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Keine Verschleppung aus betroffenem Betrieb nach Deutschland zu befürchten
Polnische Behörden bestätigen Fall von Afrikanischer Schweinepest bei Hausschweinen in Westpolen

Im westpolnischen Nowosolski haben die polnischen Behörden einen Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in einem Hausschwein-Bestand gemeldet. In dem Schweinezuchtbetrieb wurden vorsorglich alle Tiere des Bestandes getötet. Da der Fall in einem Gebiet aufgetreten ist, das nach EU-Recht wegen des Auftretens der ASP bei Wildschweinen schon als Restriktionsgebiet etabliert wurde, gelten hier bereits strenge Regeln: Der Transport von Schweinen und der Handel mit Schweinefleisch und Schweinefleischprodukten sind untersagt. Von einer Verschleppung der Seuche aus dem betroffenen Betrieb nach Deutschland ist daher nicht auszugehen.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft steht weiterhin in engem Kontakt mit den polnischen Behörden.

Hintergrundinformation

Das BMEL setzt bereits seit mehreren Jahren auf zielgruppengerechte Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor der ASP. Ausführliche Informationen zu Präventionsmaßnahmen, zur Informations- und Aufklärungskampagne des BMEL und zur Vorbereitung auf den Ernstfall finden Sie in unserem Online-Dossier www.bmel.de/asp

Neben der umfangreichen Präventions- und Aufklärungsarbeit, ist das BMEL auch auf den Ernstfall vorbereitet. Kontinuierlich werden notwendige Anpassungen im Tiergesundheits- und im Jagdrecht geprüft.

Seit der letzten Änderung des Tiergesundheits- und des Bundesjagdgesetzes haben die zuständigen Behörden vor Ort im Ereignisfall insbesondere folgende Anordnungsmöglichkeiten:

Das BMEL hat zudem die Schweinepest-Verordnung geändert. Eine neue Regelung ermöglicht es, dass die zuständigen Behörden in den Ländern im Ausbruchsfall Maßnahmen zur Absperrung durch Zäune oder andere Wildtierbarrieren auch in anderen Gebieten als dem sogenannten Kerngebiet ergreifen können.

erschienen am: 2020-03-29 im europaticker



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