EUROPATICKER aktuell
Mittwoch, 21. August 2019

Reindustrialisierung in Österreich hilft Weltklima

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Deutsche Expertise steckt hinter der ersten LNG-Speicher- und Regasifizierungsanlage Westafrikas
Die neue Anlage wird im Hafen von Akonikien auf dem Festland von Äquatorialguinea von Elite Construcciones gebaut. Mit einer Speicherkapazität von 14.000 Kubikmetern in 12 Geschossbehältern ist es das erste seiner Art und ermöglicht die Verteilung von LNG auf dem Festland. Neben der Infrastruktur für die Speicherung und Wiederverdampfung installiert Elite auch eine LKW-Ladestation sowie 12 km Gas- und Dieselleitungen.
LNG-Terminal in Äquatorialguinea ermöglicht die Verteilung auf dem Festland

BUND hofft jetzt, dass das Oberverwaltungsgericht die Berufungen zulässt und die erstinstanzlichen Urteile aufhebt
Das Gericht hatte die BUND-Klagen gegen den Hauptbetriebsplan zur Fortführung des Tagebaus von 2018 bis 2020 und die Zwangsenteignung sowie vorzeitige Besitzeinweisung eines BUND-Grundstücks im unmittelbaren Tagebauvorfeld zurückgewiesen. Damit muss jetzt das Oberverwaltungsgericht (OVG) des Landes NRW in Münster entscheiden. Dessen ungeachtet besteht der vom BUND im Eilverfahren beim OVG erwirkte Rodungsstopp im Hambacher Wald bis auf weiteres fort.  
Klagen gegen Braunkohlentagebau Hambach: BUND geht in die Berufung

2002 wurde im vergleichsweise kleinen Tagebau Bergheim, auch Fortuna Feld genannt, die letzte Braunkohle gefördert
Die Flurbereinigung Bergheim tritt in eine entscheidende Phase. Anfang November ordnet die Bezirksregierung Köln die vorläufige Besitzeinweisung an, so dass die betroffenen Beteiligten des Flurbereinigungsverfahrens ihren Grundbesitz wieder eigenständig bewirtschaften können. Die Eigentumsumschreibungen im Grundbuch erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt. Der Tagebau Bergheim ist ein rekultivierter Braunkohletagebau des Rheinischen Braunkohlereviers in Bergheim im Rhein-Erft-Kreis. Die Rekultivierung wurde 2012 beendet. Der Tagebau lag mitten im Stadtgebiet der Stadt Bergheim und bildete so seit seinem Aufschluss in den 1970er Jahren ein Hindernis zwischen den großen Bergheimer Stadtteilen Niederaußem und Oberaußem auf der einen Seite sowie dem Stadtzentrum und Quadrath-Ichendorf auf der anderen Seite.
Ehemaliger Tagebau Bergheim neu zugeteilt

Weltweiter CO2-Preis notwendig - EU-Regeln für Emissionshandel verbessern - Technologie, Effizienz und Energiemix entscheiden
Österreich ist Vorreiter bei emissionsarmer Produktion. Werden mehr Güter hierzulande erzeugt, verringern sich klimaschädliche Emissionen um die Hälfte „Treibhausgas-Emissionen machen vor nationalen Grenzen nicht Halt. Unser Ziel im Kampf gegen den Klimawandel muss es daher sein, Beiträge zur globalen Treibhausgas-Reduktion zu liefern“, so Andreas Mörk, Geschäftsführer der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Diese Aussage wird durch die Studie „climApro“, die das Institut für Industrielle Ökologie im Auftrag der Industriesparte und von mehreren Industrie-Fachverbänden durchführte, mit Zahlen und Fakten untermauert.
WKÖ-Studie: Reindustrialisierung in Österreich hilft Weltklima

Bezirksregierung Köln veröffentlicht zweite Fortschreibung
Die Bezirksregierung Köln hat unter Beteiligung der Stadt Bonn, verschiedener Interessengruppen und der Öffentlichkeit die 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Bonn erarbeitet. Der neue Luftreinhalteplan trat am 15.08.2019 in Kraft. Das Verwaltungsgericht Köln hatte Anfang November 2018 über die Klagen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für „Saubere Luft“ in den Städten Köln und Bonn verhandelt. Nach einer mündlicher Verhandlung hat das Gericht den Klagen stattgegeben. Der Luftgrenzwert für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2), der bereits seit 2010 gilt und seitdem in beiden Städten erheblich überschritten wird, ist schnellstmöglich einzuhalten. Dabei geht es um eine Grenzwerteinhaltung im gesamten Stadtgebiet von Bonn und Köln.
Neuer Luftreinhalteplan für Bonn


Die Stadtreinigung kümmert sich um saubere Städte. Dies ist zwingend geboten, denn trotz aller Kampagnen lassen sich wilder Müll und Littering nur schwerlich eingrenzen. Die Antwort darauf stellt eine technisch gut ausgestattete und personell flexibel eingestellte Straßenreinigung dar. Technisch hat sich den letzten Jahren viel getan. Für jede Aufgabe - ob Straße, Radweg oder Gehweg - gibt es angepasste Lösungen. Viele Städte haben erfolgreich Gruppen- oder Teamarbeit eingeführt, um gleichzeitig die Reinigungsqualität und die Arbeitsflexibilität zu erhöhen. Dies erfordert angepasste Organisations- und Führungskonzepte. Moderne Qualitätsmanagementsysteme helfen dabei die Sauberkeit zu messen und zu beurteilen. Straßenreinigung ist damit zu einem lernenden System geworden mit hohen Ansprüchen an die Selbstorganisation.
Moderner Winterdienst und Verkehrssicherungspflichten

Zahlreiche Änderungen der Umweltschutzgebührenordnung, um Anpassungen nach dem Kostendeckungsprinzip zu erreichen
Künftig kann für die achtlos fallengelassene Zigarettenkippe oder ein Kaugummi ein Verwarnungsgeld in Höhe von 55 € bzw. ein Bußgeld in Höhe von 80 – 120 € verhängt werden. Wird Hundekot nicht unverzüglich beseitigt, so kann dies mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 55 € geahndet bzw. mit einem Bußgeld in Höhe von 80 – 300 €, in Grünanlagen bis 1.500 € belegt werden. Für illegal abgelegte Altreifen werden künftig 350 – 800 € Bußgeld fällig. Das illegale Abladen von Bauabfällen kann – je nach Schwere des Vergehens – mit einem Bußgeld in Höhe von 600 – 25.000 € geahndet werden.
Berlin beschließt neuen Bußgeldkatalog für den Umweltschutz

Neuer Grünbrückenbericht liegt vor
Seit 2005 begleitet das Landeskompetenzzentrum Forst Brandenburg (LFE) ein Monitoring den an fünf Grünbrücken. Im Beobachtungszeitraum von September 2012 bis Dezember 2018 wurden je Grünbrücke zwischen 5.000 und 11.700 Wildtierquerungen registriert. Wie intensiv die Grünbrücken im Land Brandenburg von Wildtieren genutzt werden, zeigt ein Zwischenbericht über Wildtiermonitoring.
Wildes Treiben an Brandenburgs Autobahnen

Mülltonnen transportiert und dabei vom Lkw gestürzt
Der Kläger hat zwar nicht als Beschäftigter unter Versicherungsschutz gestanden, als er an dem "Probearbeitstag" Mülltonnen transportierte und dabei vom Lkw stürzte. Ein Beschäftigungsverhältnis lag nicht vor, weil der Kläger noch nicht auf Dauer in den Betrieb des Entsorgungsunternehmers eingegliedert war.
Unfallversicherungsschutz auch an einem "Probetag"

Rendi-Wagner: Nationaler Schulterschluss gegen Klimakrise – bei Klimakonvent Maßnahmen beschließen
Politik für Klima- und Umweltschutz darf Verantwortung nicht auf die einzelnen BürgerInnen abwälzen, sondern müsse immer die Verantwortung für einen klimagerechten Rahmen übernehmen, betonte SPÖ-Bundesparteivorsitzende und SPÖ-Klubobfrau Pamela Rendi-Wagner am Dienstag in einer Pressekonferenz. Es brauche daher einen nationalen Schulterschluss zur Bekämpfung der Klimakrise, über alle Parteigrenzen hinweg. „Damit die Menschen umwelt- und klimagerechtes Verhalten überhaupt an den Tag legen können“, sagte Rendi-Wagner. Die SPÖ plädiert für einen nationalen Klimakonvent auf parlamentarischer Basis. Teilnehmen sollen alle Parlamentsparteien und Länder ExpertInnen und ForscherInnen, NGOs, Tierschutzorganisationen und Fridays For Future. Die dort beschlossenen Maßnahmen sollen in der nächsten Legislaturperiode rasch umgesetzt werden. Ein entsprechendes Schreiben ergeht in den nächsten Tagen an die ParlamentspräsidentInnen und die Klubobleute.
Flächendeckend soll es eine LKW-Maut geben, nicht nur auf den Autobahnen. Das Vorbild ist hier die Schweiz, wo das bereits umgesetzt ist. Geschätzt wird mit mindestens 600 Mio. Euro, die diese Maßnahme einbringen würde. „Österreich war in der Vergangenheit immer dann besonders stark, wenn wir an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet haben. Und die Klimakrise ist ein solches Projekt“, erklärte Rendi-Wagner.
SPÖ will flächendeckende LKW-Maut gegen Klimakrise

Weniger erforscht ist, ob und wie stark Mikroplastikpartikel über die Atmosphäre transportiert werden
In der Debatte über den Einsatz von Mikroplastikpartikeln auf Kunstrasen fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein Verbot von Kunststoffgranulat auf Sportplätzen. Eine BUND-Recherche zeigt, dass Kunstrasenplätze die fünftgrößte Eintragsquelle von Mikroplastik in die Umwelt in Deutschland sind. Deshalb müssen nach Ansicht des Umweltverbands umgehend der Einsatz von Kunststoffgranulat beendet und umweltfreundlichere Alternativen genutzt werden.
BUND hält Verbot von Kunststoffgranulat auf Kunstrasenplätzen für unausweichlich

Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen, weil sie keine hinreichendeAussicht auf Erfolg hat
Verfassungsgericht hält „Mietpreisbremse“ für zulässig

Senat beschließt Maßnahmenpaket für mehr Verkehrssicherheit von LKW
Abbiegeassistenten für Berliner Fuhrpark

Aktion „Sauberer Staden“
Saarbrücken: ZKE verteilt am Wochenende Mülltüten und Aschenbecher für unterwegs

Lebensmittel, die aus Niedersachsen kommen, sollen zu einer ausgewogenen und
gesunden Ernährung beitragen

Wirtschaftsminister lädt niedersächsische Ernährungsindustrie zum Dialog

Über zwei Jahre hinweg war die Ansiedlung immer wieder Thema in der Gemeindevertretung und ihren Ausschüssen
VGH Kassel lehnt Stoppantrag des BUND gegen REWE-Logistikzentrum ab

VDI mahnt dringenden Forschungsbedarf an
Mikroplastik in der Luft

Juristisch entscheidend: CO2-Emissionen sind nicht Steuergegenstand, sondern Bemessungsgröße
Öko-Institut: CO2-Zuschlag zur Energiesteuer rechtlich unbedenklich

Ein nutzloses Label, das die Milch teurer macht
Label «swissmilk green» gehört (noch) nicht auf die Milchpackung!

Eines der dichtesten Straßennetze wird mit Lasern erfasst
Bayern untersucht seine Straßen in einem einzigartigen Pilotprojekt

Besseres Müllmanagement dringend notwendig. Geisternetze sind überall ein Problem
Zu möglichen Handlungsstrategien Dr. Mark Lenz im Interview (Teil 2).

Plastikmüll im Meer: Die Lösung liegt in Asien

Wie gut sind die Nachweismethoden und wie relevant die ökologischen Folgen
Zum Stand der Forschung: Dr. Mark Lenz (GEOMAR) - Teil 1 des Interviews

Mikroplastik könnte an der Basis der Nahrungskette ansetzen

GEOMAR: Lediglich zehn Flüsse sind für 90 Prozent des Plastikeintrages in die Meere verantwortlich
Müllmanagement in Asien

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg arbeitet gemeinsam mit Firmen verschiedener Branchen an einer
Technologie zum vollständigen Recycling von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen

Geschlossene Stoffkreisläufe für kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe

Wissenschaftler der Universität Siegen haben herausgefunden: Der Anstieg des globalen
Meeresspiegels hat früher Fahrt aufgenommen, als bisher bekannt

Meeresspiegel steigt seit 50 Jahren schneller

Von 0 auf Volllast in 70 Sekunden: Immer wichtiger für die Netzstabilität:
Anlage wird heute kürzer, aber häufiger eingesetzt

Pumpspeicherkraftwerk Herdecke seit 30 Jahren im Einsatz

Anlage leistet bis zum Laufzeitende einen Beitrag für die Stromversorgung in Baden-Württemberg
Kernkraftwerk Philippsburg: Block 2 nach Revision wieder am Netz

Entscheid an der CITES CoP18:
Der marine Zierfischhandel wird endlich unter die Lupe genommen


ARCHIV: Dienstag, 20. August 2019

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.