mit Temperaturen von 1.000-2.000 Grad Celsius! In letzter Zeit kam es in Ladestationen aber auch in Müllsortieranlagen zu Bränden, ausgelöst durch die falsche Sammlung und Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus. Im Jahr 2018 wurden rund 862.000 Fahrzeugbatterien, 291.000 Gerätebatterien und exakt 5.081 Lithium-Ionen-Batterien in den oö. ASZ abgegeben. Im Rahmen der Restabfallanalyse OÖ 2018/2019 stellte sich heraus, dass 130 Tonnen lose Konsumbatterien, Knopfzellen, (Handy)Akkus, Akkupacks und Starterbatterien sowie 1.230 Tonnen Elektroaltgeräte mit Kantenlänge < 50 cm (inkl. den enthaltenen Batterien bzw. Akkus) im Restabfall in OÖ aufgefunden wurden.
Oberösterreich: Kommunale Abfallwirtschaft fordert Produzentenverantwortung und Pfand

Verbot von Plastiktüten könnte zu mehr Plastikverpackungen im Regal oder der Gemüsekiste führen
Bundesumweltministerin Svenja Schulze will Plastiktüten künftig verbieten. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt den Vorstoß und schlägt vor, auch die Flut von Einwegbechern einzudämmen. Michael Thews, zuständiger Berichterstatter„Ein Verbot von Plastiktüten ist grundsätzlich sinnvoll. Allerdings müssen wir genau darauf achten, dass diese dann nicht durch umweltschädliche Alternativen ersetzt werden. So ist es zum Beispiel nicht sinnvoll, Plastiktüten durch Mikrofaser-Beutel oder so genanntes Bioplastik zu ersetzen. Produkte aus sogenanntem ‚Bioplastik’ sind häufig eine Mogelpackung. Sie verrotten weder in der Biotonne noch in den Kompostieranlagen und schon gar nicht in der Umwelt. Ein Verbot von Plastiktüten darf auch nicht zu mehr Plastikverpackungen im Regal oder der Gemüsekiste führen.
SPD: Plastiktüten verbieten – Pfandsystem auf Kaffeebecher

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz legt Bericht zur Umsetzung des Leitprojekts Radewegeinfrastruktur vor
Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung (13. August 2019:) eine Antwort an das Abgeordnetenhaus auf seinen im Oktober letzten Jahres gefassten Beschluss zur technischen Nachrüstung von Dieselfahrzeugen zu Minderung des Stickstoffdioxidausstoßes beschlossen. Damals hatte das Abgeordnetenhaus per Beschluss den Senat gebeten, auf Bundesebene initiativ zu werden, damit gegen Automobilhersteller, die Fahrzeuge mit manipulierten Abgasfiltersystemen auf den Markt bringen, wirkungsvolle Bußgelder erhoben oder die manipulierten Fahrzeuge notfalls stillgelegt werden. Außerdem sollte die Abgasuntersuchung so weiterentwickelt werden, dass defekte, unwirksame oder manipulierte Filtersysteme sicher identifiziert werden können.
Berlin auf dem Weg für die Verkehrswende


Die Betriebe warten zurzeit auf die Wunder der Digitalisierung. Einige Personen können es kaum erwarten, was künftig alles möglich sein wird. Andere fühlen sich jedoch mit dem, wie es heute zugeht, pudelwohl. Die einen ziehen die anderen bremsen. Es mangelt an einer nüchternen und vorurteilsfreien Auseinandersetzung mit den Chancen wie auch mit den Risiken der Digitalisierung. Diese beginnt damit, die Zauberworte zu entschlüsseln: Warum ist Blockchain für die Kommunalwirtschaft interessant? Wie genau funktioniert eine Maschine-zu-Maschine-Kommunikation? Benötigen Abfallsammelbehälter künstliche Intelligenz?
Logistik 4.0. Vernetzte Steuerung von Betrieb, Vertrieb und Kunden

Greenpeace, Bio Austria und NGOs stellen Forderungen an Parteien
Die Initiative "Klimafreundliche Landwirtschaft" forderte heute vor Journalisten von der Politik mehr Unterstützung für Klima- und Umweltschutz in der österreichischen Landwirtschaft. Bei der künftigen Verteilung der Agrarförderungen in Österreich müsse Klima- und Umweltschutz stärker priorisiert werden, so Greenpeace, Bio Austria, Sonnentor-Gründer Johannes Gutmann, Klimawissenschafterin Helga Kromp-Kolb, Umweltmediziner Hans-Peter Hutter und die ARGE Schöpfungsverantwortung. Agrarexperten begrüßen das aktuell sehr große öffentliche Engagement für den Klimaschutz, geben aber gleichzeitig zu bedenken, dass der Anteil der Landwirtschaft an den Treibhausgasemissionen in Österreich wesentlich geringer ist als im internationalen Schnitt. Außerdem würden hierzulande seit vielen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Verringerung der Emissionen des Agrarsektors gesetzt, wird betont.
Agrarexperten stellen richtig: Klimaschutz in der Landwirtschaft bereits Realität

Übernahme der Kosten durch alle Hersteller immer noch unklar und auch keine Blaue Plakette in Sicht
Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung (13. August 2019:) eine Antwort an das Abgeordnetenhaus auf seinen im Oktober letzten Jahres gefassten Beschluss zur technischen Nachrüstung von Dieselfahrzeugen zu Minderung des Stickstoffdioxidausstoßes beschlossen. Damals hatte das Abgeordnetenhaus per Beschluss den Senat gebeten, auf Bundesebene initiativ zu werden, damit gegen Automobilhersteller, die Fahrzeuge mit manipulierten Abgasfiltersystemen auf den Markt bringen, wirkungsvolle Bußgelder erhoben oder die manipulierten Fahrzeuge notfalls stillgelegt werden. Außerdem sollte die Abgasuntersuchung so weiterentwickelt werden, dass defekte, unwirksame oder manipulierte Filtersysteme sicher identifiziert werden können.
Berliner Senat berichtet über Aktivitäten zu Diesel-Hardware-Nachrüstungen auf Bundesebene

8. Heidelberger-Forum „Abfallwirtschaft und Stadtreinigung“

Im 8. Heidelberger Forum diskutieren Fachleute über wichtige Entwicklungen im Bereich der Abfallwirtschaft, der Stadtbildpflege und des Baubetriebshofes.
Vertreter kommunaler Betriebe berichten über aktuelle Themen sowie verschiedene Lösungen derzeitiger Herausforderungen. Abgerundet wird der Tag durch praxisorientierte Aspekte der Personalführung.
Vertreter kommunaler Betriebe berichten über aktuelle Themen

Recyclingunternehmen werden immer größere Bauschuttmengen angeboten, doch die Kapazitäten sind ausgelastet
Im Bauschuttbereich wie im Bodenbereich verzeichneten unsere Mitgliedsunternehmen 2018 und im laufenden Jahr einen sehr deutlichen Mengenanstieg, berichtet der bvse-Fachverband Mineralik - Recycling und Verwertung. Dieser Anstieg ist nach Einschätzung des bvse getragen von den großen Investitionen in die deutsche Infrastruktur (Neubau, Umbau, Instandhaltungsmaßnahmen im Straßenbau, Kanal- und Leitungsbau), da diese immer mit entsprechenden Rückbau- und Erdbaumaßnahmen verbunden sind.
Mineralik: Entsorgungsproblematik verschärft sich weiter

Produktion soll robuster gegen Trockenheit werden
K+S kann sich zur Flexibilität im Abwassermanagement des Werkes Werra freuen. Mit dem jetzt vom Regierungspräsidium Kassel genehmigten Betrieb eines Zwischenspeichers für die vorübergehende Speicherung von Produktionsabwässern in einem stillgelegten Grubenfeld erhöht sich das insgesamt zur Verfügung stehende Speichervolumen auf rund eine Million Kubikmeter.
Zwischenspeicher für Salzabwasser des K+S Werkes Werra genehmigt

Münchens Kommunalreferentin Kristina Frank: Umweltministerin Schulze kommt beim Thema Plastikvermeidung endlich in die Gänge
Die Initiative des Bundesumweltministeriums für mehr Herstellerverantwortung bei Einwegartikeln enthält für den Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) verschiedene prüfenswerte Ansatzpunkte. Der Flut an Einwegartikeln könne sie jedoch nicht Herr werden. Sie geht deshalb laut AWM nicht weit genug. Bundesumweltministerin Svenja Schulze will mit der Initiative die Vorgaben der Abfallrahmenrichtlinie umsetzen. Zu dieser hatten sowohl der AWM als auch viele andere kommunale Unternehmen aus ganz Europa im Rahmen ihrer Verbandsarbeit Vorschläge eingebracht.
AWM zu mehr Herstellerverantwortung bei Einwegartikeln

ZKE informiert und kontrolliert am Montag in Burbach
Im Rahmen der städtischen Kampagne „Sauber ist schöner. Aus Liebe zu unserer Stadt.“ sind Mitarbeiter des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebs (ZKE) am Montag, 19. August, in mehreren Straßen in Burbach unterwegs.
Saarbrücken: Für mehr Stadtsauberkeit

Wirtschaftspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN übernimmt Lobbyjobb
Kerstin Andreae, 1968 in Schramberg/Schwarzwald geboren, wurde heute vom Vorstand des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft zur neuen Vorsitzenden der Hauptgeschäftsführung berufen. Die Diplom-Volkswirtin wird den Vorsitz des Branchenverbandes zum  1. November 2019 übernehmen.
Kerstin Andreae ab 1. November 2019 neue Hauptgeschäftsführerin des BDEW

Neue Förderrichtlinie für die Dorf- und Regionalentwicklung tritt in Kraft
„Wir haben die Förderung für den ländlichen Raum deutlich angehoben und erweitert. Ländliche Gemeinden können nun noch mehr Fördermitteln vom Land erhalten und damit ihre Dorfkerne attraktiver machen, die Kinderbetreuung vor Ort verbessern oder touristische Angebote ausweiten. Damit stärken wir den ländlichen Raum und unterstützen bei der Entwicklung der Dörfer“, sagte Umweltministerin Priska Hinz. Die neue Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der ländlichen Entwicklung wurde gestern (12. August) im Staatsanzeiger veröffentlicht und tritt am Donnerstag (15. August) in Kraft.
Hessen: Förderung für den ländlichen Raum aufgestockt und ausgeweitet

Transparency Deutschland fordert mehr Engagement im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität
Eine Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) kommt zu dem Ergebnis, dass Korruption die deutsche Wirtschaft über 400 Milliarden Euro jährlich kostet. Angesichts dieser Zahlen, die wieder einmal belegen, dass Korruption auch bei uns allgegenwärtig ist, fordert Transparency Deutschland von der Bundesregierung mehr Engagement im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität. Dazu gehören die Einführung eines Unternehmensstrafrechts und eines gesetzlichen Hinweisgeberschutzes sowie Mindeststandards in der Compliance und Nachbesserungen beim Wettbewerbsregister.
Korruption kostet deutsche Wirtschaft über 400 Milliarden Euro jährlich

Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz würdigt Bremer Anpassungsmaßnahmen an Klimawandel
Anpassungsmaßnahmen können Feuchtgrünland im Klimawandel retten

Sonderschau und FabLab Lübeck vereinbaren Kooperation
Ein Blick in die Zukunft von Robotik und KI

Greenpeace, BIO AUSTRIA, Sonnentor, Klimawissenschaftlerin Kromp-Kolb, Fridays For Future, Umweltmediziner Hutter,
ARGE Schöpfungsverantwortung stellen fünf Forderungen an Parteien

Breite Initiative fordert Trendwende für Klima- und Artenschutz in österreichischer Landwirtschaft

CITES CoP18: Endlich steht auch das soziale Wohlergehen der Tiere auf der Tagesordnung
Handel mit lebenden Elefantenkälbern muss eingeschränkt werden

Die Zahl der Blaualgenvorfälle ist in den letzten Jahren rasant angestiegen
Wieder Blaualgen-Alarm: Schon mindestens 32 Badeverbote

Antidumpingverfahren zu Stahlimporten aus China, Taiwan und Indonesien gestartet
EU verhängt Strafzölle auf Biodieselimporte aus Indonesien

SKUDELNY: Es ist nicht Aufgabe des Staates, Menschen vor sich selbst zu schützen
Nichtraucherschutz nach dem Vorbild Bayerns

Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) wird die Tragfähigkeit und
Nachhaltigkeit einer etwaigen geplanten Bankenfusionen überprüfen

Abwicklungsplan für NordLB und Fusionsplanungen von Deutscher Bank und Commerzbank

Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft lanciert Charta zur Digitalisierung
Überflüssiges Milchlabel "Swissmilk green"

Ausgangssituation in 2019 ungünstiger als im Vorjahr
RP Gießen: Wasserbilanz des Jahres 2018

Bundesverband Erneuerbare Energi: Klimaschädliche Heizungen durch Erneuerbare Energien ersetzen
Kramp-Karrenbauer schlägt einen "nationalen Klimakonsens" vor

2023 sollen 94 Prozent aller AIDA Gäste auf Schiffen reisen, die vollständig mit emissionsarmem
Flüssigas oder, wo möglich, im Hafen mit grünem Landstrom betrieben werden können

AIDA Cruises ist mit dem Blauen Engel für das umweltfreundliche Schiffsdesign ausgezeichnet

Das RepaNet-Netzwerk hat 2018 12.600 Tonnen Produkte vor Entsorgung gerettet, € 5 Mio. Abfallkosten
und CO2-Emissionen von 8500 ÖsterreicherInnen eingespart

RepaNet-Markterhebung zeigt: 1.800 Arbeitsplätze in der Kreislaufwirtschaft

Das Mannheimer Energieunternehmen MVV hat den in Erfurt ansässigen Anbieter von Energiedienstleistungen und
Datenmanagement für Netzbetreiber, Lieferanten und Händler EnDaNet GmbH erworben

MVV Trading erwirbt EnDaNet

Block II geht für jährliche Revision vom Netz
Kernkraftwerk Neckarwestheim: EnBW investiert in das Sicherheitsniveau der Anlage

Brandschutzbestimmungen sollen sofort überarbeitet werden
AfD: Windräder dürfen keine Zündkerzen für unseren Wald werden

Moorfrosch, Schlingnatter und Ziegenmelker in Moorgeest im Fokus
Niedersachsen: Großangelegtes Monitoring im EU-geförderten Naturschutzprojekt läuft

Die Gefahrenzonenpläne sind als Bestandteil des Bauleitplanes wichtige raumordnerische Instrumente der Sicherheit
Mittlerweile haben 49 Gemeinden den Plan vollständig und 32 fast zur Gänze erstellt

Südtirol: Fast die Hälfte der Gemeinden hat einen Gefahrenzonenplan


ARCHIV: Dienstag, 13. August 2019


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF besteht Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG..
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.