EUROPATICKER aktuell
Dienstag, 20. August 2019

BDE fordert Pfandpflicht für Batterien

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Ziel ist es, noch mehr PET-Getränkeflaschen in den Recycling-Kreislauf zurückzubringen und
die Rücklaufquote von bisher 83 Prozent weiter zu steigern
Im Gegensatz zur Gratis-Entsorgung der PET-Getränkeflaschen im Detailhandel oder in Gemeinde-Sammelstellen ist die Sammlung via die Post nicht kostenlos: «Die Kunden können jeweils fünf Säcke auf der Website von PET-Recycling Schweiz für CHF 2.50 pro Sack bestellen und erhalten diese meist nur einen Tag später zugestellt – die Zustellung erfolgt ebenfalls durch unsere Partnerin Post», so Anastazija De Carlo. Die gefüllten Säcke werden dann neben den Briefkasten gestellt und von den Pöstlerinnen und Pöstlern auf ihrer Zustelltour mitgenommen. «Ausser gerade jetzt», lacht Rolf Jans, denn sein Gefährt ist noch voll mit der Post, «aber ich nehme den Sack dann auf der Rückfahrt mit.» Dies lässt sich aber ebenfalls ohne Umweg realisieren.
PET-Recycling Schweiz und die Post spannen zusammen.

Hauptgrund für die Probleme beim Erreichen der Schwefeldioxidnormen in der Stadt Galabovo ist
die historisch vererbte Konzentration von vier großen Verbrennungsanlagen
Seit 2007 ist Bulgarien als Mitgliedstaat der EU verpflichtet, seine Normen für die Luftqualität einzuhalten und einzuhalten. Aufgrund der Nichteinhaltung der Anforderungen für den Schwefeldioxidgehalt im Jahr 2009 leitete die EG ein Vertragsverletzungsverfahren gegen unser Land ein. Zu dieser Zeit waren dies die problematischen Regionen Pernik, Galabovo und Dimitrovgrad. Durch die Maßnahmen des Staates und der Betreiber von Großfeuerungsanlagen in den letzten Jahren ist ein deutlicher Rückgang der Gesamtemissionen von Schadstoffen und insbesondere von Schwefeldioxid zu verzeichnen - von 715 358 auf 48 567 Tonnen gegenüber Daher ist Galabovo derzeit die einzige Gemeinde, in der das Problem der Erfüllung der europäischen Anforderungen für Schwefeldioxid in der Luft weiterhin besteht.
Bulgarien ergreift Maßnahmen zur Einhaltung der Schwefeldioxidnormen in der Region Galabovo

Bundesverkehrsminister übernimmt Schirmherrschaft

Im Vortrags-Block »Alternative Antriebe« geht es um emissionsarme Mobilität, Erfahrungen mit Gasantrieben und Wasserstoffverbrennungsmotoren sowie um vollelektrische Sammelfahrzeuge als alternative Technologien. Parallel hierzu präsentieren Hersteller in der Fachausstellung Müllsammel- und andere schwere LKW mit allen alternativen und emissionsarmen Antriebssystemen.
Wie der Stand zu »Assistenzsystemen« ist, erfahren die Besucher von Herstellern, Unfallforschern und Fuhrparkleitern im zweiten Vortragsblock; in Vorführungen können die verschiedenen, zertifizierten Abbiegeassistenten, Rückfahrsysteme und Rundumkameras erprobt werden.
Obendrein gibt’s Unterstützung aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: »Wir freuen uns sehr, dass wir Bundesminister Andreas Scheuer als Schirmherren gewinnen konnten«, sagt WFZruhr-Geschäftsstellenleiter Dr. Hildebrand von Hundt, Organisator der Fachveranstaltung.
Vollelektrische Sammelfahrzeuge als alternative Technologien

Endlagerung atomaren Abfalls wird dementsprechend weiterhin ganze Wissenschaftlergenerationen beschäftigen
Auch nach dem offiziell beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie hierzulande ist eine Frage bisher ungeklärt: Wohin mit dem Atommüll? Bei aller politischen Brisanz, mit der das Thema unmittelbar verbunden ist, vergisst man häufig, dass die Suche nach dem optimalen Standort eines Endlagers für atomaren Abfall vor allem eine Aufgabe für die Wissenschaft ist. Auch die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist daran beteiligt. So erforschen Jenaer Geologinnen und Geologen gemeinsam mit Kollegen des Karlsruher Instituts für Technologie sowie der Gesellschaft für Reaktorsicherheit im Schweizer Felslabor Grimsel Materialien und Systeme, die die Funktion einer geotechnischen Barriere in einem möglichen Endlager übernehmen können. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert das Projekt „KOLLORADO-e3“ mit rund einer Million Euro für die kommenden drei Jahre – etwa 375.000 Euro gehen dabei an den Projektleiter Prof. Dr. Thorsten Schäfer von der Universität Jena.
Simulation der atomaren Zukunft im Felslabor Grimsel

Wie Perlen an einer Kette reihen sich 49 Nationalparke und 7.319 weitere Schutzgebiete im Grünen Band Europa aneinander
Dreißig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nutzt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) das sich jährende historische Datum als Anlass, die Bedeutung des Europäischen Grünen Bandes für die Artenvielfalt und Völkerverständigung zu betonen. „30 Jahre nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs steht das Grüne Band Europa heute in einmaliger Weise für länderübergreifende, friedliche Zusammenarbeit und ist damit Sinnbild für den europäischen Gedanken an sich“, so Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender.
30 Jahre nach Öffnung des Eisernen Vorhangs: Grünes Band Europa soll Welterbe werden

Halbzeit in Berlin: Im Herbst will die Bundesregierung ihre im Koalitionsvertrag vereinbarte Zwischenbilanz vorlegen
Die gemeinsame Bertelsmann-Studie in Zusammenarbeit mit dem WZB zeigt schon jetzt: In den ersten 15 Monaten ihrer Regierungsarbeit hat die Große Koalition bereits mehr als 60 Prozent ihrer Versprechen eingelöst oder angepackt. Das aber kommt bei den Wählern nicht an. Die Große Koalition (GroKo) hält bisher in den meisten Fällen, was sie verspricht. Nach knapp zwei Jahren Regierungstätigkeit hat sie bereits 61 Prozent ihrer Versprechen aus dem Koalitionsvertrag vollständig oder teilweise umgesetzt oder zumindest substantiell in Angriff genommen. Das ist deutlich mehr als ihre Vorgängerregierung zur Halbzeit geschafft hatte (49 Prozent). 
Besser als ihr Ruf? "GroKo" setzt ihre Versprechen zügig um

Dachplatten stürzen in die Einsatzstelle, sodass eine Brandbekämpfung nur von außen möglich war
Die Feuerwehr wurde am späten Sonntagvormittag zu einem Feuer in den Recyclingbetrieb von REMONDIS in Reisholz gerufen. Dort brannten, auf rund 300 Quadratmeter, knapp 300 Tonnen Abfall. Mit mehreren Wasserwerfern und Löschrohren konnten die rund 100 Einsatzkräfte die Flammen innerhalb von drei Stunden ablöschen. Mittels mehreren Radladern und einem Greifbagger wurde das Brandgut aus der Lagerhalle entfernt und auf einer Freifläche auseinandergezogen. Mittels Löschschaum konnten so die letzten Glutnester abgelöscht werden. Nach 17 Stunden kehrten die letzten Einsatzkräfte zu ihren Wachen zurück. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löschmaßnahmen leicht und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert.
Düsseldorf: Brand im REMONDIS Recyclingbetrieb - Feuerwehr löscht 300 Tonnen Abfall

Graffitis werden als Sachbeschädigung von Bauwerken und als optische Umweltverschmutzung wahregenommen

Sicherheit und Sauberkeit sind enorm wichtige Standortfak­toren. Bürger wie die lokale Wirtschaft spüren deutlich, wie sich das Stadtbild und die Umweltqualität auf ihr Gefühl von Sicher­heit und damit auf die Lebens- und Standortqualität auswirken. Gefordert sind Ideen und Projekte. Welche Verfahren, Produkte oder Dienstleistungen verbessern das Stadtbild und die Attrakti­vität? Und wie können umgekehrt Beeinträchtigungen verrin­gert werden? Dies gilt zum Beispiel für Graffitis. Für einige mag es Kunst sein; für die meisten ist es ein Ärgernis. Sie empfinden Graffitis als Sachbeschädigung von Bauwerken und als optische Umweltverschmutzung. Graffitis verschlechtern das Erschei­nungsbild mit weitreichenden Auswirkungen auf den Werterhalt der Bauwerke und auf das soziale Gefüge in dem Stadtteil. Sie wirken wie ein Magnet - ähnlich wie wilder Müll: sobald eins da ist, vermehrt es sich in kurzer Zeit und entwickelt sich zu einem Schwelbrand. Der wirtschaftliche Schaden soll nach Angaben des Deutschen Städtetages in Deutschland jährlich 250 Millionen Euro betragen. Betroffen sind sowohl öffent­liche Verkehrsmittel, private Immobilien als auch öffentliche Gebäude. Diese Fachtagung beleuchtet Schadensbilder und zeigt taugliche und erprobte Strategien und Lösungen zur Abwehr und Schadensminimierung. Sie richtet sich an Entscheider und Betroffene aus dem öffentlichen Raum. Adressaten sind Stadtverwaltungen, Kommunalbetriebe, Verkehrsbetriebe, Immobilienbetreiber und Geschädigte bzw. Personen, die nicht Geschädigte werden wollen.
Pflege, Werterhaltung und Sicherung von Wegen und Gebäuden

Mehr Aufklärung und Kontrollen sind aus Sicht des Verbandes ebenfalls nötig
Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. fordert eine Pfandpflicht für Lithium-Batterien, um die Brandgefahr in Müllfahrzeugen und Sortieranlagen noch wirksamer zu bekämpfen. Jüngster Anlass sind zwei Großbrände in Entsorgungsbetrieben in der vergangenen Woche. Als Brandursache kommt demnach die unsachgemäße Entsorgung von Lithium-Batterien in Betracht, die nicht in der Gelben Tonne oder der Restmülltonne entsorgt werden dürfen.
Brände in Entsorgungsunternehmen und Müllfahrzeugen – BDE fordert Pfandpflicht für Batterien

LobbyControl: Ethikkomitee sollte im Fall Oettinger streng verfahren
Die neue EU-Kommission ist noch nicht im Amt, da wurde schon der erste Seitenwechsel eines scheidenden Kommissars bekannt: Günther Oettinger hat in Hamburg eine Wirtschafts- und Politikberatung gegründet, meldet Lobbycontrol.. In seinen zehn Jahren Amtszeit war er für Energie, Digitalwirtschaft sowie aktuell für Haushalt und Personal zuständig. Nun will Oettinger seine enorme Bandbreite an Insiderwissen und Netzwerken als freischaffender Lobbyist vermarkten. Ob er gleich im Herbst damit loslegen kann, ist jedoch noch nicht so sicher, wie er offenbar glaubt.
Oettinger & Co: Wenn Politiker abkühlen sollten

Pilotprojekt mit kühlenden Blätterdächern aus 5 m langen Kletterpflanzen
Mit einer Vielzahl von Maßnahmen kämpft die Stadt Wien gegen klimawandelbedingte Hitzeinseln in der Stadt. Im Frühjahr hat Umwelt-Stadträtin Ulli Sima ein Maßnahmenpaket in der Höhe von rund 3 Millionen Euro auf den Weg gebracht: 2,3 Millionen Euro Klima-Förderung stehen für Bezirke zur Verfügung. Damit können zahlreiche Maßnahmen, wie die Pflanzung größerer Stadtbäume, Nebelduschen, Wasserfontänen oder Pergolen finanziert werden. Für Fassaden-, Dach und Innenhofbegrünungen wurden die bestehenden Fördermittel um rund 500.000 Euro erhöht. Zusätzlich gibt es ein 8 Mio. Euro Sonderbudget für großflächige Baumpflanzungen.
Wien: Begrünte Wartehäuschen als weiterer Beitrag im Kampf gegen Hitzeinseln

Serie „Maßnahmen für die Insektenvielfalt“ – Teil 2: Neue Lebensräume für Insekten schaffen
NLWKN zeigt einfache Lösungen für mehr Insektenvielfalt

Sammlung und fachgerechte Verwertung von Altmedikamenten für bis zu 21.000 Apotheken in Deutschland geplant
ASCON PHARMAcycle Rücknahmesystem für Altmedikamente jetzt bundesweit

Tödliches Virus inzwischen in ganz Deutschland verbreitet
Kranke und tote Vögel melden

NABU: Usutu-Virus an Amseln in Thüringen nachgewiesen

In letzter Zeit wurden tierschutzrechtliche Verstöße in einem Brandenburger
Schlachthof in Hakenberg bekannt

Grüne fordern verpflichtende Videoüberwachung in Brandenburger Schlachthöfen

Zusatzauswertungen vorgestellt - keine belastbaren Hinweise auf Ursachen für regionale Unterschiede
Studie zur Wohnnähe in Zusammenhang mit Krebshäufungen und der Erdgasförderung

Rund 59.000 Euro Fördermittel fließen auf die Schmidtenhöhe bei Koblenz
SGD Nord: Wasserbüffel im Einsatz für die Biotoppfleg

Luftreinhaltung: Erstellung eines Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt Stuttgart
4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans

RP Stuttgart kündigt "Streckenbezogene Verkehrsverbote" als unumgänglich an

LBEG fordert umgehend Sanierungskonzept und weitere Grundwassermessstellen
Jusos fordern mehr Transparenz und Kontrolle der Erdgas- und Erdölkonzerne in Niedersachsen

Lagerstättenwasseraustritt bei Emlichheim

Umweltbelange wie z. B. Wasserrecht, Naturschutzrecht und Immissionsschutzrecht fließen
in eine solche Entscheidung ein

Landkreis Leer: LBEG erteilt Erlaubnis zur Suche nach Erdöl und Erdgas

Mit der Kampagne "Frischer Wind für Limburg" will die Stadt auf das Luftproblem hinweisen
und bietet auf kreative Art und Weise Handlungsmöglichkeiten an

Frischer Wind für Limburg

Die existentielle Gefahr, welcher Ozeane und Meereslebewesen ausgesetzt sind, ist Grund genug die Menge an produziertem
Plastikmüll zu reduzieren. Profitable neue Geschäftsmöglichkeiten ein weiterer Grund

TOMRAs neues EBook erklärt, wie Plastikmüll entlang der Wertschöpfungskette reduziert werden kann

Bäume wichtig für Stadtklima / Fokus auf junge Pflanzungen / Viel zu wenig Niederschlag
Karlsruhe: Schwieriger Kampf gegen anhaltende Trockenheit


ARCHIV: Montag, 19. August 2019

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF besteht Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG..
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.