europaticker:
Großartiger Erfolg auch für das DFKI und den KI-Standort Saarland
CLAIRE-Netzwerk bei EU-weiter Ausschreibung erfolgreich

Die EU-Kommission hat das vom DFKI mitinitiierte CLAIRE-Netzwerk (Confederation of Laboratories for Artificial Intelligence Research in Europe) als zentrale Institution ausgewählt, um zukünftig auf europäischer Ebene die Geschicke der Künstlichen Intelligenz zu steuern. „Mit dieser Auszeichnung wird die vom DFKI am Standort Saarbrücken wesentlich vorangetriebene CLAIRE-Initiative europaweit geadelt“, so Ministerpräsident Tobias Hans.

Vier der fünf Projektanträge, die für eine Förderung ausgewählt wurden, werden von CLAIRE-Mitgliedern koordiniert, dem weltweit größten Netzwerk von KI-Institutionen und Forschungsgruppen. Zu diesen Projekten gehören TAILOR, HumanE-AI-Net, AI4Media sowie VISION. Dieser durchschlagende Erfolg in einem stark wettbewerbsorientierten Prozess stärkt die führende Rolle von CLAIRE bei der Gestaltung des europäischen KI-Ökosystems sowie des DFKI als Wegbereiter dieser Initiative. Diese Entwicklung wird auch dazu beitragen, Europas Position in einer vertrauenswürdigen KI herauszustellen.

„CLAIRE wird zukünftig die herausragende Rolle als Gesamtkoordinator und als zentraler Ansprechpartner in Sachen Grundlagen und Anwendungen der KI in Europa einnehmen. Damit rückt das Saarland ins Zentrum der nationalen und europäischen KI-Aktivitäten, denn CLAIRE ist durch das am DFKI in Saarbrücken angesiedelte zentrale deutsche CLAIRE-Büro fest mit dem KI-Standort Saarland verankert. Das Büro ist im Bereich der Künstlichen Intelligenz erster Ansprechpartner für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und koordiniert zudem die Aktivitäten in der Großregion. Wir freuen uns, dass das Netzwerk CLAIRE, das die saarländische Landesregierung 2019 mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 135.000 Euro aus dem Landesforschungsförderungsprogramm unterstützt hat, jetzt vier themenbezogene Netzwerke führen wird und das DFKI sich hierbei maßgeblich und an führender Position einbringen kann. Diese Entscheidung ist ein sichtbarer Erfolg der saarländischen Digitalisierungsstrategie und der damit verbundenen Richtungsentscheidung für „KI first und Cybersicherheit first“. Das gemeinsame Ziel von CLAIRE ist es, die Kräfte im Bereich der KI-Forschung und der KI-Innovationen in Europa zu bündeln, nachhaltig zu stärken und eine „KI made in Europe“ zu schaffen“, so Ministerpräsident Hans.

Mit dem DFKI verfügt der IT-Forschungsstandort Saarland über einen der weltweit wichtigsten Player auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Mit der Entscheidung der Kommission werden jetzt die Weichen gestellt, damit das DFKI nicht nur national, sondern auch in Europa in der 1. Liga vorne mitspielt. Die Landesregierung sieht in der Entscheidung einen Meilenstein für die Zukunft der europäischen KI-Entwicklung, die damit die Chance bekommt, mit den großen Volkswirtschaften in den USA und China auf Augenhöhe zu arbeiten. Auch der Bevollmächtigte für Innovation und Strategie des Saarlandes, Ammar Alkassar, unterstreicht die Bedeutung des eingeschlagenen Weges. „Die Landesregierung wird die Entwicklung im Bereich der Internationalisierung der KI-Forschung weiterhin aktiv begleiten und das DFKI als starken Partner von CLAIRE unterstützen. Unser Ziel ist es, das Saarland auf diesem Wege zum Hotspot der KI-Forschung in Europa auszubauen.“

erschienen am: 2020-03-24 im europaticker



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