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Umwelt- und Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht: "Wir müssen die Nährstoffeinträge
in die Gewässer dringend reduzieren"
Schleswig-Holstein: Umweltministerium veröffentlicht zweiten Nährstoffbericht des Landes

Die Nährstoffüberschüsse in Schleswig-Holstein sind in den vergangenen Jahren nicht gesunken und belasten Grundwasser, Oberflächen- und Küstengewässer weiterhin stark. Das geht aus dem zweiten Nährstoffbericht des Landes hervor, den Landwirtschafts- und Umweltminister Jan Philipp Albrecht heute gemeinsam mit Prof. Friedhelm Taube und Prof. Christian Henning von der Christian-Albrechts-Universität in Kiel vorgestellt hat. Er untersucht die Entwicklung der Nährstoffströme bis Ende 2017, jüngste Entwicklungen im Düngerecht sind noch nicht berücksichtigt.

"Der Bericht zeigt klar auf, dass sich die Nährstoffsituation leider nicht gebessert hat. Das ist ein alarmierender Befund. Wir müssen die Nährstoffüberschüsse dringend reduzieren, um sowohl die Gewässer zu schützen als auch zum Klimaschutz beizutragen. Dabei kann die anstehende Novellierung der Düngeverordnung im Bund wichtige Akzente setzen", sagte Albrecht.  Zur Verringerung der Eintragssituation seien gemeinsame Anstrengungen der Landwirtschaft und der Verwaltung nötig.

Die Landwirtschaft wird schon jetzt durch die Gewässerschutzberatung und künftig mit einem im Aufbau befindlichen Förderprogramm zum Bau von ausreichend Lagerkapazitäten und Düngeausbringungstechniken unterstützt. "Nur mit einer konstruktiven Zusammenarbeit lassen sich die Anforderungen des Gewässerschutzes und der Landwirtschaft gemeinsam in die Zukunft bringen", so Albrecht. Dies sei gerade vor dem Hintergrund der veränderten Düngeverordnung wichtig, weil die Gewässerschutzberatung bei der Umsetzung hilft und so dazu beitragen kann, die Folgen für die Betriebe abzumildern.

Der Nährstoffbericht 2020 wurde von den Prof. Christian Henning und Prof. Friedhelm Taube von der Agrarfakultät der Kieler Universität im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) erstellt. Der Bericht beschreibt die Entwicklung der Stickstoff- und Phosphorströme für den Zeitraum 2013 bis 2017. Das Jahr 2018 wurde in dem Bericht wegen der extremen Trockenheit bewusst nicht betrachtet. Die Kernaussagen des Berichts sind:

Weitere Informationen

Zweiter Nährstoffbericht des Landes Schleswig-Holstein

erschienen am: 2020-03-25 im europaticker



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