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Lösungen zur Reduktion von Kunststoffverpackungen
Abschlussbericht "Runder Tisch Kunststoffverpackungen"

In Österreich fallen jährlich rund 300.000 Tonnen Abfälle an Plastikverpackungen an. Rund ein Drittel davon wird derzeit recycelt. Die Verpackungsabfälle machen rund ein Drittel der gesamten Kunststoffabfälle aus. Verpackungen sind vielfach sehr kurzlebig und sollen im Sinne der Ressourcenschonung auf das für den Schutz der Produkte notwendige Ausmaß reduziert werden.

In Einklang mit europäischen Festlegungen, wie dem Kreislaufwirtschaftspaket (Stichwort Circular Economy) und der Plastikstrategie sowie dem österreichischen Abfallwirtschaftsgesetz 2002 wurde am 5. Dezember 2018 der Ministerratsbeschluss der damaligen Bundesregierung zur Umsetzung eines Maßnahmenpakets unter anderem gegen den verschwenderischen Plastikverbrauch getroffen. Ziel ist es, Kunststoffverpackungen bis 2025 um 20–25 % zu reduzieren.

2019 haben sich Stakeholder mit möglichen Maßnahmen zur Reduktion von Kunststoffverpackungen beschäftigt, das Ergebnis liegt nun vor. Es werden alle Unternehmen ersucht, ausgehend von dem Bericht mögliche Einsparungspotenziale in Ihrem Unternehmen zu überprüfen und diesbezügliche Maßnahmen zu setzen.

Ziel des Projektes „Runder Tisch Kunststoffverpackungen“ war es, gemeinsam mit relevanten Stakeholdern und Betroffenen, Ideen und Lösungen zu finden, um eine Reduktion von 20bis 25% der Kunststoffverpackungen bis 2035 zu erreichen. Initiiert wurde der Prozess vom damaligen Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (nunmehr Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, BMK).

Kunststoffverpackungen sollen vorrangig im Sinne der Abfallhierarchie tatsächlich vermieden und nicht durch Einwegverpackungen aus anderen Materialien (z.B. durch Papier) ersetzt werden. Kunststoffverpackungen sollen aber auch nicht per se diskreditiert, sondern deren sinnvoller und umweltverträglicher Einsatz in den Mittelpunkt gerückt werden.

Welche Stakeholder waren beteiligt?

Folgende Stakeholdergruppen waren in den Prozess involviert: BMNT (nunmehr BMK), Industrie, Lebensmittelhandel, NGO, Sammel- und Verwertungssysteme, Fachverbände und Interessensvertretungen, Wissenschaft und Forschung.

Näheres erfahren Sie unter v6@bmk.gv.at.

Abschlussbericht "Runder Tisch Kunststoffverpackungen"

erschienen am: 2020-03-23 im europaticker



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