EUROPATICKER aktuell
Montag, 26. August 2019

Kreislaufwirtschaft erfordert neue Geschäftsmodelle

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BUND bleibt nach Entscheidung der „Flussgebietsgemeinschaft Weser“ skeptisch
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in der Entscheidung der „Flussgebietsgemeinschaft Weser“ (FGG Weser) in der vorvorigen Woche noch keine generelle Lösung der Entsorgungsprobleme des Unternehmens K+S. Der Verband begrüßt, dass die in der FGG Weser zusammengeschlossenen Umweltminister*innen die Forderung von K+S nach einer Aufweichung der Grenzwerte nicht nachkommen wollen und der Oberweser-Pipeline eine Absage erteilt haben. Zugleich erneuert er seine Forderung, die Abfälle aus dem Kalibergbau als Feststoffe in die Bergwerke zurückzubringen. Werra und Weser dürfen nicht für Jahrhunderte durch salzhaltige Abwässer belastet bleiben.
K+S Salzabwasserentsorgung weiter unsicher

Der Mangel an Verarbeitungskapazitäten auf dem europäischen Abfallmarkt steht unmittelbar bevor
Auf dem europäischen Abfallmarkt sehen die europäischen Abfallwirtschaftsverbände EuRIC und CEWEP einen Kapazitätsengpass. Recyclingunternehmen finden es zunehmend schwieriger, die nach dem Recycling oder Sortieren verbleibenden Ströme zu entsorgen. Die Organisationen gehen davon aus, dass der Recyclingmarkt bis 2035 weiter unter Druck geraten wird, wenn die Ziele für die Kreislaufwirtschaft erreicht werden sollen. CEWEP rechnete damit, dass im Jahr 2035 in Europa 41 Millionen Tonnen Verarbeitungskapazität fehlen werden.
Kreislaufwirtschaft erfordert neue Geschäftsmodelle

Grüne fordern Brandschau und koordiniertes Vorgehen von Land und Kreis
Deutschland produziert so viel Abfall wie kaum ein anderes Land in Europa. Recycelt wird der jedoch nur bedingt. Wo unser Wohlstandsmüll unter Umständen wirklich landet, sieht man in Brandenburg. Zum Beispiel auf einer Müllkippe in Fürstenwalde. Hier hat der Unternehmer Bodo G. jahrelang unerlaubt Müll angehäuft. Dutzende Male hat es bereits gebrannt, die Anwohner sind besorgt, die Behörden wirken machtlos. Und Bodo G.? Er darf weitermachen, sagen die brandenburgischen Bündnisgrünen..
Illegales Mülllager in Fürstenwalde – Gefährdungslage weiterhin unklar

Die Niederlande sammeln jährlich 75 Millionen Kilo Textilien. 12,5 und 15 Prozent davon sind heutzutage kontaminiert
Die Branchenorganisation der Textilrecycler VHT schlägt Alarm. In einem Brief an Staatssekretär Van Veldhoven (Infrastruktur und Wasserwirtschaft) macht die Organisation auf die stark sinkende Qualität von gesammelter Kleidung und anderen wiederverwendbaren Textilien aufmerksam. Die VHT führt diesen Rückgang unter anderem auf die in den Niederlanden verfolgte Abfallpolitik zurück, bei der die Reduzierung des Restmülls von zentraler Bedeutung ist und nicht die Qualität der Recyclingströme. Die Waste Management Association weist seit einiger Zeit auf diesen negativen Trend hin, der bei mehr Abfallströmen auftritt. Mit mehreren Parteien wird an einer Verbesserung gearbeitet.
Gesammelte Textilien sind zunehmend kontaminiert


Die Rechtsprechung stellt sehr hohe Ansprüche an den Winterdienst. Mit der Organisation und der Durchführung sind haftungsrechtliche Risiken verbunden. Zu beachten sind außerdem arbeitsrechtliche Vorgaben beim Einsatz des Winterdienstpersonals. Wer hinreichende Sicherheit bei der Organisation und Durchführung des Winterdiensts gewährleisten will, sollte sich regelmäßig über die aktuelle Rechtsprechung informieren.
Wetterdienste nutzen und in der Praxis einsetzen

Umweltministerium legt Plan für Flächentausch der Landkreise Cloppenburg und Emsland vor
Deutschland produziert so viel Abfall wie kaum ein anderes Land in Europa. Recycelt wird der jedoch nur bedingt. Wo unser Wohlstandsmüll unter Umständen wirklich landet, sieht man in Brandenburg. Zum Beispiel auf einer Müllkippe in Fürstenwalde. Hier hat der Unternehmer Bodo G. jahrelang unerlaubt Müll angehäuft. Dutzende Male hat es bereits gebrannt, die Anwohner sind besorgt, die Behörden wirken machtlos. Und Bodo G.? Er darf weitermachen, sagen die brandenburgischen Bündnisgrünen..
Wiesenvogelschutz an Süd- und Mittelradde stärken

Rhein-Sieg-Kreis sichert Bestand der bedrohten Tierart
In verschiedenen Schutzgebieten im östlichen Rhein-Sieg-Kreis findet man jetzt Becken oder Wannen aus Beton oder Granit, die zwischen 0,5 und 2 m2 groß sind. „Es handelt sich um Wasserbecken, die insbesondere für die Gelbbauchunke zum Ablaichen angelegt wurden“, erklärt Christoph Rüter vom Amt für Umwelt und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises.
Wannen für die Gelbbauchunke

Die Stadtverwaltung bittet um Mithilfe bei der Identifizierung von Verursachern von illegalen Abfallablagerungen
Einerseits werden von Vereinen und verschiedenen Gruppen immer wieder Säuberungsaktionen durchgeführt, wie auch das am 14. September anstehende Rhine CleanUP 2019, anderseits kommt es im gesamten Stadtgebiet leider immer wieder zu illegalen Abfallablagerungen. Erst vor wenigen Tagen ist eine besonders ärgerliche Ablagerung von mindestens neun großen Haufen Erdaushub bzw. Bauschutt im Außenbereich zwischen Herrnsheim und Abenheim südlich der L425 aufgefallen. Augenscheinlich wurde hierfür ein landwirtschaftliches oder ein sonstiges kippbares Baufahrzeug verwendet. 
Illegale Bauschuttablagerungen in Worms

Viele Kommunen achten bereits heute darauf, dass Böllern nicht grenzenlos geschieht
Der Deutsche Städte-und Gemeindebund hat sich gegen ein Pauschalverbot für private Silversterfeuerwerke ausgesprochen. Ein Statement von DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg gegenüber der Neue Osnabrücker Zeitung. Der Einsatz von Böllern und Feuerwerkskörpern findet insbesondere zum Jahreswechsel, aber auch zu anderen öffentlichen und privaten Veranstaltungen statt. Dies ist ein Ausdruck von Lebensfreude und sollte daher nicht generell untersagt werden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stellte bei 31 Städten formelle Anträge zum Verbot beziehungsweise zur Beschränkung der Silvester-Böllerei als wichtige Einzelmaßnahme für die Luftreinhaltung.
DStGB: Kein Pauschalverbot für private Silvesterfeuerwerke

Auswirkungen eines harten Brexit auf den Rest der Welt sind begrenzt
Ein harter Brexit würde die irische Wirtschaft  am schlimmsten treffen. Das geht aus Zahlen des ifo Instituts hervor. Demnach würde das Wohlstandsniveau in Irland um 8,16 Prozent fallen, in Luxemburg um 5,23 und in Malta um 5,19 Prozent. Das Vereinigte Königreich selbst müsste mit einem Rückgang von 2,76 Prozent rechnen.
ifo Institut: Harter Brexit würde Irland am stärksten treffen

Ministerin Barbara Otte-Kinast stellt Verbraucherschutzbericht 2018 vor
In 2018 habe es bei 51 Prozent aller Kontrollen Beanstandungen gegeben, so die Ministerin. Dies waren etwa zur Hälfte Verstöße gegen die Betriebshygiene, darunter fielen auch bauliche Mängel. Daneben waren rund ein Fünftel Mängel bei der betrieblichen Eigenkontrolle und 18 Prozent Kennzeichnungsfehler. „Bei über 60.000 Kontrollen gab es nur 534 Bußgeldverfahren und 105 Strafverfahren, das zeigt wie gering der Anteil schwerwiegender Verstöße ist“, sagte Otte-Kinast.
Hohes Maß an Verbraucherschutz in Niedersachsen

Die Langzeitarbeitslosigkeit geht dort stärker zurück, wo der Landrat in einer Direktwahl bestimmt wird
Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des ifo Instituts, die in der Fachzeitschrift International Tax and Public Finance erschienen ist. „Die günstige Lage für Langzeitarbeitslose führen wir auf eine bessere Organisation der Jobcenter zurück, die gemeinsam von Kreisen und Bundesagentur für Arbeit betrieben werden“, sagen die Autoren Stefanie Gäbler und Felix Rösel. „Man sitzt ganz anders im Sattel, wenn man von 25 000 Bürgern anstelle von 25 Kreistagsabgeordneten gewählt wird. „Die Verbindung zum Bürger ist enger, das gibt offenbar zusätzlichen Mut für Reformen.“
ifo: Direktwahl des Landrats senkt Arbeitslosigkeit stärker

Greentech made in Schleswig-Holstein: Mit Stadtluftreiniger gegen SchadstoffbelastungenDer schleswig-holsteinische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Dr. Bernd Buchholz, habe Interesse an der neuartigen Stadtluftreiniger-Technologie der Purevento GmbH bekundet, teilt das Unternehmen mit. Aus diesem Grunde habe er am 22. August 2019 das Trittauer Unternehmen besucht und sich über die Technologie und die weiteren Pläne der Purevento GmbH informiert. In Deutschland sei der Purevento Stadtluftreiniger ein Lösungsbaustein für saubere Luft, bis in den Städten die Elektromobilität zunimmt, der ÖPNV ausgebaut wird und die Schadstoffbelastung zurückgeht, heißt es in einer Presseaussendunng.
Umwelthilfe weiß es besser: Micky-Maus-Maßnahme

Täter müssen innerhalb von sieben Werktagen einen Nachweis über die rechtmäßige Entsorgung
der Ladung bei der Polizei einreichen

Polizei Düren: Auf frischer Tat ertappt: Paar entsorgt Abfälle im Wald

Für die Branche ist es sehr wichtig, weiterhin Boden, Gründungsmaterial und Baggergut aufnehmen zu können
Niederlande: Noch keine praktikable Lösung für PFAS-haltigen Boden bei Baggerarbeiten

Unternehmen soll auf einen ambitionierten, robusten und nachhaltigen Wachstumskurs gebracht werden
K+S Vorstandsmandate von Lohr und Boeckers verlängert

Nach der Einführung des emissionsarmen LNG-Betriebes in der Kreuzschifffahrt steigt AIDA Cruises jetzt
auch in die Nutzung elektrischer Energie aus Batteriespeichersystemen ein

AIDA geht wichtigen Schritt bei der Umsetzung der "Green Cruising Strategie".

Unternehmen aus Zeitz (Sachsen-Anhalt) begeht mit Festakt Firmenjubiläum
MP Haseloff würdigt hohe Veränderungsbereitschaft

25 Jahre Braunkohlenunternehmen MIBRAG

Handelsorgane warnen: Altholz-Markt braucht keinen Stabilitätsmechanismus
Englische Verbände sind der Ansicht, dass der Holzmarkt ordnungsgemäß funktioniert

Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) erarbeitet Aktionsplan
der Bioökonomie-Strategie

Patek: Bioökonomie ist der Schlüssel für eine nachhaltige Zukunft

Verkehr und digitale Infrastruktur
Straßenbeschilderung in Deutschland

Projekt gewährleistet Durchgängigkeit der Großen Aa für Fische und Kleinstlebewesen
Baustart in der kommenden Woche

Auftakt für Umbau der Kulturstauanlage Hesselte (Emsland)


ARCHIV: Freitag, 23. August 2019

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF besteht Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG..
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.