EUROPATICKER aktuell
Dienstag, 27. August 2019

Negative Auswirkungen auf das Papierrecycling befürchtet

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KNO erhält Vertrag der Abfall-Services Osterholz GmbH für Verarbeitung von Grünschnitt und Bioabfällen 
Nach umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen nimmt die Biokompostierungsanlage der Kompostierung Nord GmbH (KNO) am Fahrwiesendamm Bremen ab Januar 2020 den Betrieb wieder auf. Bis dahin investiert die Tochtergesellschaft der Nehlsen-Gruppe rund 2,7 Millionen Euro in neue Lüftungstechnik, einen neuen Kran für die Materialumschichtung sowie in die Sanierung der Fassade. „Mit diesen Maßnahmen erhöhen wir die Verarbeitungskapazitäten der Anlage und verbessern auch deren Energieeffizienz“, erklärt Geschäftsführerin Friederike Brinker.
Bremen: Modernisierte Biokompostierungsanlage nimmt 2020 Betrieb wieder auf

Verbot von Plastiktüten und erweiterte Herstellerverantwortung bei der Abfallbeseitigung
Inzwischen stehen sie, die Boxen für die Stofftaschensammelaktion des Landkreises Bad Kreuznach. Gesammelt werden gebrauchte, aber gewaschene Stofftaschen, um diese für die Schulbuchausleihe einzusetzen. Gestiftet von der Bittmann Stiftung wurden die weiterführenden Schulen des Landkreises Bad Kreuznach inzwischen mit den Sammelboxen der Firma BITO-Lagertechnik Bittmann GmbH ausgestattet und warten darauf, mit Stofftaschen gefüllt zu werden. 
Bad Kreuznach: Schulbuchausleihe ohne Plastiktüten -

Kärntens Umwelt-Landesrätin Schaar stellt sich klar gegen Krško-Ausbaupläne und verweist auf das jüngste EuGH-Urteil
Ganz klar gegen die Krško-Ausbaupläne Sloweniens stellt sich heute Kärntens Umwelt-Landesrätin Sara Schaar. "Es ist unverständlich, dass Slowenien am Weiterbetrieb des veralteten Atomkraftwerks Krško festhält und sogar seinen Ausbau plant - trotz Sicherheitsbedenken von Experten, massiven Protesten und des neuesten EuGH-Urteils", so Schaar. Das Kernkraftwerk Krško wurde in den 1970er Jahren im damaligen Jugoslawien erbaut und gehört jeweils zur Hälfte Kroatien und Slowenien. Offiziell wird das AKW vom Unternehmen GEN energija d. o. o. in Krško betrieben. Das Kraftwerk hat eine elektrische Nettoleistung von 696 MW. Krško liegt in Slowenien, Luftlinie etwa 20 km von der kroatischen Grenze, 40 km westlich von Zagreb und 260 km südlich von Wien
Slowenien hält an Krško-Ausbau fest

Baulandumlegungsverfahren als wichtiges Instrument der örtlichen Raumordnung
Eine geordnete und bodensparende Bebauung von Grundstücken ist oftmals nicht möglich – aufgrund der Grundstücksformen sowie der mangelnden Wege und Straßen. Die Neuordnung von Grundstücken in Gebieten, die für die Entwicklung neuer Siedlungen vorgesehen sind, ist das wesentliche Ziel von Baulandumlegungen. Diese werden von der Abteilung Bau- und Raumordnungsrecht des Landes Tirol in Zusammenarbeit mit der Abteilung Bodenordnung des Landes Tirol abgewickelt. Das Baulandumlegungsverfahren ist seit dem Jahr 1972 – also seit dem Beginn der Raumordnung in Tirol – im Tiroler Raumordnungsgesetz verankert und wird stetig weiterentwickelt. Im Jahr 2018 wurden 24 Verfahren bearbeitet, für 20 weitere wurden Informationsgespräche und Beratungen durchgeführt.
LR Tratter: Bodensparende Landesentwicklung weiter im Fokus

ERPA, die Altpapierbranche des Verbandes der Europäischen Recyclingindustrie (EuRIC), ist besorgt über die Entwicklungen auf dem globalen Altpapiermarkt
Papier ist ein wertvolles Material für zahlreiche Anwendungen (Verpackungen, einschließlich Lebensmittelverpackungen, Zeitungen, Isolierzwecke usw.). Die Recyclingindustrie sammelt und recycelt Altpapier in standardisierter Altpapierqualität gemäß EN 643. Altpapier ist somit eine Ware, deren Angebot und Nachfrage nicht nur europäisch, sondern global ist und die somit als Ersatz oder Ergänzung verwendet werden kann Frischzellstoff von Papierfabriken zur Herstellung von neuem Papier, heißt es in einem Positionspapier des Verbandes der Europäischen Recyclingindustrie (EuRIC).
Verband befürchtet negative Auswirkungen auf das Papierrecycling in Europa

Bundesminister Andreas Scheuer hat die Schirmherrschaft übernommen

Im Vortrags-Block »Alternative Antriebe« geht es um emissionsarme Mobilität, Erfahrungen mit Gasantrieben und Wasserstoffverbrennungsmotoren sowie um vollelektrische Sammelfahrzeuge als alternative Technologien. Parallel hierzu präsentieren Hersteller in der Fachausstellung Müllsammel- und andere schwere LKW mit allen alternativen und emissionsarmen Antriebssystemen.
Wie der Stand zu »Assistenzsystemen« ist, erfahren die Besucher von Herstellern, Unfallforschern und Fuhrparkleitern im zweiten Vortragsblock; in Vorführungen können die verschiedenen, zertifizierten Abbiegeassistenten, Rückfahrsysteme und Rundumkameras erprobt werden.
Obendrein gibt’s Unterstützung aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: »Wir freuen uns sehr, dass wir Bundesminister Andreas Scheuer als Schirmherren gewinnen konnten«, sagt WFZruhr-Geschäftsstellenleiter Dr. Hildebrand von Hundt, Organisator der Fachveranstaltung.
Zertifizierte Abbiegeassistenten, Rückfahrsysteme und Rundumkameras können erprobt werden

Abwärme für Firmen und Haushalte wird mit 2,9 Mio Euro unterstützt
Die industrielle Abwärmenutzung in Hamburg nimmt weiter Fahrt auf: die neue enercity-Energiezentrale auf der Peute entsteht. Im Zuge der Grundsteinlegung übergab Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan der enercity-Vorstandsvorsitzenden Dr. Susanna Zapreva den EU-Zuwendungsbescheid. Hamburg fördert die Errichtung der Energiezentrale mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Parallel hierzu starteten die Bauarbeiten zur enercity-Fernwärmeleitung nach Rothenburgsort.
Hamburg: Industrie liefert Heizwärme für die HafenCity

Deutsche Expertinnen in allen Bereichen des Hochbaus gehören neu zum Unternehmensnetzwerk
BKW Engineering baut ihr Netzwerk weiter aus. Die jüngsten Mitglieder sind KFP Ingenieure und KFP Ingenieure Brandschutz. Die Unternehmen sind in den Bereichen Tragwerksplanung, Bauphysik / Energieberatung, Brandschutz sowie Prüf- und Sachverständigenwesen tätig. Mit ihren Dienstleistungen und ihren Standorten in Norddeutschland ergänzen sie das Portfolio von BKW Engineering sowohl fachlich als auch geografisch optimal.
KFP Ingenieure und KFP Ingenieure Brandschutz stärken BKW Engineering

Klimaklage: Bundesverfassungsgericht setzt Bundesregierung und Bundestag Frist für Stellungnahme
Ein Klagebündnis von Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV), dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und vielen Einzelklägern wie dem Schauspieler Hannes Jaenicke und dem Ex-Bundestagsabgeordneten Josef Göppel (CSU) hat im November 2018 Klage wegen der völlig unzureichenden deutschen Klimapolitik vor dem Bundesverfassungsgericht erhoben. Das Gericht hat in diesen Tagen mit einem Schreiben des Ersten Senats Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat Gelegenheit gegeben, bis Mitte November zur Klage Stellung zu nehmen. Dies erfolgt normalerweise dann, wenn das Gericht sich mit einer Klage vertieft auseinandersetzen will. Für Menschenrechtsklagen auf einen besseren Umweltschutz ist das eine Premiere und ein großer Erfolg. Das Gericht hat solchen Klagen in der Vergangenheit kaum Erfolgsaussichten eingeräumt und sie nach knapper Prüfung nicht zur Entscheidung angenommen, erläutert Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt aus Leipzig, der die Klage außerdem seit 2010 mit einigen Menschenrechts-Gutachten für den SFV vorbereitet hat.
Verfassungsklage wegen unzureichender deutscher Klimapolitik

Wirtschaftsforum der SPD fordert effektiven, sozialverträglichen und wettbewerbsfähigen Klimaschutz
Am 20. September 2019 sollen die Ergebnisse des Klimakabinetts bekanntgegeben werden. Es gibt keine Alternative zur Verabschiedung eines Klimaschutzgesetzes. Deutschland ist nach der europäischen Klimaschutzverordnung 2018 verpflichtet, bis 2030 38 Prozent der Emissionen zu senken. „Schaffen wir das nicht, wird es teuer für Deutschland“, sagt Prof. Dr. Ines Zenke, Vizepräsidentin des Wirtschaftsforums der SPD. „Denn dann müssen Emissionsberechtigungen von anderen EU-Ländern erworben werden. Die Kosten hierfür können sich bis 2030 auf 30 bis 60 Milliarden Euro summieren. Das Budget des Bundeshaushaltes für Verteidigung oder Verkehr liegt bei etwa 43 und 30 Milliarden Euro. Mit Sepp Herberger gesprochen, heißt das: Das Runde muss ins Eckige. Es geht nur um das Wie.“
SPD Positionspapier "Klimaschutz" veröffentlicht


Fort- und Weiterbildungen in der Kommunalwirtschaft

Liste von Projekten, die von den Bundesländern für das 260 Millionen Euro Sofortprogramm vorgeschlagen wurden
Das Bundeskabinett hat am 22. Mai 2019 Eckpunkte zur Strukturförderung von Kohleregionen vorgelegt. Die Vorschläge sind Arbeitsauftrag aus der Kohlekommission, welche Ende Januar 2019 der Bundesregierung ihr Ergebnis vorlegte. Die Eckpunkte sehen vor, dass der Bund insgesamt bis zu 40 Mrd. Euro für die Weiterentwicklung der bisherigen Braunkohlereviere in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz, in Nordrhein-Westfalen westlich von Köln und in Sachsen und Sachsen-Anhalt um Leipzig und Halle zur Verfügung stellt. Auch die Standorte besonders betroffener Steinkohlekraftwerke und das ehemalige Braunkohlerevier Helmstedt sollen eine Unterstützung erhalten.
Gesetze zur Förderung der Kohleregionen

200 Teilnehmer bei Expertengespräch in Cuxhaven „Grüner Wasserstoff und Offshore-Windenergie"
Die norddeutschen Bundesländer stimmen aktuell eine „Norddeutsche Wasserstoff-Strategie“ ab, um zum Vorreiter beim Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft zu werden. Durch Offshore-Windparks mit gekoppelter Wasserstoffproduktion auf See oder in Küstennähe könnten große Potentiale erschlossen werden, um erneuerbare Energien künftig in der Industrie und im Mobilitätssektor einzusetzen. Erstmals bietet die Gesetzeslage hierfür Möglichkeiten; das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie kann entsprechende Flächen ausweisen. Das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) und die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE (SOW) veranstalteten zu diesem Thema ein Expertengespräch mit prominenter politischer Besetzung. Mit dabei sind: Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium; Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, und Hamburgs Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Michael Westhagemann
Wasserstoff-Technologie für eine erfolgreiche Energiewende

Verkehrsminister Hermann (GRÜNE) auf der Baustelle A 8: „Wir wollen schneller bauen und Verkehrsbehinderungen reduzieren“
Anzahl der 24-Stunden-Baustellen im Land Baden- Württemberg soll erhöht werden

Klare Schritte zur Umsetzung datenschutzrechtlicher Vorgaben durch Google sowie andere Anbieter gefordert
Praxis automatischer Sprachassistenzsysteme in der Kritik

BUND: Trotz Bergbau-Vereinbarung drohen Milliardenkosten für Brandenburg
Bergamt soll Sicherheitsleistungen in voller Höhe einziehen

Insolvenzfeste Sicherung für die Wiederherstellung der Lausitzer Tagebaulandschaften gefordert

Regierung will Fischereiwirtschaft im Land stärken
Ostseebad Dierhagen bekommt neuen Fischereianleger

Verzicht auf chemisch-synthetischen Pflanzenschutz ist die Basis der Artenvielfalt
Wien geht mit gutem Beispiel voran und setzt auf Pestizidreduktion

Parken in der zweiten Reihe ist in vielen Kommunen ein Problem
DStGB zur StVO-Novelle: Härtere Strafen lösen die Probleme nicht!

KfW: Ökologische und soziale Anliegen dürfen die Stabilität der Finanzmärkte und der
öffentlichen Haushalte nicht gefährden

Niedersächsische Finanzminister warnt vor Aufweichen der Schuldenbremse

An den Bohrungen Emlichheim in der Grafschaft Bentheim ist es zu Korrosionen gekommen
Bündnisgrüne: Beispielloser Umweltskandal bei Ölbohrung muss Folgen haben

Maßnahmenpaket zu Steuervergünstigungen verlängert viele nennenswerte Anreize für die
Verbreitung der Elektromobilität

Neuer Förderaufruf des BMVI für Ladeinfrastruktur

Vor allem auf dem Land im Osten schrumpft und altert die Bevölkerung deutlich
schneller als in den Städten

ifo Institut: Regionale Unterschiede beim Einkommen der Haushalte ebnen sich ein

CITES steht für das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten
Erste Woche für Elefanten - 18. Vertragsstaatenkonferenz von CITES


ARCHIV: Montag, 26. August 2019

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.