EUROPATICKER aktuell
Freitag, 30. August 2019

Lobbyismus hat ein Akzeptanzproblem

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Wie kann der Verbraucher mitwirken, Brände in Sortier- und Transporteinrichtungen zu verhindern?
Mit wachsender Vernetzung und Elektromobilität werden mehr Lithium-Ionen- Akkus eingesetzt. Zahlen des Umweltbundesamts zufolge hat sich die Menge an jährlich in Umlauf gebrachten Lithium-Ionen-Akkus von 2014 bis 2017 um 12,3 Prozent (Bundestagsdrucksache 19/8680) erhöht. Mit der starken Verbreitung kommt es auch häufiger zu Bränden - verursacht durch eben diesen Akkutyp. Noch im April diesen Jahres konnte die Bundesregierung in der Antwort auf die Kleine Anfrage: „Gefahren von Lithium-Batterien in Haushalten und Entsorgungsbetrieben“ keine systematisch erhobenen Zahlen nennen, bei denen Lithium-Ionen-Akkus Brandauslöser gewesen waren.
Brände durch Lithium-Ionen-Akkumulatoren

Neuer Leiter Geschäftsbereich Produktion
Die BKW AG hat Dr. Philipp Hänggi per 1. Januar 2020 zum Mitglied der Konzernleitung gewählt. Der 50-jährige Solothurner wird Leiter des Geschäftsbereichs Produktion. Damit verantwortet er künftig den gesamten Produktionspark der BKW. Philipp Hänggi folgt auf Hermann Ineichen, der per Ende 2019 aus der Konzernleitung der BKW zurücktritt.
Philipp Hänggi neu Mitglied in der BKW Konzernleitung

Umweltministerin leht Hilfe ab – Ministerpräsident spricht Machtwort: Innenministerium koordiniert Vorgehen
Nachdem die Bundesverteidigungsministerin dem Land Hilfe durch die Bundeswehr bei der Bekämpfung der Borkenkäferplage angeboten hat, wird es auf Bitten des Ministerpräsidenten bereits morgen im Innenministerium ein erstes Gespräch geben. Dazu hat das Ministerium für Inneres und Sport als das für die zivil-militärische Zusammenarbeit zuständige Ressort u. a. Vertreter des Ministeriums für  Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, des Landeskommandos Sachsen-Anhalt der Bundeswehr, des Landeszentrums Wald, des Waldbesitzerverbandes Sachsen-Anhalt und Vertreter kommunaler Waldbesitzer eingeladen. Haseloff erklärte dazu: „Ich begrüße das Angebot sehr und nehme es gern an. Jetzt gilt es in Gesprächen zwischen der Bundeswehr, dem Innenministerium und dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie sowie den Besitzern der betroffenen Waldflächen zu klären ob und wie geholfen werden kann. Angesichts des Ausmaßes der Schäden mancherorts kann eine schnelle Beräumung des Wirtschaftswaldes eine weitere Schädigung verhindern.“
Borkenkäferplage in Sachsen-Anhalt: Amtshilfe durch Bundeswehr

Die Vision von einem Planeten mit weniger Plastikmüll
Weltweit bereitet der Plastikmüll große Sorgen. Vor allem die Verunreinigung der Meere ist in den Mittelpunkt gerückt. Wie kann dem entgegengewirkt werden? Wo kann Plastik durch Papier und Pappe ersetzt werden? Wo macht Plastikverpackung nach wie vor Sinn? Smurfit Kappa ist weltweit einer der größten Hersteller von papierbasierten Verpackungslösungen. Mit der Initiative "Better Planet Packaging" hat das Unternehmen ein Projekt initiiert, bei dem es in enger Zusammenarbeit mit Kunden nachhaltige Verpackungsalternativen entwickelt.
Better Planet Packaging

13. Bad Hersfelder Biomasseforum

Weiterentwicklung der Bioabfallwirtschaft

Getreideernte fällt unterdurchschnittlich aus – Nationale Ackerbaustrategie soll Landwirten
Handlungsoptionen zur Anpassung an Klimaveränderungen aufweisen

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat Donnerstag (29.08.219) in Berlin den Erntebericht 2019 vorgelegt. Damit gab die Ministerin das vorläufige Ergebnis der diesjährigen Raps und Getreideernte bekannt. Grundlage des Berichts sind die festgestellten Erträge der bisher ausgewerteten Probeflächen aus allen Teilen des Bundesgebiets. Für diese repräsentative Ertragsermittlung werden jedes Jahr bis zu 10.000 Felder herangezogen.
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft stellt Erntebericht 2019 vor

577.000 Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen fallen pro Jahr in Österreich an
Eine Reihe von Entschließungsanträgen richten SPÖ, NEOS und JETZT an Umweltministerin Maria Patek. Die SozialdemokratInnen fordern Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung. NEOS und JETZT wollen den Naturschutz verbessern und fordern daher ein einheitliches Bundesnaturschutzgesetz bzw. Ausgleichszahlungen an GrundbesitzerInnen zum Erhalt der letzten europäischen Urwälder. Außerdem fehlt es der Liste JETZT an Maßnahmen zur Erreichung nationaler und internationaler Klimaziele.
Anträge zu Lebensmittelverschwendung, Umwelt- und Klimaschutz im Umweltausschuss

Titandioxid - in der Zutatenliste meist als E171 abgekürzt - dient in Lebensmitteln als weißer Farbstoff
Zucker-Streusel, Backmischung, Kuchen-Deko: Zahlreiche Backzutaten des Nahrungsmittelkonzerns Dr. Oetker enthalten den potenziell krebsauslösenden Lebensmittelzusatzstoff Titandioxid. Das hat die Verbraucherorganisation foodwatch kritisiert. foodwatch forderte Dr. Oetker auf, kein Titandioxid mehr in seinen Produkten zu verwenden und startete unter www.aktion-titandioxid.foodwatch.de eine Online-Protestaktion an das Unternehmen. Das Unternehmen erklärt unterdessen, dass die vermeintlichen Verbraucherschützer erst am heutigen Tag ihr Anliegen vorgetragen haben. Der Verein fällt immer wieder dadurch auf, dass er skandaliierende Meldungen in die Öffentlichkeit bringt, die wissenschaftlich nicht haltbar sind. Dr. Oetker teilt auf Anfrage mit: Für Dr. Oetker haben die Qualität und Sicherheit der Produkte oberste Priorität. Wir wurden von Foodwatch erst heute über die Analyse-Ergebnisse informiert. Daher bitten wir um Verständnis, dass wir die detaillierten Analyse-Ergebnisse aktuell mit einem externen Labor prüfen und noch keine Stellung beziehen.
Verbraucherschützer vermuten krebserregenden Farbstoff in Backzutaten

Mehrheit der deutschen Bevölkerung sieht Lobbyismus in Europa kritisch
Die Mehrheit der Bundesbürger/innen halten Lobbygruppen nicht nur für enorm einflussreich mit Blick auf die allgemeine Politik in Deutschland und Europa, sondern stehen diesem Einfluss auch äußerst ablehnend gegenüber. Ähnlich kritisch sieht die Bevölkerung hierzulande den Einfluss von Lobbygruppen auf die Klimapolitik der Europäischen Union. Anhänger/innen von Grünen, Linkspartei und AfD stehen dem Einfluss von Lobbying auf EU-Ebene dabei deutlich distanzierter gegenüber als Anhänger/innen von CDU/CSU, SPD und FDP. Zudem wünscht sich die Mehrheit der Deutschen mehr Transparenz bei Lobbying-Aktivitäten und verspricht sich davon, dass der Einfluss von Lobbyisten auf die Politik abnimmt.
Lobbyismus hat ein Akzeptanzproblem

Fristverlängerung bis Mitte/Ende November 2019 für die FFH-Verträglichkeitsprüfung beantragt
Der 11. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg hat den Beschluss des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 27. Juni 2019 bestätigt, mit dem dieses dem Eilantrag der Deutschen Umwelthilfe gegen die Zulassung des Hauptbetriebsplans für den Tagebau Jänschwalde für das Jahr 2019 mit Wirkung ab dem 1. September 2019 stattgegeben hatte. Die dagegen erhobenen Beschwerden der Deutschen Umwelthilfe, des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe und der Tagebaubetreiberin wurden zurückgewiesen.
OVG bestätigt Stopp des Tagebaus Jänschwalde zum 1. September 2019

Erfolgsstory des „Nationalparks Wattenmeer" als „Europäisches Vogelschutzgebiet"
Die Staatliche Vogelschutzwarte im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) freut sich über einen ganz besonderen Erfolg: „Im 24. Jahr, nachdem sich der Löffler in Deutschland angesiedelt hat, hat der Bestand erstmals die Schallmauer von 1.000 Brutpaaren durchbrochen", so Dr. Markus Nipkow, Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte im NLWKN. Die Staatliche Vogelschutzwarte ist in Niedersachsen für das Vogelmonitoring zuständig und koordiniert die Erfassungen an der Küste in enger Kooperation mit der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer. Gemeinsam mit den schleswig-holsteinischen Kollegen der dortigen Nationalparkverwaltung sowie der Schutzstation Wattenmeer wurden in der Saison 2018 insgesamt 1.023 Brutpaare erfasst. Der Löffler gehört zur europäischen Vogelwelt und hat sich in Deutschland natürlich ausgebreitet.
Erstmals über 1.000 Löffler-Brutpaare in Deutschland

Geplante Maßnahmen sind umweltschädlich und unbegründet
Vier Jahre nach Unterzeichnung des deutsch-polnischen Wasserstraßenabkommens möchte die Republik Polen Planungen zum einseitigen Ausbau der Grenzoder vorantreiben. Nach einer fachlichen Auswertung der erneuerten Dokumente zur Prüfung der Umweltverträglichkeit stellen die Umwelt- und Naturschutzorganisationen BUND, DUH, NABU, WWF und Nationalparkverein Unteres Odertal sowie der Dachverband DNR gravierende Mängel fest: Kein Nachweis über die Notwendigkeit der Schaffung von Schifffahrtsbedingungen für den Hochwasserschutz, keine Prüfung der Auswirkungen auf das deutsche Ufer, zu kurze Beteiligungsfristen sowie unzureichende Unterlagen. Aktuelle Entscheidungsprozesse in Deutschland zur Oder werden nicht berücksichtigt oder juristisch hinterfragt.
Umweltverbände kritisieren erneut polnische Planungsunterlagen zum Ausbau der Oder

„Alte Stinker" sollen durch umweltfreundliche Autos ersetzt werden
FPÖ plant Einführung der „Umweltprämie“

Wasser ist eine der wichtigsten Ressourcen für uns Menschen
sei es als Trinkwasser oder zur Bewässerung in der Landwirtschaft.

KIT: Vom Satellitenbild zum Trinkwasserkonzept

Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet die Gemeinde Mörsdorf als Energie-Kommune des Monats aus
Interkommunale Solidarität: Mörsdorf teilt Pachteinnahmen aus Windenergie mit Nachbardörfern

Grünen-Politiker legt in einem Fünf-Punkte-Katalog zentrale Bausteine zur
Förderung des Radverkehrs vor

Tressel für Saar-Fahrradgesetz

geTon startet Infokampagne zusammen mit Lidl, Kaufland und PreZero
Die Gelbe Tonne kann mehr

Die Schweizer Delegation zieht Bilanz: "grundsätzlich positiv"
Konferenz zu Artenschutzabkommen in Genf beendet

Umweltministerin fordert Bundesregierung zu konsequentem Klimaschutz auf
Erneuerbare Energien schaffen Wertschöpfung und Arbeitsplätze

Höfken: Bund muss bei Energiewende Ruder herumreißen

Peter Liese: Ein verschenktes Jahr ohne Ergebnis - Mitgliedstaaten verschlafen Ende der Zeitumstellung
Hoffnung auf finnische Präsidentschaft

Bürgerwillen endlich umsetzten: Abschaffung der Zeitumstellung

Strengere Abgasmessungen für bessere Luft
Schweiz: Änderung bei den Abgasnormen für Personenwagen

Torqeedo-angetriebene Elektroboote unterstützen das Team Malizia bei der Ankunft in New York City
Team Malizia und Greta Thunberg absolvieren ihre emissionsfreie Atlantiküberquerung

Umweltverhalten ändert sich bei den Jungen am stärksten
Ältere leben umweltbewusster als die Jugend

Mehr Recycling ist nicht nur bei Kunststoffen, sondern auch bei vielen anderen Produkten und Materialien
erforderlich, um die weltweite Übernutzung von Ressourcen zu bremsen

Forschungsinstitute der Zuse-Gemeinschaft arbeiten am sparsameren Umgang mit Rohstoffen


ARCHIV: Donnerstag, 29. August 2019


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 20. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF besteht Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG..
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.