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Oberbürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung haben es oft mit Appellen versucht
Jetzt soll es über den Geldbeutel versucht werden
Aktion Sauberes Aalen

Die Aufenthaltsqualität und das Image einer Stadt hängen sehr stark von der Sauberkeit einer Stadt ab. Außerdem stehen Sauberkeit und Sicherheit einer Stadt in einer engen Beziehung. Städte, die von Einheimischen und Besuchern subjektiv als schmutzig empfunden werden, werden gemieden und gelten als subjektiv unsicher. Darüber hinaus wurden die Klagen aus der Bürgerschaft immer lauter, für Sauberkeit zu sorgen, weshalb die Aktion „Sauberes Aalen“ ins Leben gerufen wurde.

Was beinhaltet die Aktion?

Die Aktion hat mehrere Komponenten. Zum einen wird bezweckt auf die Sauberkeit unserer Stadt aufmerksam zu machen und die Bürgerinnen und Bürger für dieses Problem zu sensibilisieren. Zum anderen wurden in den vergangenen Wochen bereits die Reinigungsintervalle in der Innenstadt erhöht. Außerdem wurden an neuralgischen Punkten in der Innenstadt größere Mülleimer mit integrierten Aschenbechern aufgestellt. Es ist die Hotline-Nummer freigeschaltet und Müllsünder werden konsequent mit Bußgeldern bestraft.

Was darf man sich unter der Hotline vorstellen?

Bei der gesamten Aktion „Sauberes Aalen“ ist die Verwaltung auf die aktive Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit, montags bis donnerstags von 7 bis 16 Uhr und freitags von 7 bis 12 Uhr wilde Müllablagerungen einem Mitarbeiter des Bauhofes unter der Telefonnummer 0170 56 44 101 zu melden. Er wird dann ausgestattet mit einem Auto vorbeikommen und den Abfall beseitigen beziehungsweise dafür sorgen, dass er schnell abgefahren wird.

Warum droht die Stadt Bußgelder an?

Oberbürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung haben es oft mit Appellen versucht. Dies hat nichts genützt. Wenn es aber an den Geldbeutel eines jeden Einzelnen geht, und er für die weggeworfene Kippe oder den Kaugummi zehn Euro zahlen muss, dann kann die Verwaltung das Problem zusammen mit den anderen Maßnahmen in den Griff bekommen.

erschienen am: 2020-03-25 im europaticker



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